nai harn beach keine liegen

Phuket, das Militär und seine Liegen – Gedanken zum Strandchaos

nai harn beach keine liegen

Als die Proteste zwischen Regierungsgegnern und Befürwortern im letzten Jahr immer  mehr zu eskalieren drohten schritt das Militär (zum 12. Mal seit 1932!!) ein und übernahm die Führung des Landes. Über die genauen (politischen) Hintergründe und Auswirkungen auf die „Demokratie“ in Thailand kann man geteilter Meinung sein und ich möchte das hier auch nicht weiter thematisieren.

Positiv hervorzuheben ist, das zumindest vorübergehend Ruhe in das Land eingekehrt ist und das Befürworten die meisten Thais. Dass dies eine trügerische Ruhe ist, die mit Einschränkung diverser Bürgerrechte einhergeht ist unbestritten.

Dennoch: Hier im Süden sind die meisten Menschen froh, dass das Militär eingeschritten ist und die (in Südthailand) ungeliebte Shinawatra Regierung weg ist. Wie die Situation im Isaan, der Hochburg der Anhänger der ehemaligen Regierung, ist kann ich nicht sagen, vermutlich ist die Unzufriedenheit dort darüber, dass die von ihnen gewählte Regierung, mal wieder abgesetzt wurde, aber deutlich größer.

Einschränkungen im alltäglichen Leben sind für die überwiegende Mehrheit der Thais nicht zu spüren, sofern sie nicht journalistisch oder politisch aktiv sind. Und auch für mich und die meisten anderen Farangs in Thailand, so behaupte ich das jetzt mal einfach, hat sich durch die Militärregierung bislang im (Betonung liegt auf) Alltag absolut nichts verändert.

Während das Militär heimlich, still und leise im Hintergrund daran arbeitet die eigene Macht auszubauen und diverse Bürgerrechte einzuschränken, so wurden im Vordergrund viele öffentlichkeitswirksame Maßnahmen ergriffen.

Dazu zählen auch die Aktionen an den Stränden von Phuket, um die es in diesem Beitrag geht.

In meinem Artikel vor fast einem Jahr habe ich meine große Hoffnung geäußert, dass das Einschreiten des Militärs dazu führen könnte, dass diverse negative Auswüchse auf Phuket zum Positiven verändert werden.

Immerhin war vieles angekündigt wurden und es hatte den Anschein, als ob das Militär als externe Kraft es schaffen würde die Korruption und Selbstbedienungsmentalität auf Phuket eindämmen könnte. Die Hoffnung war wirklich groß, dass viele der massiven Probleme, wie die Taximafia mit ihren überteuerten Preisen, die Jetski Abzocke, die sich immer stärker ausbreitenden Liegestuhl und Schirmverleiher und die an allen Stränden auftauchenden Beachclubs eingedämmt würden.

Jetzt ein Jahr später zeigt sich, dass es durchaus einige Veränderungen gab. Allerdings nicht unbedingt die erhofften.

Hier einige Beispiele:

Die groß angekündigte Einführung von Metertaxen kann wohl als gescheitert bezeichnet werden. Zwar gibt es nun deutlich mehr Metertaxen, allerdings ist die überwiegende Mehrzahl aller Taxen nach wie vor ohne Meter unterwegs. Und selbst wenn sie ein Meter haben, so wird das entweder nicht eingeschaltet oder ist so manipuliert, dass die Fixpreise doch günstiger wären.

Insgesamt sind die Taxipreise nicht gesunken, sondern haben im Gegenteil noch einmal angezogen, a) weil es keine illegalen Taxen mehr gibt, die auch mal mit dem Preis runtergingen b) weil die Taxifahrer jetzt offiziell sind und Steuern und Abgaben bezahlen und das über die Preise wieder hereinholen und c) weil die Zahl der Touristen gesunken ist und es immer noch mehr legale Taxen gibt, so dass die Fahrer noch seltener fahren und das mit höheren Preisen ausgleichen.

Die Beachclubs und alle Strandrestaurants wurden abgerissen. Das ist einerseits erfreulich, weil zuviel Beton direkt auf dem Sand nun wirklich nicht sein muss. Schon gar nicht, wenn die Baugenehmigung nur durch Schmiergeldern an lokale Behörden ermöglicht wurden. Allerdings, gibt es jetzt keine oder kaum noch Möglichkeiten mit den Füßen im Sand und Blick aufs Meer gemütlich etwas zu essen. Und das ist sehr schade.

So sehr ich es auch begrüße, dass die Bauwut an den Stränden eingedämmt wurde, so schade ist es, dass ein Stück Komfort und Lebensgefühl verloren gegangen ist.

patong beach ohne liegen

Ganz ähnlich sieht die Situation mit den Liegestühlen und Sonnenschirmen aus.

Gerade dieses Thema ist es das für viel Unmut und Diskussion unter den Urlauber gesorgt hat und noch immer sorgt.

Persönlich war ich nie ein großer Fan der Massen an Liegestühlen und Sonnenschirmen an den Hauptstränden, wie Kata, Karon und natürlich Patong. Aber selbstverständlich gehörten die Liegen einfach dazu und sind für die meisten Urlauber auch notwendig, um den Tag mit Komfort und ohne von der Sonne verbrannt zu werden genießen zu können.

Was mich wirklich gestört hat war das immer weitere Ausbreiten der Liegestuhlbetreiber. Vor 10 Jahren gab es in Naiharn während der Hauptsaison eine Reihe Liegestühle vor dem Einschreiten des Militärs waren es 7 Reihen! Da blieb nicht mehr viel Strand übrig. Und wehe, man wagte es als Nichtmieter einer Liege in die Nähe der Liegen zu kommen…nicht wenige Strandbesucher machten schmerzhafte Erfahrungen mit den Strandboys.

Ganz besonders schlimm fand ich, dass auch die kleinen, versteckten Strände mehr und mehr kommerzialisiert wurden. Der kleine, feine Ao Sane Beach war 2013 auf einmal voller Liegen. Und das dortige Restaurant verlangte Eintritt!, um dort tauchen zu gehen.

ao sane beach phuket strände

Als ich hörte, dass das Militär die Liegen entfernt, um die Kommerzialisierung zu stoppen war ich begeistert. Und ich finde die Strände jetzt wirklich viel schöner als vorher. Speziell weil ich auch vorher schon meine eigene Matte mitgebracht habe und ohnehin erst am späten Nachmittag an den Strand gehe. Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass das für Urlauber anders ist.

Das eigentliche Problem war allerdings gar nicht das Verbot von Liegestühlen oder Sonnenschirmen, sondern der darauf folgende Affentanz. Da wurden Regeln erlassen, wieder verworfen, Verbotstafeln aufgestellt und Urlaubern die mitgebrachten Stühle durch die Polizei und das Militär wieder abegenommen.

Es wurde eine ominöse 10% Strandregel eingeführt in der es Liegen und Sonnenschirme geben darf. Aber diese Zonen reichen natürlich nicht aus.

Insgesamt ist es ein riesiges Chaos an den Hauptstränden und was das Schlimmste dabei ist:

Während die von den meisten Urlauber gewünschten Liegen, Massagedamen und Getränkeverkäufer verbannt wurden treiben die allseits gehassten und gefürchteten Kleinkriminellen von der Jetski-Mafia weiter ihr Unwesen.

Der Governeur von Phuket und diverse andere Offizielle verbannen die Liegestühle mit der Begründung die Strände müssten in ihren natürlichen Urstand versetzt werden und erlauben gleichzeitig weiterhin das Betreiben von Jetskis.

Verboten sind alle kommerziellen Aktivitäten, wie Liegestühle vermieten, Massagen anbieten, Getränke oder Essen verkaufen. Auch Hochzeiten sind kommerziell und dürfen nicht mehr veranstaltet werden.

Verboten ist auch alles das die gewünschte „natürliche Schönheit“ der Strände beeinträchtigen könnte. Also, Liegestühle – aber nicht Strandmatten ohne Liegen, Essen am Strand, Rauchen am Strand, Kitesurfen und Windsurfen.

Und dieses Verbot wird auch tatsächlich durchgesetzt.

patong keine liegen aber jetskis

Erlaubt ist dagegen Jetski fahren, trotz der Lärmbelästigung, obwohl in den vergangenen Monaten mehrfach Schwimmer durch Jetskis verletzt wurden und obwohl die Abzocke durch die Betreiber nicht abgenommen hat.  Erlaubt sind auch die Speedboote die an den Stränden auf und abfahren und Touristen mit Gleitschirmen hinter sich herziehen.

Verboten wurde also alles was der allergrößte Teil der Urlauber gerne hat und kaum jemanden beeinträchtigt. Erlaubt ist dagegen alles was stinkt, laut und gefährlich ist.

Thailändische Logik vom Feinsten!

Wie gesagt:

Ich persönlich habe kein großes Problem mit all den Änderungen. Ich war auch vorher schon nur am späten Nachmittag am Strand und hatte meine eigene Ausrüstung dabei. Ich fahre nicht Jetski, ich fahre auch nicht Taxi und wenn dann habe ich meine Fahrer dafür. Allerdings ist mein Hochzeitsbusiness dadurch durchaus beeinträchtigt und ich habe mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen.

Aber es geht hier nicht nur um mich und darum wollte ich einmal Urlauber zu ihrer  Meinung befragen. In einem letzten Newsletter habe ich die Frage gestellt, wie Phuketastic Leser die neue Situation empfinden. Herausgekommen ist dabei ein interessanter Mix an Meinungen, von denen ich einige hier vorstelle. Dabei  wird deutlich, dass es schwierig sein dürfte es jedem Recht zu machen.

Das sagen Phuketastic Leser zu der Situation auf Phuket!

Karin z.B begrüßt es, dass die Liegen weg sind und hätte auch eine Lösung:

„Wir gehören zu denjenigen, die sich freuen , dass die Liegen die immer alles versperren, nicht mehr da sind. Diese Tatsache war für uns der Grund, nach ca. 5 Jahren mal wieder nach Patong zu kommen.

Meiner Meinung nach sollten die Liegen nur dann aufgestellt werden dürfen, wenn sie auch verkauft worden ist.

Es geht meiner Meinung nach garnicht, dasss sämtliche Liegenbetreiber den ganzen Strand schon um 8 Uhr morgens zustellen.

Schaut man genauer hin, so sah man in der Nebensaison oft, dass viele Liegen leer waren, aber dennoch Platz weg nahmen.

Würde man es so regeln, hätten die Liegenliebhaber wieder ihre Liege und die anderen wieder Platz.
Denn so viele Liegen, wie aufgestellt werden, werden selten verkauft.

Wir gehören auch zu denjenigen, für die auch die Taximafia ein Grund dafür sein, dass Phuket nie unser Traumziel Nummer eins wird. Sie ist und bleibt ein Ärgernis. Ganz anders ist es z.B.  auf Mauritius, wo man mit kleinem Geld mit den öffentlichen Bussen in jeden Winkel der Insel fahren kann.Liegen die alles versperren gibt es dort natürlich auch nicht; wohl aber schöne weisse Sandstrände. “

 Ruth sieht die Strandsituation auch nicht so problematisch, weil sie ohnehin am liebsten in Phuket Town ist. Sorgen macht ihr die zunehmende Umweltverschmutzung, was ein Problem ist, das meiner Erfahrunge nach abseits der Touristenorte noch viel schlimmer ist. Denn wo Touristen sind wird meist versucht Ordnung zu schaffen.

 „Ich und mein Mann sind grosse Phuket-Fans und wir versuchen mindestens alle zwei Jahre u.a. nach Phuket zu reisen. … Auf Phuket geniessen wir vorwiegend Phuket-Town, da wir diese Stadt wirklich lieben und wir uns hier jedesmal fast wie zuhause fühlen. 2014 waren wir zweimal dort (am Anfang und am Ende der Reise). Abgesehen von der Gegend um Nai Harn bzw. Rawai-Beach, besuchen wir allerdings meist keine Strände auf Phuket, was wohl u.a. daran liegt, da es uns zu überfüllt vorkommt.
(….)
Als wir zuletzt im März und April 2014 auf Phuket waren, hatten wir von der Strand-Säuberungsaktion natürlich noch nichts mitbekommen. Unsere Nichte, die seit zwei (oder sind es schon drei) Jahre auf Phuket lebt (dive-instructor – du kennst das ja…), berichtete uns aber davon und meinte, es wäre jetzt viiiiel schöner! Also sie findet’s gut.
Wir gehören auch nicht zu den „Sonnenschirm-und-Liegen-Fans », aber es gibt auch andere Stimmen: meinem Cousin und seine kleine Familie (Frau und vierjähriges Kind), die jedes Jahr am Karon-Beach für drei oder vier Wochen logieren, hatten dieses Jahr so ihre Mühe, weil es ja kein Schatten mehr am Strand gibt... Die weissen Bäuche wurden nur zu schnell krebsrot! Die fanden’s halt doof ohne Liegen und Sonnenschirme… Strandbars finden wir natürlich eher positiv, wenn sie nicht überhand nehmen und alles zubauen.
Es stört uns natürlich NICHT, wenn es weniger Russen an Thailands Stränden gibt. Russen gehören meist leider nicht zu den diskreten Gästen… Den Chinesen kann man leicht aus dem Weg gehen, du hast es schon erwähnt: sie ziehen Schatten und Shopping vor und können meist nicht schwimmen – hahaha ;-D   Ausserdem lieben wir die chinesische Küche, was heisst, dass ein paar China-Restaurants mehr für uns immer willkommen sind. Ich hörte aber auch schon öfter, dass reiche Nicht-Thailänder durch das Nicht-Feilschen die Preise der Händler in die Höhe treiben, da sie ohne zu fragen sofort den Originalpreis (der ja angeblich künstlich hochgesetzt wurde) zahlen. (…)
Beängstigend empfinde ich in diesen Zusammenhang den Umweltschutz. bzw. in diesen Fall könnte man auch sagen « den Umweltschmutz », denn schon viele Thais (ebenso wie die Bewohner der angrenzenden Länder) sind auf diesem Gebiet nicht wirklich gut informiert bzw. überzeugt und handeln auf diesem Sektor eher naiv, um es mal nett auszudrücken.
Allerdings sind russische und chinesische Touristen diesbezüglich wesentlich auffälliger – diese Nationen sind es gewohnt in ihren riesigen Ländern alles was Dreck macht hinter irgendwelche Berge, Wüsten und Steppen zu verstecken und einfach zu vergessen, solange sie keine Atembeschwerden oder Krankheiten bekommen. Auf Phuket dürfte sich aufgrund des beschränkten Territoriums diese Scheuklappen-Politik schnell von selbst erledigen…
Jedenfalls könnten meiner Meinung nach sich zuviele Touristen mit derartigen umweltschädigendem Verhalten über kurz oder lang sehr negativ auf die Verschmutzung der Insel und deren Gewässer auswirken. Ich hoffe dies natürlich nicht und schliesse die Augen… Allerdings ob beten, Räucherstäbchen anzünden, Opfergaben und fester Glaube reichen, wage ich trotzdem zu bezweifeln… Ein heikles Thema – ich weiss. :-/“

Sebastian, mit dem ich erst vor kurzem ein Interview für seinen Podcast geführt habe, fand die fehlenden Liegestühle störend. Speziell mit Familie bzw für Personen ab einem gewissen Alter kann ich das Nachvollziehen.

„Uns war dieses mal irgendwie vieles zu touristisch – irgendwie klar, wenn man auf die beliebteste Ferieninsel Thailands fliegt. Aber genau deshalb hatten wir ja Rawai gebucht, und uns war es irgendwie dennoch zu wenig authentisches „land of smile“. Die fehlenden Liegestühle sind uns auch unangenehm aufgestoßen, zum einen genießen wir den Komfort der Liegen (meine Eltern mit über 60 können sich auch wirklich nicht mehr in den Sand legen, das geht körperlich nicht), zum anderen waren die Liegen am Hotelpool immer komplett belegt. Für nächstes Jahr ist vielleicht Kao Lak oder das Festland gegenüber von Koh Samui angefacht… mal sehen was wir für Angebote bekommen und was uns dann zusagt. „

Regina trauert den Liegestühlen nach  und es tut ihr leid um die liebgewonnen Massagemamas und andere Strandhändler, aber sie will Thailand treu bleiben:

„In diesem Jahr hat uns die Säuberungsaktion an den Stränden sehr überrascht, aber die Strände sind wirklich viel schöner geworden. Es tut uns nur sehr leid um unsere Freunde am Strand. Zum Beispiel unsere Massage Mama’s , unseren Liegenvermieter der uns auch mit Snacks und Getränken versorgt hat und auch  die kleinen Strandverkäufer machen kein Geschäft mehr. Diese Menschen haben in den letzten 8 Jahren viel dazu beigetragen unseren Urlaub zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Egal ob wir eine Tour geplant haben oder einfach nur am Strand faulenzen wollten, fühlten wir uns immer umsorgt und gern gesehen. Das diese Menschen jetzt eine ungewisse Zukunft haben werden tut uns sehr weh.

(…) Auf Liegen am Strand können wir zur Not verzichten( es gibt ja Alternativen), aber ein Sonnenschirm muss sein. Unser Stammhotel das Sunprime Kamala Beach ist wirklich toll, aber der Pool ersetzt nicht den Strand.

Wir glauben übrigens nicht, das die deutschen Urlauber langfristig ausbleiben werden. Einmal Thailand immer Thailand!“

 

Karin war mit Familie in Thailand (Phuket und Bangkok) unterwegs und ihre Erfahrungen sind eher durchwachsen:

„Heute möchte ich dir kurz unsere Erfahrungen mitteilen, die wir auf Phuket und in Bangkok gemacht haben.
Wir waren den ganzen November 2014 dort als Familie unterwegs, wobei unsere Erwachsenen Söhne in Hostels und wir ( 50 und 53 Jahre alt) in Hotels untergebracht waren.
Es steht nicht ausser Frage, das Thailand ein intessantes Land ist, das Essen ausgezeichnet schmeckt, wir aber als Europäer mittleren Alters alleine schon durch die lange Anreise und das Klima und die Zeitumstellung völlig fertig dort ankommen.
Um Erholung zu finden, muss man in erster Linie mit dem Klima zurechtkommen, für uns war es weder in den unterkühlten, nich steuerbaren klimatisierten Hotels ( egal ob 3 oder 5 Sterne) und Taxis noch in dieser feuchten Hitze zwischen 80 und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, nicht zum Aushalten bzw. zum Erholen, geschweige denn Ausflüge zu machen.
Dann kommt hinzu, dass man am Strand keinen Komfort genießt, keine Liegen und vor allem keine Sonnenschirme, das ganze Equipment noch Kaufen und zum Strand schleppen muss und dann noch dort lassen muss.
Ausflüge mit dem Taxi sind gerade in Phuket, mal ganz abgesehen vom Preis, einfach unmöglich wegen des Verkehrs, da ist dringend Handlung von Regierungsseite geboten. Allein vom Flughafen Phuket bis nach Karon Beach brauchten wir 1,5 Stunden. Oder Karon nach Phuket 1 Stunde.
Uns störte der Massen- und Billigtourismus auf Phuket und dass man noch nicht mal in 5 Sterne Hotels am Strand irgendeinen Komfort hat, so verkrault man die älteren und zahlungskräftigen Urlauber. Die Tourismusverantwortlichen sollten sich mal Anregungen für die Stränden in Griechenland oder Italien holen.“

Jürgen ist vor 8 Monaten nach Patong ausgewandert und fühlt sich grundsätzlich wohl äußert aber auch Kritik:

Ich bin nun 8 Monate in Patong und fühle mich noch immer sehr wohl. Das liegt in erster Linie daran, dass ich sehr schön wohne, nämlich im 15. Stock des Andaman Beach Suites Hotel, das übrigens dem derzeitigen Finanzminister gehört. Der Blick auf die Andaman See ist wunderschön, ganz im Gegensatz zu dem Blick, den man auf die Stadt Patong hat, wenn man zur anderen Seite blickt. Hier sieht man viele Hotelbauten, die zum großen Teil noch nicht fertig sind. Nicht auszudenken, wie Patong aussieht, wenn das mal alles fertig geworden ist.

Der Strand ist ja nun leer gefegt. Keine Liegen mehr, nur ein paar Stühle kann man mieten, die die Gäste gekauft und dann stehen gelassen haben. Dauergäste werden wohl Patong meiden, denn es war denen wichtig, den ganzen Tag am Strand zu verbringen. Auf Matten ist das ja unzumutbar, wenn man über 20 ist.

Zu bemängeln ist der disziplinlose Verkehr: In Patong gibt es überwiegend Einbahnstraßen, die aber als solche nicht gekennzeichnet sind.  Zebrastreifen werden überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Die erst installierten Ampelanlagen sind zum großen Teil bisher nicht in Betrieb gewesen. Die Fahrweise der Thais ist sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere wenn man, wie meine Frau und ich, mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Die Militärregierung ist nun über ein Jahr im Amt und ist mit dem, medienwirksamen Abriss von unberechtigten Bauten so beschäftigt, dass das, meiner Meinung nach, ganz wichtige Müllproblem bisher noch nicht in Angriff genommen werden konnte.“

Werner war jahrzehntelang Stammgast auf Phuket. Das ist jetzt vorbei:

Nach über 30 Jahren Phuket Urlaub haben wir bis auf weiteres Urlaub nach hier abgesagt. Die Mafia Methoden fangen schon am Flughafen an: 100 Baht und Du kannst schneller draußen sein, die nächste Überraschung die Taxen sind doppelt so teuer selbst in Bangkok sind diese preiswerter.

Keine Liegen am Strand, Sonnenschirme und nur 10% darf ich nutzen. Der Rest wird nach wie vor von Jet Ski und Paragliding beherrscht, ins Wasser gehen ist noch gefährlicher geworden. So macht Urlaub und Erholung keinen Spaß. Essen Trinken usw. teilweise verboten.
Eigne Stühle werden eingezogen. So kann man nicht mit den Urlaubern umgehen.  Die Quittung werden Sie nunmehr erhalten. Ich fahre nicht nach Thailand um am Pool des Hotels zu liegen. Flugpreise sind ebenfalls enorm treuerer geworden Teilweise bekomme ich nur für den Flugpreis schon Hotel mit 14 Tagen und Flug und Transfer.
Es war so schön an Phukets Stränden, aber man hat ja jeglichen Service verboten .Früher fühlte ich mich sicher am Strand, heute ich weiß es nicht. Einheimische Freunde und Bekannte ( Vermieter) gibt es ja nicht mehr. Ich bin alleine.  Würde gerne von Dir weiterhin hören was sich auf Phuket tut. Kommen die alten Zeiten wieder( Sonnenschirme  Liegen und der Service ) und die Sicherheit???
Ich gebe kein Geld aus um mich vor Ort zu überzeugen, dafür ist mir dies alles zu teuer und ungewiss. Drei Wochen am Pool , dies kann ich preiswerter und näher haben und auch mit gutem Wetter.
Wir sind oft im November und im Februar gekommen , aber dies ist nunmehr bei der Regierung nicht mehr möglich.“

Eric ist, unabhängig von der Situation an den Stränden nicht begeistert wie sich Phuket in den letzten Jahren entwickelt hat und hofft, dass sich etwas ändert.

„Ich war in den letzten 1,5 Jahren 2 mal auf Phuket. Ich hoffe doch sehr, dass es sich ändert! Die Abzocke nimmt immer mehr zu. Klar bezahlen wir als Ausländer immer mehr aber man muss es nicht so übertreiben. Wir Touristen lassen eine extreme Menge Geld in diesem Land und sollte der Abwärtstrend weitergehen, dann wird Thailand auch seine finanziellen und wirtschaftlichen Probleme damit bekommen.
Leider denken aber die Thailänder NIE an morgen, sie leben im hier und jetzt. Alles was Spaß (Sanuk) bringt wird gemacht, ohne einen weiteren Gedanken an die Zukunft zu verschwenden. Dazu zählt eben auch „heute kassiere ich von dem Tourist 1000 baht obwohl 500 auch genügen, es kommen ja morgen wieder andere“. Außerdem finde ich es echt zum kotzen wie die Einheimischen mit ihrer Natur umgehen. Überall liegen in irgendwelchen Wäldern ganze Müllberge. Klar verursachen die Touristen den ganzen Müll aber sie bezahlen ja auch gutes und viel Geld für ihren Aufenthalt. Also sollte dies mal investiert werden und nicht in den großen Taschen einzelner verschwinden. 
Die Russen haben die Preise in die Höhe getrieben, deswegen rufen die Thailänder auch die überhöhten Preise auf. Klar wurde es die letzten Jahre bezahlt aber die verstehen halt einfach nicht, dass sich die Zeiten geändert haben. Den Rest macht dann noch der extrem schlechte Wechselkurs, -25% in 1,5 Jahren.
Ich durfte in den letzten 1,5 Jahren 5 mal nach Thailand reißen. Wie gesagt 2 mal davon nach Phuket und den Rest im authentischen Thailand (Bangkok, Koh Chang, Koh Tao usw). Es war eine sehr schöne Zeit aber wie gesagt es gibt nunmal extrem viel Schatten in diesem Land.“

Steffen wird erst wieder nach Phuket zurückkommen, wenn es wieder Liegen gibt, die seiner Meinung nach gerade für die Generation Ü60 besonders wichtig sind.

„Für dieses Jahr ist unsere Urlaubsplanung abgeschlossen und wir werden nicht nach Phuket kommen.

Sollte das Problem mit den Liegen und Sonnenschirmen nicht bald gelöst werden, werden wir auch das nächsteJahr (geplant war für das Jahr 2016/2017 ein Aufenthalt von ca. 5 Monaten)
eine andere Destination suchen. Für uns „ältere“ ü60 ist es nicht zumutbar sich in den Sand zu legen, noch dazu ohne Sonnenschirm.

Sollte die Regierung an diesem Punkt festhalten, war 2014 das letzte mal, dass wir in Thailand für längere Zeit Urlaub gemacht haben.

Wir hoffen, dass sich hier bald eine Lösung findet.“

Herbert war erst vor kurzem wieder einmal auf Phuket und ihm gefällt es nach wie vor und er wird gegen Ende des Jahres wiederkommen.

„Ich war gerade 3 wochen auf Phuket,in Patong im K-Hotel.
Wir waren sehr zufrieden wie immer.Am Patong Beach an verschiedenen Hotel gibt es auch Liegen zu mieten(100 Baht).
Oder mit dem Tuk Tuk zu Paradise Beach(300Baht 4 Personen)da gibt es auch Liegen ein kleines Restaurant und ein super strand.
Man muss muss sich halt umschauen oder von anderen Tips holen.Freedom Beach,Leam Sing Beach.
Es war ruhiger als sonst bangla war richtig leer,im Tai Pan war auch nicht so viel los als sonst aber hat alles seine vor und nachteile.
Ich und meine Freunde gehen im spätjahr wieder hin.

Martin ist begeistert von den jüngsten Änderungen auf Phuket. Ihm gefällt es so gut wie nie zuvor!

Mir gefällt Phuket besser als je zuvor .war erst letzte Woche wieder da und habe gestern bereits wieder Flüge für Juli gebucht .die gesäuberten Strände finde ich auch klasse .die immer noch überfüllten Orte kata/ Karon meide ich bis auf Ausflüge .die nächste Saison wird für die Gastronomen und guesthouse Besitzer schwierig für mich besser .die Preise finde i h , trotz Erhöhung , noch angenehm .ist ja immer noch nur rund die Hälfte von Europa „

Auch für Helga sind die Liegestühle kein Thema und sie weist zurecht darauf hin, dass es viele Orte weltweit gibt, die keine Liegen haben!

„Ich werde wieder im Dezember nach Phuket fliegen und wahrscheinlich 4 Monate bleiben.

Das Liegestuhl Problem ist keines für mich, ich kaufe mir einen Stuhl und eine Schirm und damit ist alles geregelt, brauche nicht täglich bezahlen.
Es gibt viele Strände auf der Welt wo kein Liegestuhl angeboten wird, ich lebe momentan in Spanien auch hier muss man seinen eigenen Stuhl mitbringen. Ich bin auch gerne in Thailand, da ich die Wärme liebe, auch das Essen ist hervorragend.“

Udo hat einige Jahre auf Phuket gelebt und ist inzwischen so frustriert, dass es an der Zeit ist Phuket und Thailand zu verlassen, allerdings aus ganz anderen Gründen, als Liegestühlen….

„Ich war schon in vielen asiatischen Ländern unterwegs, aber dieser Fremdenhass, der einem auf Phuket begegnet ist schon bemerkenswert. Dem kann ich leider nichts Positives abgewinnen.
 
Nach jetzt drei Jahren auf der Insel und dem Rest des Landes komme ich zu dem Schluß, dass die Thai’s lange nicht bereit sind, dem Tourismus offen gegenüber zu stehen. Ich kann sagen, dass ich einige thailändische Freunde und Bekannte habe, die sich offen über ihre Landsfrauen- und Männer äußern. Und diese Meinungen sind das Gegenteil von positiv.
 
In vielen Situationen finde ich diesen (Hass) gegenüber den Ausländern schon bemerkenswert und es wird nicht einmal versucht, das zu verheimlichen.
 
Polizeikontrollen in Naiharn Harn ausschließlich für Ausländer: Spricht man die anwesenden Volontäre an, wollen diese das nicht so sehen. Fahren ohne Helm 500 Baht für Farangs, Thai’s werden erst garnicht angehalten, bzw. nach dem Anhalten und einer Minute Wartezeit wieder entlassen, ohne Ticket. Fahren mit Beiwagen (nicht erlaubt) 1000 Baht für Farangs, der Einheimische zahlt nichts.
 
Frage bei der Immigration: warum bist Du hier, geh nach Hause, wir wollen Dich nicht.
 
Die Liste ist unendlich. Wie wollen die Thai’s ihr Land in den Griff kriegen, wenn es schon bei Kleinigkeiten nicht funktioniert? Asiatische Union mit Thailand? Der Rest der Mitglieder lacht sich doch heute schon kaputt. Ausländische Arbeitnehmer werden einen Großteil der Thai’s ersetzen, zu noch niedrigeren Löhnen, was zur Folge hat, daß es noch mehr Einbrüche und Überfälle gibt.
 
Was ist Deiner Meinung nach auf Phuket noch schön, außer den vielen geschmacklosen Neubauten in allen Ecken? Das was Phuket mal ausgemacht hat, existiert schon lange nicht mehr. Schöne Landschaften, freundliche Menschen, etc. und das nur weil die Geilheit nach Geld, egal welche Währung, überhand genommen hat.
 
Nachdem überall zu hören ist: wir brauchen die Farangs nicht, geht nach Hause. Was wäre auf Phuket los ohne einen einzigen Farang. STEINZEIT.
 
Ich persönlich verschaffe den Einheimischen Arbeit, als da wären unsere Maid, den Gärtner, die Poolfirma, die Restaurants, den Geschäften, usw. Aber das wir hier nicht gesehen.
 
Es wird Zeit, das Land zu wechseln, Gott sei Dank bietet die Welt viele und bessere Möglichkeiten.“

Paul lebt bereits seit langer Zeit in Thailand und kennt Patong noch aus den 80ern. Die Entwicklung dort über die Jahrzehnte hat ihm nicht gefallen und auch die jetzigen Ereignisse sieht er kritisch und stellt dazu sehr berechtigte Fragen:

„Ich bin Deutscher, 73 Jahre alt, komme seit 1983 nach Thailand, verbrachte die meiste Zeit meiner Aufenthalte in Phuket/Patong Beach, 3-4 x im Jahr. Seit 1984 bin mit meiner thailändischen Frau immer noch glücklich verheiratet. Wir haben einige deutsche und auch thailändische Freunde in Phuket und deshalb zog es uns immer wieder in diesen Ort, allerdings mit jährlich schwindender Lust, denn die Bebauung, der Verkehr, die Lautstärke und die Abzocke nahmen von Jahr zu Jahr zu.(…)Von der Idylle von früher ist inzwischen gar nichts mehr übrig geblieben.

 Meine Fragen:

  1. Was soll ein Tourist mit seiner Zeit anfangen, wenn er sich keinen Liegestuhl oder Sonnenschirm mieten kann? Soll er sich in den Sand legen und sich von Sandflöhen anknabbern lassen?
  2. Dass der Strandverkäufer-und Liegestuhl-Mafia das Handwerk gelegt werden muss, findet meinen vollen Beifall, aber was hat sich Herr Prayut denn dabei gedacht, den ganzen Tourismus in Phuket lahmzulegen?
  3. In Pattaya und an anderen Stränden gibt es nach wie vor Liegestühle, weshalb auf Phuket nicht?
  4. Die Taximafia auf Phuket wollte Herr Prayut in den Griff bekommen, aber es ist so gut wie nichts passiert, die Drahtzieher dahinter sind doch wohl mächtiger als sich das der Herr General vorgestellt hat. Eine Fahrt mit dem TukTuk auf Phuket kostet ein Mehrfaches von dem, was eine gleichlange Fahrt in Bangkok oder Pattaya kostet.
  5. Weshalb können Speedbootbetreiber nach wie vor ungehindert ihr Gewerbe ausüben, ein Tourist aber keinen Liegestuhl bekommen? Was steckt da dahinter?
  6. Ein großer Teil der Expat’s wurde vergrault, die europäischen Touristen  kommen aufgrund der politischen Ausschreitungen, Restriktionen und der erhöhten Kriminalität nicht mehr. Die Russen kommen wegen des schwachen Rubels nicht mehr oder weniger, jetzt setzt Thailand auf die Chinesen, bedenkt aber dabei nicht, dass dieses Volk die Tourismuszahlen zwar schönt, aber kein Geld ins Land fließt, Chinesen bleiben in ihrer Gruppe, gehen nicht in Bars und geben auch kaum Geld in Geschäften aus.
  7. Das Ergebnis ist, dass die Thais, die vom früheren Tourismus lebten, notgedrungen in die Kriminalität absinken, die Polizei aber aus Gründen der Unterbesetzung, Ignoranz, Korruption oftmals nicht dagegen vorgehen kann.

 (….) Ein Tourist, und Thailand lebt zum Teil vom Tourismus, muss als Gast und nicht als Objekt der Abzocke betrachtet werden“

Der letzte Satz findet meine volle Zustimmung und auch alle gestellten Fragen haben ihre volle Berechtigung. Allein ich weiß die Antwort nicht. Vielleicht will ich sie auch gar nicht wissen. Mir geht es mit diesem Artikel nicht um eine „Lösung“ für die Situation oder um Antworten auf Fragen, die sich viele Menschen stellen.

Die Situation ist wie sie ist. Die thailändischen Behörden interessiert es (leider) herzlich wenig, was wir Ausländer zu sagen haben. Sie haben ihre eigene Logik und kommen zu ihren eigenen Schlüssen.

Was man bei all dem nicht vergessen darf: Wir sind hier Gäste, auch wenn wir nicht immer als solche behandelt werden, und müssen letztlich damit leben oder uns anderen Orten zuwenden. Wir können hier keine euopäische Masstäbe ansetzen.
Thailand ist und bleibt ein Entwicklungsland und hat eine gänzlich andere Mentalität und Denkweise als westliche Ländern.

Darum:

Einigen wird die neue Situation nicht gefallen und sie werden ausbleiben. Andere begrüßen die Veränderungen und wieder anderen gefällt es nicht aber sie arrangieren sich damit. That’s life.

Was auch immer in der Zukunft passiert man darf gespannt sein….

Wenn du diesen Artikel kommentieren willst dann nur zu! Bitte sei dir aber bewusst, dass es verschiedene Meinungen dazu gibt und man das Thema nicht nur schwarz oder weiß sehen kann. Darum bitte ich Dich Kommentare sachlich zu schreiben und vor allem Verallgemeinerungen, Finger zeigen und Beleidigungen zu unterlassen. Sollte es Kommentare geben, die in die falsche Richtung gehen nutze ich meine Macht als Diktator meines kleinen phuketastischen Reiches und zensiere ohne Rücksicht auf die Meinungsfreiheit;)

3 Kommentare
  1. Jürgen
    Jürgen says:

    Die Situation am Strand von Patong, bezüglich der Liegen, wird sich in absehbarer Zeit wohl nicht ändern, da das der Gouverneur bereits festgelegt hat: „Die Thais, auch die älteren, liegen ja auch auf dem Boden!“ Eine Matte muss demnach reichen. (nachzulesen im BLITZ)
    Wie borniert muss man eigentlich sein, um so eine Einnahmequelle, wie die Vermietung von Liegen und Sonnenschirmen, selbstverständlich vernünftig organisiert, nicht weiter zu nutzen.
    Darüber hinaus wird völlig übersehen, dass die meisten „bezahlbaren“ Hotels, die sich nur zum Übernachten und nicht zum Wohnen eignen, eben nicht in Strandnähe liegen. Und die meisten Touristen aus diesem Grund den Tag überwiegend am Strand verbringen wollen.
    Die Verkehrssituation ist besonders schlimm, da die Einbahnstraßen in Patong nicht als solche gekennzeichnet sind. Aber auch die Chinesen merken schnell, dass sie in der falschen Richtung unterwegs sind. Auch sie haben sich daran gewöhnt, über die Straßen zu eilen, da hier niemand die Bedeutung eines Zebrastreifen kennt.
    In der Zwischenzeit habe ich mich auch an die Mentalität der Thais gewöhnt. An die Bildungsferne und die Disziplinlosigkeit.
    Es ist sehr schade, dass sie nun in ihrem Müll drohen zu ersticken. Dieser Müll, der zum großen Teil auch durch die Touristen verursacht wird. Nur, wenn ich Gäste einlade, muss ich auch für Toiletten sorgen. Die Infrastruktur, Strom, Wasser, Müll, hält weder mit den Baumaßnahmen noch mit den Touristenzahlen schritt.
    Trotz allem, bleibe ich hier. In der Hoffnung, dass sich die Situation, vielleicht nach den Wahlen ändert, da ich nicht der Meinung bin, dass die Thais ein unregierbares Volk sind. Nur sie sind etwas gewöhnungsbedürftig.

  2. Günter
    Günter says:

    Meine Frau und ich waren 23 mal in Thailand,nun ist Schluss.Nur noch Abzocke,Müll,Teure Hotels,Taximafia,Überfälle auf Touristen,es macht keinen Spass mehr in einem so schönen Land.Eintrittspreise für Ausländer doppelt so teuer,usw.usw.

  3. Sebastian
    Sebastian says:

    Meine Empfehlung: etwas weniger Wochenblitz lesen, dann klappt das auch mit dem 24x Thailand…

Kommentare sind deaktiviert.