13 Reiseblogger verraten ihre Thailand-Geheimtipps

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Thailand ist ein sehr vielseitiges Reiseland, das jährlich Millionen von Reisenden anzieht. In Thailand kommt jeder Urlauber auf seine Kosten. Egal ob Pauschaltourist, Individualreisender oder backpackender Weltreisender.

Dabei bietet das Land vielfältigste Möglichkeiten den Aufenthalt zu gestalten.

Für jeden ist die Erfahrung anders. Jeder Reisende hat seine eigenen Lieblingsorte. Kaum jemand war überall.

Genau aus diesem Grund habe ich mich an andere Blogger und Webmaster gewandt, die auf ihren Seiten (nicht nur aber auch) über Thailand schreiben. Ich wollte ihre Antwort auf zwei Fragen wissen, die sicherlich für jeden Thailand-reisenden interessant sind:

 1. Was ist Dein absoluter Geheimtipp für Thailandreisende?

2. Touristen hin oder her: Welchen Ort muss man einfach gesehen haben?

Dabei herausgekommen ist eine Sammlung von Vorschlägen, die teilweise sehr unterschiedlich sind.

Alle miteinander zeigen aber, dass es unmöglich ist eine klare Empfehlung auszusprechen, was man auf einer Thailandreise gesehen haben muss. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen und Erwartungen die jeder an die Reise stellt. Das beste ist es also selbst los zu ziehen und Thailand zu erkunden.

Und dafür findest Du hier einige wunderbare Anregungen:

Jacques Maue von Thailandsun.com

Jacque betreibt seit Jahren eine ganze Reihe von sehr guten Thailand Seiten, die alle Regionen des Landes abdecken, darunter siamisland.de und thailandsun.com, mit einem aktiven Thailandforum. Du findest ihn auch bei Facebook.

sirocco sky bar bangkok

Die Scirocco Bar auf dem Lebua at State Tower Hotel in Bangkok muss man gesehen haben.

Die gigantisch beleuchtete, im 64.ten Stock liegende Bar, bietet atemberaubende Ausblicke über die Stadt und das nächtliche Treiben der sich im Fluss spiegelnden Boote.

Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich ausserdem „The Dome“ mit weiteren Restaurants, der weltweit höchst liegende überdachte Restaurantkomplex. Für jeden der sich mal richtig einen schönen Abend machen möchte – ein Muss !

Im Lebua ist Abendbekleidung mit Schick angesagt, denn hier treffen sich die oberen Zehntausend des Landes, Künstler, Prominenz und wirklich wichtige Leute. Dann kann der Papa bitte schon mal ein langärmeliges Hemd und eine Krawatte anlegen und die Mädels mal das kleine Schwarze.

 

 Sebastian Boerner von Off the path

 Sebastian hat in verschiedenen Ländern gelebt, darunter auch in Thailand. Auf seinem Blog schreibt er in deutsch und Englisch über seine Erlebnisse auf Reisen in die ganze Welt. Du findest in auch auf Facebook.

1. Viele Reisende nutzen Bangkok eher als kurzen Zwischenstopp um vom Flughafen zu den Inseln im Süden oder in den Dschungel im Norden zu kommen. Dabei hat Bangkok so viel mehr zu bieten. Dort kann man ein leben führen wie man es sich in Europa nur erträumt. Zu einem Bangkok Aufenthalt darf zum Beispiel ein Stop in einer der vielen Rooftopbars nicht fehlen. Auch ein Wochenendbesuch im bekannten und großen Chatuchak Markt muss mit eingeplant werden! Bangkok hat darüber hinaus auch eine sehr große und abwechslungsreiche Restaurant- und Barszene.

2. Mein absolutes kleines Paradies ist Ton Sai Beach in der Provinz Krabi. Gelegen zwischen dem Hauptstraße von Krabi (Ao Nang) und Railay Beach liegt dieser kleine Strand mit seinen paar Hütten und Bars und ist nur mit dem Boot erreichbar! Hier kann man tagsüber klettern, mit dem Boot rausfahren, zum Nachbarstrand Railay wandern und kayaken oder einfach nur den ganzen Tag am Strand liegen und entspannen! Die Barkeeper an dem Strand sind einige der entspanntesten Jungs die ich in Thailand getroffen habe! Sehr empfehlenswert!

 Conni Biesalski von Planet Backpack

 Bei Conni dreht sich alles um Backpacking und Langzeitreisen und wie das auch ohne viel Geld möglich ist. Sie ist auch auf Facebook  sehr aktiv und teilt regelmässig Bilder auf Instagramm, @conniblue. Oder folge ihr auf Twitter.

1. Ich bin absoluter Fan von der Insel Koh Lanta. Zwar kein absoluter Geheimtipp mehr, aber dennoch bei weitem nicht so überlaufen wie Koh PhiPhi oder Phuket. Alles sehr relaxed und entspannt dort. Eines meiner Highlights dort war ein Tagesausflug zum Schnorcheln. Einfach ein paar Leute zusammen trommeln und ein Boot mieten – viel billiger als mit offiziellen Touren! In der Gegend gibt es tolle kleine Inseln zu entdecken und eine sensationelle Unterwasserwelt! Auch sehr empfehlenswert sind Koh Lipe und Koh Bulon weiter südlich!

2. BANGKOK, BANGKOK, BANGKOK! Für mich eine der faszinierendsten und aufregendsten Städte der Welt, und ein Ort den man mindestens einmal im Leben gesehen haben muss!! Ich krieg von der Stadt nie genug, obwohl ich bestimmt schon zehn Mal da war!

 

Gabriele Dünwald von Soi Blossom

 Gabriele hat über 14 Monate in Bangkok gelebt und beschreibt auf Soi Blossom ihre Eindrücke untermalt mit schönen Fotos. Ausserdem gibt es einen kleinen, sehr feinen Onlineshop für Armbänder und Talismänner aus Thailand. Du findest sie auch auf Facebook.

pu chee fah chiang kong

1. mh, möchte ich den wirklich verraten? aber gut, auf einer motorradtour durch den norden thailands hab ich den puh chee fah entdeckt, einen 1628m hohen berg, südlich von chiang kong. der ausblick vom gipfel nimmt einem den atem, es sieht eher aus wie irland aber man sieht den mekong und kann rüber nach laos gucken.

2. den khao sok national park, ein gigantischer stausee von der grösse des chiemsees, in mitten von riesigen kalksteinfelsen, ein fantastischer, magischer ort.

 

 Robert Fischer vom Kahuna Blog

 Robert ist als Reiseblogger ständig in der Weltgeschichte unterwegs und berichtet darüber auf seinem Blog, mit Videos und auf Google+. Du kannst ihm auch auf Twitter folgen.

1. DEN Geheimtipp gibt es eigentlich nicht, genausowenig wie es DEN Thailandreisenden nicht (mehr) gibt. Zu vielfältig sind die Eindrücke, die man bei einer Reise durch die verschiedenen Regionen des Landes machen kann und zu divers die Ansprüche der Besucher. Generell kann ich aus >8 Monaten Reisen durch Thailand in den letzten 5 Jahren empfehlen, möglichst individuell unterwegs zu sein, sich vorab zu informieren und seine Reise selbst zu planen, um Thailand auf eigene Faust zu entdecken. Die Infrastruktur dafür (= Züge, Flüge, sonstiger Transport, Unterkünfte jeder Art) ist vorhanden und wird immer besser, das Reisen in Thailand ist unkompliziert und meist noch recht günstig.

Ich finde es daher immer wieder sehr erstaunlich, wie sich die Masse der Touristen (und seit meinem ersten Thailand-Trip 2007 hat sich die Anzahl der Touristen sehr stark erhöht, 14 Mio. internationale Gäste in 2007, >20 Mio. in 2012) fast nur in immer denselben Orten und selbst innerhalb der Orte an nur wenigen Punkten zusammenballt. Da werden die im Reiseführer geschilderten Stationen kurz überflogen und es geht weiter oder aber Land und Leute werden weitestgehend ignoriert, man hat sein Ressort am Strand, verköstigt sich im Hotel und fliegt ohne wirklich etwas gesehen zu haben, dann wieder den langen Weg gen Heimat. Dies trifft dabei nicht nur auf viele Pauschaltouristen zu, sondern auch auf Backpacker, die sehr häufig unter ihresgleichen bleiben (Khao San Road, Koh Phi Phi, Koh PhaNgan), non-stop Party machen und im Großteil des Landes kaum anzutreffen sind.

Das eigentliche Thailand bekommt man aber ganz sicher nicht in Patong auf Phuket, in der Khao San Road in Bangkok oder touristischen Orten auf Koh Samui zu sehen. Dafür sollte man schon kleinere Orte wie Kanchanaburi, Si Satchanalai, Nakhon Ratchasima (Khorat) oder Nakhon Si Thammarat aufsuchen. Selbst Orte ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten, dafür mit aktivem  Marktleben wie in Surat Thani (Nachtmarkt) oder traditionelle Veranstaltungen wie das Elephant Festival in Surin oder das Monkey Festival in Lopburi sind allemal lehrreicher. Die besten Erlebnisse ergeben sich dabei aber völlig ungeplant. Z.B. wenn man stundenlang auf einen 3.-Klasse-Zug wartet und sich dabei mit einem buddhistischen Mönch über „Gott und die Welt“ unterhält, in abgelegenen Orten bei einer Frage nach dem Weg spontan eine private Motorradtour erhält und sich super versteht, obwohl beide Seiten die jeweils andere Sprache nicht sprechen und generell indem man sich mit möglichst unterschiedlichen Leuten über ihr Leben unterhält und etwas neues dazulernt.

In meinen Beiträgen zu Thailand im KAHUNABLOG habe ich einige solche Situationen geschildert. Diese Ziele finden sich auch in der dazugehörigen Thailand-Karte.

2. Weniger Ort als Ereignis: Das „Elephant Round-Up/Breakfast“ im sonst sehr verschlafenen Örtchen Surin im Issan im Osten des Landes, von Bangkok aus einfach per Zug zu erreichen. In jedem Jahr finden sich dort im November bis zu 300 Elefanten mit ihren Mahouts zum großen Festmahl entlang einer Promenade ein und es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm in einem Stadion. Zu diesem Festival kommen natürlich zahlreiche Touristen nach Surin, allerdings nur wenige Hundert Ausländer. Und das Gefühl was man hat, wenn man inmitten der Elefanten auf einer Kreuzung im „Stau“ steht, diese mächtigen Tiere nur wenige Zentimeter neben sich und dennoch sehr ruhig: Einfach unvergleichlich. Wenige Tage vorher findet in Phimai nördlich von Khorat das Phimai-Festival mit Langbootrennen auf dem Fluss statt und dergleichen findet man auch in vielen anderen Orten das ganze Jahr über.

Und wer keine sonderlich schwachen Nerven hat, dem kann ich auf Phuket einen Besuch des „Phuket Vegetarian Festival“ empfehlen. Ein sehr blutiges, verstörendes Festival voller Selbstkasteiung der Teilnehmer, aber umso beeindruckender. Man muss sicherlich nicht gutheißen, was dort passiert, aber Reisen bedeutet (für mich) letztendlich auch, vorurteilsfrei sich so etwas anzuschauen und zu versuchen, es zu verstehen.

Kurzgefasst: Wer als Pauschaltourist nur Urlaub machen möchte, findet sicherlich zahlreiche Reiseziele, die näher an Deutschland gelegen sind. Wer aber Reisen möchte, für den hält Thailand die unterschiedlichsten Eindrücke und Erlebnisse bereit. Man muss nur bereit sein, dass Land selbst zu erkunden.

 

 Jürgen Scholz von Thaiminator

 Jürgen betreibt mit Thaiminator seit über 10 Jahren eine der umfangreichsten und informativsten Thailandseiten im Netz. Dazu veröffentlicht er Videos auf Youtube.

tiger tempel krabi geheimtipp

Der Geheimtipp ist keineswegs geheim, schließlich berichte ich seit über 5 Jahren unverdrossen auf allen Kanälen darüber:

1. Der Tempel auf dem Berg über der Tiger Cave bei Krabi Town.

Der Aufstieg ist brutal, aber ein Erlebnis durch und durch, das man nie vergisst.

Oben ist es für Thailändische Verhältnisse erstaunlich still. – Weit weg von jeder Lärmquelle und der Ausblick ist grandios.

Tipp dazu: auf keinen Fall den Bericht bei thaiminator.de lesen, besser überraschen lassen und 2 Liter Trinkwasser mitnehmen. – Die brauchst du.

2. Was muss man gesehen haben: die Khao San Road in Bangkok. Nee echt, die Tempel brauchst du nicht; die Road schon.

 

Claudia Ottilie von Claudi um die Welt

 Claudi ist Reisejournalistin und bloggt sich um die Welt. Sie schreibt auf ihrem eigenen Blog, untermalt mit tollen Bildern. Du kannst ihr auf Twitter und Google+ folgen.

1. Neben den mittlerweile sehr bekannten Similan-Inseln sind die nur ein paar Kilometer entfernten Surin Inseln für mich noch etwas geheimes. Hier werden zwar auch schon die Touris mit Schnorchelausrüstung angekarrt, verschwinden aber am Nachmittag und dann hat man da seine absolute Ruhe mit maximal 30 anderen Leuten, die sich über den Camping-Strand verteilen. Bei entsprechendem Wasserstand fahren die Camp-Betreiber manchmal auf eine der Nebeninseln, wo die thailändische Regierung nach dem Tsunami 2004 die Seenomaden (Moken) angesiedelt hat.

2. Bangkok ist ein Moloch. Laut, stickig, heiß und kitschbunt. Dennoch gehört es zu Thailand und da man sowieso kaum drumherum kommt: nehmt euch ein Tuk-Tuk und lasst euch eine Weile durch die Altstadt (um den Königspalast) kutschieren. Der schönste Platz ist am Chao Phraya, direkt gegenüber des Wat Arun, erreichbar über eine Seitengasse vom Wat Pho aus.

 

 Paul Martini von Thailandprivat.com

Paul lebt seit 2001 in Hua Hin und bereist von dort aus die weniger bekannten Orte Thailands. Seine Webseite ist eine echte Fundgrube für alle, die gerne die ausgetretenen Pfade verlassen.

1. Das Wort „Geheimtipp“ geht mir gemeinhin sehr, sehr schwer über die Lippen, um nicht zu sagen: ich vermeide es. Thailand ist touristisch bestens erschlossen, da sind die Geheimtipps schon schwer auszumachen. Zwar mag es noch unentdeckte Ecken geben, aber sie eignen sich halt auch nicht für jeden.

2. Ähnlich gehts mir mit der zweiten Frage. Es ist doch so, dass für jeden Touristen andere Präferenzen gelten. Der eine will schnorcheln, der andere will shoppen, welche wollen trekken und welche wollen baden.

Ich stelle auf meiner Webseite Ausflüge in die eher weniger bekannten Ecken dar, und möchte die Leute anregen, Dinge und Gegenden zu entdecken, an denen der Mainstream-Tourismus eigentlich vorbeigeht. Und alle Ausflüge haben ihren eigenen Charme. Es fällt mir schwer, da etwas herauszupicken.

 

  Dennis Fink von Lookin for Jonny

 Dennis ist Reiseblogger und schreibt über seine Reisen in die ganze Welt. Ausserdem gibt er Tipps und Tricks zur Planung und Durchführung von Reisen. Er ist nicht nur auf dem Blog, sondern auch auf Facebook und Twitter zu finden.

haad rin koh phangan

1. Für mich persönlich war Had Rin Beach auf Koh Phangan eine echte Überraschung. Ein 1A-Strand, der täglich akribisch gesäubert wird. Schöner heller Sand, klares türkisgrünes Wasser, eine tolle Strandkulisse und eine absolut relaxte Atmosphäre auf der gesamten Insel. Dazu junges, hippes Publikum aus der ganzen Welt, das hat mir sehr gut gefallen.

2. Da bleibe ich doch direkt am gleichen Strand. Jedoch zu einer ganz besonderen Zeit, Vollmond! Hier am Had Rin Beach findet die legendäre Full Moon Party statt. Bis zu unfassbare 30.000 Menschen finden sich hier am nur ca. 300 Meter langen Sandstrand jeden Monat zum Vollmond ein. Die Meute malt sich am ganzen Körper mit Neon Farben an und tanzt gemeinsam und friedlich durch die Nacht und den nächsten Morgen. Dieses Event ist einfach spektakulär, einzigartig, und…ja, muss man einfach gesehen haben.

Yvonne Zagermann von Just Travelous

 Yvonne ist Reisebloggerin und schreibt auf deutsch, englisch und manchmal auch auf schwäbisch über ihren Weg zu Travelosity. Du kannst Ihr bei Facebook, Twitter und Google+ folgen.

1. Mein Tipp ist ein Trip nach Sukothai, das von den meisten etwas links liegen gelassen wird. Am besten in der Nebensaison hinfahren, ein Fahrrad mieten und den ganzen Tag KOMPLETT UNGESTÖRT von anderen Touristen durch die alten Tempelanlagen radeln.

2. Auch wenn es vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, den Patpong Nachtmarkt in Bangkok mit seinen Stripclubs und Ping Pong Shows sollte man sich auf jeden Fall antun, um zu sehen, was Massentourismus aus einem Ort wie Bangkok machen kann.

 

 John Rüth von Reisetyp

 John schreibt auf Reisetyp Reiseberichte über diverse Länder. Sein eigentliches Steckenpferd sind aber die Philippinen.Du findest ihn auch auf Facebook und Twitter.

wasserbüffel am strand in philippinen

1. Was mich bei meiner letzten Thailandreise absolut begeistert hat, war die Fahrt durch den Khao Sok National Park, als ich mit dem Bus von Phuket in Richtung Ostküste unterwegs war. Leider hatte ich keine Zeit, um mir die Natur genauer anzusehen, doch mein nächster Thailand-Trip wird mit Sicherheit auch durch diesen Dschungel führen:)

2. Auch wenn Koh Phangan genauso wie die Nachbarinseln wie Koh Tao absolut überlaufen ist, so kann ich doch den Sabai Beach empfehlen. Dort befindet sich auch das „Sabai Beach Resort“, welches über einen schönen Strand verfügt, an dem man nachts – am besten zu zweit – den Sternenhimmel bewundern und träumen kann.

 

 Patrick Hundt von 101places

Patrick ist für 6 Monate auf Weltreise und besucht dabei 101 Plätze. Darüber berichtet er auf seinem Blog. Seine Reise verdient er mit Affiliate Marketing Projekten. Ein echter digitaler Nomade. Du findest ihn auch auf Facebook.

1. Am liebsten erinnere ich mich an meine Übernachtung unter freiem Sternenhimmel auf Koh Phi Phi Leh. Diese unbewohnte Insel ist ja als „The Beach“ bekannt geworden und wird jeden Tag von Tausenden Touristen besucht. Die Maya Bay ist zwar wunderschön, aber eben auch völlig überlaufen. Es gibt jedoch eine Agentur (mayabaycamping.com), die Camping auf Phi Phi Leh anbietet.

Mit dieser Gruppe erreicht man die Insel erst zum Sonnenuntergang und kurz darauf ist sie komplett leer. Geschlafen wird am Strand unter freiem Himmel. Gegen 5.30 Uhr kann man auf der anderen Seite der Insel den Sonnenaufgang beobachten. Ein wirklich toller Ausflug, der im Gedächtnis bleibt.

2. In Erzählungen von anderen Reisenden höre ich selten von Kanchanaburi und doch ist das ein Ort, an dem man gewesen sein sollte. Dort steht die berühmte Brücke am River Kwai und in der Umgebung gibt es viel Prisoner of War Geschichte rund um den Death Railway. Außerdem ist der Tiger Tempel einen Besuch wert, wenn man schon immer mal einen Tiger streichen wollte.

(!Ergänzung:)
Mehrfach wurde in den Beiträgen auf Bangkok hingewiesen, dass mehr zu bieten hat als nur einen kurzen Aufenthalt bevor es weiter geht an die Strände oder in die Berge des Nordens. Tim vom Earth City Blog hat einen Monat in Bangkok gelebt und beschreibt dies in seinem Artikel: 1 Monat, 1 Stadt: Bangkok

Was sind Deine Geheimtipps und Must-See Orte in Thailand?

Du hast hier wunderbare Anregungen bekommen. Aber ich bin mir sicher, dass Du Deine eigenen speziellen Orte in Thailand hast. Was ist DEIN Geheimtipp? Was muss man Deiner Meinung nach umbedingt gesehen haben? Oder, wenn Du noch am planen Deiner ersten Thailandreise bist, was willst Du auf jeden Fall sehen?

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21 Antworten
  1. Sebastian
    Sebastian says:

    Danke Conni!
    Vielen Dank für Deine Teilnahme! Mal schauen, ob ich es im Frühjahr nach Koh Lanta schaffe…

  2. Robin
    Robin says:

    Sebastian Boerner von Off the path: „Viele Reisende nutzen Bangkok eher als kurzen Zwischenstopp um vom Flughafen zu den Inseln im Süden oder in den Dschungel im Norden zu kommen. Dabei hat Bangkok so viel mehr zu bieten.

    Das kann ich nur bestätigen. Habe ein halbes Jahr in dieser Stadt gewohnt und nur einen Bruchteil davon gesehen. Diese Stadt ist riesig und so facettenreich, wie kaum eine andere Stadt auf diesem Planeten.

    Am meisten hat mir gefallen, einfach mit dem Motorbike los zu fahren und schauen wo es einen hin verschlägt. Ist natürlich nicht jedermanns Sache und wenn irgendwann die Straßenschilder nur noch auf Thai sind, kann es schon schwierig werden, wieder in die Innenstadt zurück zu finden. Aber irgendwann findet man schon einen 7eleven mit Studenten, die auch ein wenig Englisch sprechen und einem dem Rückweg erklären 🙂

  3. Sebastian
    Sebastian says:

    Hi Robin,
    Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrung mit uns teilst!

    Ich steh auch total drauf, einfach mit dem Moped planlos rumzudüsen. Dabei findet man immer irgendwas interessantes!
    Hast Du einen speziellen Ort in Bangkok den Du besonders empfiehlst?

  4. Nina
    Nina says:

    Bin gerade zurück von meinem ersten Thailandbesuch und muss sagen ich habe Blut geleckt. Möchte auf jeden Fall mehr von Bangkok sehen und auch mal den Norden erkunden.

    Mein Tip: Roller mieten. Das Herumfahren auf der Insel hat mich erst so richtig „ankommen“ lassen und gab mir die Freiheit einfach mal stehenzubleiben oder in Straßen zu fahren, die man vielleicht sonst nicht gesehen hätte.

  5. Peter Lohmann
    Peter Lohmann says:

    Als Hotelier in Patong und mit vielen Jahren Erfahrung als Reisender und Residierender in Thailand möchte auch ich mein Lob für diesen Beitrag aussprechen. Informativ und schön geschrieben. Auch wenn der Ort Patong selbst nicht im besten Licht dargestellt wird. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass kein Urlaubsort auf Erden für Jedermann geeignet ist.

  6. Kalle
    Kalle says:

    Informative Seite, bin grad durch Zufall drüber gestolpert. Reise nun auch schon seit Jahren nach Thailand und Asien. Immer über den Winter mal nur 6 Wochen aber auch schon mal 10 Wochen und länger. Mein persönliches Highlight hatte ich 2012/2013 wo ich 3Monate mit dem Fahrrad unterwegs war. Da hab ich natürlich Ecken und Menschen gesehen und getroffen, wo man sonst nie hinter kommt. Obwohl sonst auch immer individuell und einfach unterwegs.
    Tolle Einblicke von den abderen Reisebloggern.
    Habe zwar auch einen Blog über meine Reise geschrieben, aber mehr für die Lieben daheim und lang nicht so professionell.

    Weiter so, werde jetzt öfter mal gucken!

  7. Torben
    Torben says:

    Im von Patrick Hundt erwähnten Tigertempel in Kanchanaburi kam im letzten Jahr einiges ans Licht, hier Infos von http://www.kanchanaburi-info.com:

    In letzter Zeit wird von Touristen immer häufiger im Internet berichtet, dass sie beobachtet wurde wie Mitarbeiter des Tiger Tempels und der Abt selbst Tiere geschlagen hätte. Auch macht dieser Tempel mehr und mehr den Eindruck einer profitorientierte Institution, um aus dem Elend der Tiere eine gewinnbringende Sache zu machen.

    Inzwischen wurde von der Britischen Organisation Care for the Wild International (CWI) ein Bericht veröffentlicht, der diese Vermutungen bestätigt und ausreichend belegt.
    Dieser Bericht kann hier nachgelesen werden: http://www.careforthewild.com/what-we-do/campaigns/previous-campaigns/tiger-temple-the-truth/

    Kommentar http://www.kanchanaburi-info.com: Wir raten deshalb von einem Besuch des Tiger Temples dringend ab und fordern die Besucher Kanchanaburis auf den Tempel zu boykottieren.

  8. Sebastian
    Sebastian says:

    Hallo Kalle,
    das glaube ich gerne, dass Du mit dem Fahrrad ganz besondere Erlebnisse hattest. Grundsätzlich sieht man natürlich immer mehr je langsamer man sich fortbewegt.

  9. Sebastian
    Sebastian says:

    Danke für den Kommentar. Ich war selbst vor einigen Jahren in dem Tempel und habe mir auch die Frage gestellt, ob die Tiere nicht mit Drogen ruhig gestellt werden und würde nicht nochmal hingehen auch wenn es schon ein Erlebnis war.
    Es ist gut über die Zustände aufzuklären, ob man dann dort hingeht ist dann jedem selbst überlassen.

  10. Fabian
    Fabian says:

    Danke für den Hinweis, hatte es eigentlich überlegt zu machen, aber das muss einfach nicht sein.

  11. Andrea Tille
    Andrea Tille says:

    Ich war noch im Dezember 2013 in Kanchanaburi. Selbstverständlich wurde der Tiger Temple boykottiert. Die Tiger stehen definitiv unter Drogen. Das bestätigen auch viele Einheimische. Ein Trauerspiel nur, da ich ansonsten die Mönche sehr schätze. Aber was dort mit den so seltenen und hoheitlichen Tieren gemacht wird ist schlicht und ergreifend Tierquälerei.

  12. Max
    Max says:

    Wirklich ein informativer und schöner Blog, den Du hier schreibst. Gerade die Geheimtipps finde ich sehr gut. Auf diese Weise sieht man dann doch noch Ecken, die nicht jeder Tourist sieht. Mach weiter so und weiterhin viel Erfolg mit deinem Projekt Phuketastic 🙂

    Viele Grüße, Max

  13. Thailandia
    Thailandia says:

    Schöne Seite, danke dafür!
    Hier sieht man wieder einmal wie abwechslungsreich und vielfältig Thailand ist.
    Und – zumnidest im Moment noch – praktisch für jeden erschwinglich.
    Schade nur, dass in Thailand die selben touristischen Fehler gemacht werden, wie in fast jeden Reiseland. Dadurch ist bereits viel Thailand verloren gegangen. Aber trotzdem – immer noch eine Reise wert!

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