Visarun auf eigene Faust – Infos und Tipps für die Visaverlängerung in Ranong/Myanmar

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Für viele Ausländer die langfristig in Thailand leben oder Überwintern sind sog. Visaruns notwendiges Übel um auf Dauer legal im Land bleiben zu können.

Der erste Visarun ist meist noch ein kleines Abenteuer, aber danach hat so gut wie jeder genug von diesem Quatsch. Speziell, wenn man den Visarun bei einer der Firmen bucht, bei denen man in Minibussen mit lebensmüden Fahrern, die keine Geschwindigkeit zwischen Vollgas und Stillstand kennen in einem Tag an die Grenze und wieder zurück gekarrt wird.

Das macht nicht nur keinen Spass, sondern ist u.U. auch noch lebensgefährlich!

In den letzten Jahren war ich durch meine Arbeit  so häufig in Asien unterwegs, dass ich ohnehin alle paar Wochen das Land verlassen habe. Und somit liegt mein letzter Visarun über eine Landesgrenze bereits einige Zeit zurück.

In den letzten Monaten war ich aber für meine Sanitärfirma kaum noch unterwegs und wenn dann meist in Bangkok. Somit war es Anfang Januar tatsächlich wieder einmal an der Zeit einen neuen 90 Tage Stempel zu besorgen.

Um das notwendige Übel ein bisschen angenehmer zu gestalten nahm ich meine Frau und unseren Sohn mit und wir nutzten diese Gelegenheit für einen kleinen Wochenendausflug nach Ranong.

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Dies ist eine wirklich schöne Alternative zu den organisierten Trips, da man so die eigene Sicherheit in der Hand hat und auch etwas von der Umgebung zu Gesicht bekommt.

Dazu gleich mehr.

Doch erst einmal etwas Hintergrundwissen…

Was sind eigentlich diese Visaruns?

Vielleicht hast Du Dir beim Lesen die Frage gestellt was denn diese Visaruns eigentlich sind. Hier eine kurze Erklärung ohne in die Details zu gehen. Bei Interesse habe ich hier einiges an Informationen zum Visum zusammengetragen.

Visaruns werden notwendig, da wir alle an die geltenden Visabestimmungen gebunden sind und, mit einigen Ausnahmen, nach Ablauf von 30, 60 oder 90 Tagen das Land verlassen müssen. Dazu geht es über den Landweg oder mit dem Flugzeug in ein Nachbarland und dann meist noch am gleichen Tag wieder zurück nach Thailand. Bei Wiedereinreise verlängert sich dann die Aufenthaltsgenehmigung je nach Art des Visums um 30, 60 oder 90 Tage.

Es gibt diverse Ziele, die für solche Visaruns in Frage kommen. Von Phuket aus ist die nächste Landgrenze nach Myanmar/Birma bei Ranong etwa 300km nördlich. Weiter im Süden gibt es einen Grenzübergang nach Malaysia. Aber auch mit dem Flugzeug sind diverse Ziele per Non-Stop Flug erreichbar.

So laufen diese Visaruns (von Phuket aus) in der Regel ab:

  • Abholung zwischen 6 und 7 Uhr morgens im Minibus
  • Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste nach Ranong
  • Thai Immigration für den Ausreisestempel
  • Aufs Boot zur Burma Immigration für den Einreisestempel
  • Mit dem Boot zur Burma Immigration für die Ausreise
  • Zurück nach Ranong
  • Thai Immigration für den Einreisestempel
  • Mittagessen
  • Rückfahrt mit doppelter Geschwindigkeit der morgendlichen Fahrt
  • Ankunft in Phuket irgendwann zwischen 17 und 20 Uhr

Eine Alternative ist den Visarun mit einer der Firmen zu machen die den Andaman Club*  anfahren, einem Luxushotel mit Casino. Das ist die etwas teurere, aber angenehmere Variante in etwas grösseren und bequemeren Vans. Dennoch ist es weiterhin ein langer Tag und die Fahrt bleibt  wegen der (Renn-)Fahrer sehr gefährlich.

Beides will ich mir persönlich nicht mehr antun!

Natürlich kann man auch selbst fahren und damit die Gefahr durch die verrückten Minibusfahrer umgehen. Aber es ist immer noch ein langer Tag mit über 600km Fahrstrecke.

Und darum ist es einfach angenehmer das ganze mit einem kleinen Ausflug zu verbinden.

Phuket – Ranong Visarun als Wochenendtrip mit der Familie

Von unserem Haus in Chalong im Süden von Phuket sind es gut 300km bis nach Ranong. Je nach Verkehr ist das eine Fahrtzeit von ca 4-5 Stunden. Da wir keine Lust hatten nur

Da meine Frau am Freitag noch arbeiten musste fuhren wir am Samstag morgen um 7 Uhr los. Nicht zu früh, aber immer noch früh genug um dem Berufsverkehr weitgehend zu entkommen.

Im Norden von Phuket bietet sich ein kleiner Halt an der Sarasin Brücke an, die Phuket mit dem Festland verbindet.

sarasin brücke phuket phang nga

Aber wir wollten zunächst einmal so schnell wie möglich nach Ranong kommen, um das Visum abzuwickeln.

Unser einziger Stopp war daher im Ort Baan Nam Khem kurz vor Takua Pa, einer Kleinstadt etwa 25km nördlich von Khao Lak.
Hier befindet sich das Tsunami Memorial und das Thailife Homestay, das wir vor einigen Monaten bei einem Wochendtrip bereits besucht hatten. Auch die chinesisch-geprägte Altstadt von Si Takua Pa ist nicht weit von hier.

moped in chinesisch geprägtem ort

Wir aber hielten für ein kleines Thaifrühstück mit Reissuppe und Batong Go, einer Art Schmalzkringel, die hier am Strassenrand in einigen Garküchen verkauft werden. Das hat schon Tradition, denn bereits vor einigen Jahren hielten wir hier regelmässig alle 90 Tage auf den Visaruns immer zum Frühstücken an. (Tourleader Markus, falls Du das jemals liest. Du bist Schuld;-))

Takua Pa markiert was die Fahrtzeit angeht etwa die Hälfte der Strecke aber es sind immer noch 190km bis Ranong.

Die Fahrt führt durch wirklich schöne Landschaft. Hügelig, viel Wald und im Hintergrund immer wieder die Berge des Khao Sok und Sri Phang Nga Nationalparks.

Kurz vor Mittag erreichten wir dann Ranong.

Immigration, Bootsfahrt und 15 Minuten in Burma

Bei meinen ersten Visaruns waren die Immigration und der Ablegeorte der Boote nach Burma einige Minuten voneinander entfernt. Mittlerweile gibt es einen sog. One-Stop Service an anderer Stelle und der Ablauf ist recht gut organisiert.

Direkt beim Parken wird man von Thais angesprochen, die bei der Organisation behilflich sind. Wir mussten dafür nichts extra bezahlen. Ob das daran lag, dass ich von meiner thailändischen Frau begleitet wurde oder mich auf Thai mit ihnen verständigte weiss ich nicht. Kein auch sein, dass sie einen Deal mit dem Bootsfahrer haben.

Jedenfalls wissen sie genau wie der Visarun abläuft und sorgen dafür, dass man eine Passkopie dabei hat(wird links vom Parkplatz am Kiosk angefertigt), und auch die dringend benötigte 10 US$ Note. Wer diese vergessen hat kann vor Ort wechseln. Allerdings zu einem sehr schlechten Kurs!

Deshalb die US$ besser bereits von Phuket mitbringen.

So ist der Ablauf der Visaverlängerung im Detail:visarun ranong phuket

Zunächst geht es an die thailändische Immigration, direkt am Hafen. Dort gibt es zwei Schalter: einen für die Einreise und einen für die Ausreise. Hier gilt sich richtig anzustellen, um unnötige Wartezeit zu vermeiden….

thailand visum ausreisekarte

Wichtig ist auch die Departure Card (Ausreisekarte) dabei zu haben. Das ist die zweite Hälfte der Karte, die man bei jeder Einreise nach Thailand ausfüllen muss. Dieser Teil wird meist bei Einreise in den Pass geheftet. Ohne Ausreisekarte keine Ausreise!

An der Immigration wird der Pass und der Einreisestempel kontrolliert, die Departure Card eingesammelt und ein Foto gemacht. Danach wird man ausgestempelt und befindet sich offiziell nicht mehr in Thailand.

Direkt danach geht es auf ein Longtailboot. Der Preis dafür beträgt 300 Baht pro Person unabhängig von der Personenzahl. Mit diesem Longtailboot fährt man dann mit einigen Stopps nach Kawthaung (ehemals Victoria Point) den südlichsten Punkt von Burma.

Unterwegs wird u.a. an einem weiteren Posten der Immigration angehalten. Dann an einem Posten der burmesischen Zollbehörde, bevor es zum Hafen von Kawthaung geht. Die Überfahrt dauert etwa 25 Minuten.

Der Ort ist nicht sonderlich gross und ist vor allem ein Handelsstandort. Es wird mit Kautschuk, Cashewnüssen und Fischprodukten gehandelt. Zudem gibt es viele Schwarzmarktprodukte und Kopien, wie Zigaretten, Whiskey und Viagra, die von den zahlreichen wartenden Burmesen am Pier jedem Neuankömmling angeboten werden.

Das Immigrationgebäude ist je nach Landungsstelle direkt neben dem Boot oder ein paar hundert Meter entfernt direkt an der Hafenpromenade. Der Einreiseprozess ist schnell abgeschlossen. Zahlen von 10 US$ und ein Stempel in den Pass und schon ist man wieder fertig.

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thailand visum stempel

Danach geht es normalerweise direkt wieder zurück nach Thailand. Wiederum mit kurzen Stopps an der Zollstation Burma und einem Stopp bei der Thaimarine, die prüfen ob man nicht mehr als das Limit von 200 Zigaretten oder einem Liter Alkohol eingekauft hat.

Zurück in Ranong heisst es wieder bei der Immigration anstellen, mit ausgefüllter Einreisekarte, und einen Einreisestempel bekommen.

Das wars.

Und Du bist wieder legal in Thailand für einige Wochen oder Monate.

Was gibt es in Kawthaung sonst noch zu sehen?

Wer mit eigenem Longtailboot angereist ist und keine anderen Visarunner dabei hat kann sich etwas Zeit nehmen und den Ort und einen kleinen Teil der Umgebung erkunden.

Der Ort selbst gibt einen echten kleinen Einblick in ein 3. Weltland. Wer damit noch keine Erfahrung hat und zum ersten Mal aus Phuket oder Khao Lak hierher kommt dürfte einen nachhaltigen Eindruck bekommen. Es ist staubig, heiss, schmutzig, chaotisch, heruntergekommen und die Armut ist deutlich zu sehen. Aber vor allem ist hier zu sehen, dass die Menschen ganz einfach ihr Leben leben. Unabhängig von den Umständen. Wir Besucher aus dem reichen Westen sind ihnen genauso fremd wie ihre Lebensumstände für uns.

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Vor einigen Jahren habe ich mir den Ort einmal etwas länger angesehen und dabei auch einige kleinere Gassen und Läden besucht. Die Menschen sind allesamt sehr freundlich aber auch sehr geschäftstüchtig und versuchen  aus jedem Besucher ein bisschen Geld herauszubekommen. Aber das ist angesichts der Armut auch verständlich. Insgesamt gibt es aus touristischer Sicht nicht viel zu sehen aber dennoch ist es ein Erlebnis für sich.

Leider sind Reisen von Kawthaung via Landweg in andere Teile von Burma nicht gestattet. Somit sind nur wenige Ausflugsziele in der Umgebung möglich. Darunter einige Tempel, ein Aussichtspunkt und auch einen Wasserfall soll es geben. Diese sind mit einem Mopedtaxi für kleines Geld zu erreichen.

Übernachten in Ranong – wo und was gibt´s zu sehen?

Wer auf einem organisierten Visarun ist fährt nach der erfolgreichen Wiedereinreise direkt zurück nach Phuket, Khao Lak, Samui oder wo man eben herkam.

Die deutlich entspanntere Variante, für die wir uns als Selbstfahrer entschieden haben, ist es eine Nacht in Ranong zu bleiben. Der Ort selbst ist zwar nicht sonderlich sehenswert aber dafür ist die Umgebung sehr schön. Highlight der Umgebung sind die heissen Quellen. Aber es gibt auch einige Wasserfälle, kaum erschlossene Inseln und das bergige Hinterland, das ideal für Fahrrad- oder Motorradtouren ist.

Wo übernachten?

Meine Frau hatte vor Abfahrt ein kleines Resort herausgesucht, das ganz in der Nähe der heissen Quellen liegt. Das Thansila Hotspring Resort*. Es liegt sehr schön an einem Bach, ist geschmackvoll gestaltet und erinnerte mich irgendwie ein bisschen an eine Unterkunft in den Alpen. Für ein klimatisiertes Doppelzimmer mit Blick auf den Fluss zahlten wir 900 Baht für eine Nacht. Da kann man nicht meckern!

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Es gibt aber noch einige weitere Unterkünfte in der Umgebung der Stadt. Die meisten davon in der Umgebung der heissen Quellen.

Die heissen Quellen von Ranong

Wie bereits gesagt sind die heissen Quellen von Rahsawarin die Hauptattraktion im Ort Ranong. Sie liegen etwas ausserhalb der Stadt und ziehen Einheimische und Besucher gleichermassen an. Es gibt mehrere kleinere und grössere Becken aus denen das Wasser dampfend austritt. In einigen können Eier gekocht werden. Hühner- und Wachteleier werden von einigen Händlerinnen direkt vor Ort verkauft.

In dem kleinen Park gibt es weitere Becken mit weniger heissem Wasser, in dem v.a. Einheimische baden oder die Füsse hineinhalten. Daneben gibt es auch noch ein Spa, in dem man gegen 60 Baht Eintritt schwimmen gehen kann.

Rundherum gibt es natürlich zahlreiche Garküchen und Essstände an denen die üblichen Snacks und Getränke angeboten werden.

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Der Canyon von Ranong

Wenn man der Strasse an den heissen Quellen vorbei folgt führt diese durch eine sehr schöne kurvige Berglandschaft und durch kleine Dörfer zum Ranong Canyon. Es handelt sich dabei um eine ehemalige Zinnmine die mit Wasser geflutet wurde und nun ein malerischer kleiner See ist. Absolute Ruhe und keine anderen Besucher sind dort an der Tagesordnung. Wir hatten wohl etwas Pech, denn einige Thaifamilien waren zum Picknick vor Ort und somit waren wir nicht ganz alleine.

Einige Händlerinnen verkauften Fischfutter und mein Sohn hatte viel Spass dabei die teils riesigen Fische im See zu füttern. Auch der kleine Spielplatz hatte es ihm sehr angetan…

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Punjaban Wasserfall

Etwa 15km nördlich von Ranong auf dem Weg Richtung Chumphon befindet sich direkt an der Strasse der Punjaban Wasserfall. Bereits die Anfahrt lohnt sich, denn sie bietet traumhafte Ausblicke über die Waldgebiete bis hin zum Meer.

Der Wasserfall selbst ist gut von der Strasse aus zu sehen und führt ganzjährig Wasser. Am schönsten natürlich gegen Ende der Regenzeit. Baden ist möglich aber es wird eine kleine Eintrittsgebühr von 20 Baht verlangt. Links neben dem Wasserfall führt ein Wanderweg nach oben zu weiteren Stufen des Wasserfalls.

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Weitere Ausflugsziele von Ranong aus

Neben den genannten Zielen, die wir besuchten gibt es auch noch den Ngao Wasserfall, der etwa 10 km südlich von Ranong liegt und bei der Anfahrt nach Ranong von der Strasse aus gut zu sehen ist. Die meisten Reisenden, die nicht wegen des Visum in Ranong sind, zieht es aber auf die kleinen vorgelagerten Inseln, auf denen es ruhige Strände und einfache Unterkünfte gibt. Allen voran Koh Payam und Koh Chang.

Wir aber machten uns nach einer Nacht im Resort und der Besichtigung der genannten Ziele gegen Mittag des zweiten Tages wieder auf den Weg nach Phuket.

Mögliche Zwischenstopps zwischen Phuket und Ranong

Nach etwa 3,5 Stunden reiner Fahrtzeit und einem kleinen Zwischenstopp am Lampi Wasserfall erreichten wir Phuket. Der späte Nachmittag erschien uns als der perfekte Zeitpunkt um noch einmal eine kleine Pause einzulegen. Diesmal am Mai Khao Beach, dem längsten Strand auf Phuket. Danach fuhren wir direkt weiter nach Hause.

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Doch natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten für Abstecher entlang der Route zwischen Phuket und Ranong. Eine ganze Reihe wurde bereits in diesem Beitrag genannt. Weitere Ziele sind z.B. diverse Nationalparks,  die Strände von Thai Muang oder der Andaman Viewpoint,

Das Schöne daran, wenn man einen Visarun nach Ranong selbst durchführt und diesen mit einer Übernachtung verbindet ist, dass man sich dabei die Zeit nehmen kann, um etwas mehr von der Umgebung zu sehen. Und damit wird das notwendige Übel des Visarun doch um einiges angenehmer.

Wie gestaltest Du Deine Visaruns? Mit dem Flugzeug, mit eigenem Fahrzeug oder immer mit einer der Visarun Firmen?
Schreib mir in den Kommentaren!

 

 

 

 

7 Kommentare
  1. Bernd
    Bernd says:

    Für die Einreise nach Thailand bedarf es eines Reisepasses, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten bei der Einreise einen Stempel in den Pass und dürfen sich damit bis zu 30 Tage in Thailand aufhalten. Das gilt bei der Einreise mit dem Flugzeug; betritt man Thailand über den Landweg, gilt der Stempel nur für einen Aufenthalt von 15 Tagen.
    Neu: Eine mehrfache Einreise hintereinander, der sogenannte „Visa Run“ an einer Grenze zum Nachbarland, ist seit Mai 2014 nicht mehr möglich. Bitte informieren Sie sich bei der zuständigen Botschaft über die neuen Gesetze. Kurzfristige Änderungen sind in Thailand möglich.
    Für einen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss ein Touristenvisum bei der thailändischen Botschaft oder den Konsulaten beantragt werden (berechtigt für einen Aufenthalt von 60 Tagen).

  2. Sebastian
    Sebastian says:

    Danke fuer die Ergaenzungen zu den geraden in Kraft getretenen Aenderungen.
    Kleine Anmerkung: Die 15 Tage bei Einreise ueber den Landweg sind schon wieder veraltet. Das wurde im November 2013 wieder auf die bereits frueher angewandten 30 Tage geaendert. Allerdings nur fuer bestimmte Nationalitaeten, u.a. fuer Deutsche.

    Ein Visarun ist auch weiterhin unter Umstaenden moeglich, wenn eine genaue Reiseroute mit Anschlussfluegen etc. vorhanden ist. Die Genehmigung der Wiedereinreise liegt dann aber im Ermessen des zustaendigen Beamten an der Grenze.

    Besser also, wie Du richtig sagst, ein Touristenvisum 60 Tage beantragen, am besten mit Gueltigkeit fuer mehrere Einreisen.

  3. mike
    mike says:

    erst mal vielen dank für deine schönen und ausführlichen ,,reise-tips,, nach ranong.
    bin letztes jahr auch mit dem eigenen auto gefahren und kann all die beschriebenen einzelheiten bestätigen,bis auf die kleinigkeit-wir mussten den netten herrn am hafen ein klein trinkgeld geben.naja,wie heisst es,leben und leben lassen…
    wir waren dann auch in hot spings, genau im selben hotel,dies aber zum zeitpunkt voll belegt war.
    daher sind wir ranong weiter,zur tinniti hotel-inn oder-spa, sind gleich nebei. auch den langen strand hatte ich fotos gemacht-wie auf deinen zu sehen,menschenleer! wollte dies jahr evtl dort eine nacht bleiben in der nähe eben…
    würd mich freuen mehr solch schöne berichte lesen zu können.
    gruss und weiter so.

  4. Sebastian
    Sebastian says:

    Hallo Mike,
    vielen Dank fuer das Lob. Freut mich zu hoeren, dass ihr aehnliche Erfahrungen gemacht habt.

    Viele Gruesse,
    Sebastian
    PS: weitere Reiseberichte folgen bestimmt.

  5. Klaus
    Klaus says:

    Wie kann ich 9 Monate in Thailand bleiben.
    Habe bereits ein Visum für 3 x 60 Tage.
    Was kann ich danach machen ?

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