13 Reiseblogger verraten ihre Thailand-Geheimtipps

13 reiseblogger geheimtipps thailand reise urlaub
Thailand ist ein sehr vielseitiges Reiseland, das jährlich Millionen von Reisenden anzieht. In Thailand kommt jeder Urlauber auf seine Kosten. Egal ob Pauschaltourist, Individualreisender oder backpackender Weltreisender.

Dabei bietet das Land vielfältigste Möglichkeiten den Aufenthalt zu gestalten.

Für jeden ist die Erfahrung anders. Jeder Reisende hat seine eigenen Lieblingsorte. Kaum jemand war überall.

Genau aus diesem Grund habe ich mich an andere Blogger und Webmaster gewandt, die auf ihren Seiten (nicht nur aber auch) über Thailand schreiben. Ich wollte ihre Antwort auf zwei Fragen wissen, die sicherlich für jeden Thailand-reisenden interessant sind:

 1. Was ist Dein absoluter Geheimtipp für Thailandreisende?

2. Touristen hin oder her: Welchen Ort muss man einfach gesehen haben?

Dabei herausgekommen ist eine Sammlung von Vorschlägen, die teilweise sehr unterschiedlich sind.

Alle miteinander zeigen aber, dass es unmöglich ist eine klare Empfehlung auszusprechen, was man auf einer Thailandreise gesehen haben muss. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen und Erwartungen die jeder an die Reise stellt. Das beste ist es also selbst los zu ziehen und Thailand zu erkunden.

Und dafür findest Du hier einige wunderbare Anregungen:

Jacques Maue von Thailandsun.com

Jacque betreibt seit Jahren eine ganze Reihe von sehr guten Thailand Seiten, die alle Regionen des Landes abdecken, darunter siamisland.de und thailandsun.com, mit einem aktiven Thailandforum. Du findest ihn auch bei Facebook.

sirocco sky bar bangkok

Die Scirocco Bar auf dem Lebua at State Tower Hotel in Bangkok muss man gesehen haben.

Die gigantisch beleuchtete, im 64.ten Stock liegende Bar, bietet atemberaubende Ausblicke über die Stadt und das nächtliche Treiben der sich im Fluss spiegelnden Boote.

Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich ausserdem „The Dome“ mit weiteren Restaurants, der weltweit höchst liegende überdachte Restaurantkomplex. Für jeden der sich mal richtig einen schönen Abend machen möchte – ein Muss !

Im Lebua ist Abendbekleidung mit Schick angesagt, denn hier treffen sich die oberen Zehntausend des Landes, Künstler, Prominenz und wirklich wichtige Leute. Dann kann der Papa bitte schon mal ein langärmeliges Hemd und eine Krawatte anlegen und die Mädels mal das kleine Schwarze.

 

 Sebastian Boerner von Off the path

 Sebastian hat in verschiedenen Ländern gelebt, darunter auch in Thailand. Auf seinem Blog schreibt er in deutsch und Englisch über seine Erlebnisse auf Reisen in die ganze Welt. Du findest in auch auf Facebook.

1. Viele Reisende nutzen Bangkok eher als kurzen Zwischenstopp um vom Flughafen zu den Inseln im Süden oder in den Dschungel im Norden zu kommen. Dabei hat Bangkok so viel mehr zu bieten. Dort kann man ein leben führen wie man es sich in Europa nur erträumt. Zu einem Bangkok Aufenthalt darf zum Beispiel ein Stop in einer der vielen Rooftopbars nicht fehlen. Auch ein Wochenendbesuch im bekannten und großen Chatuchak Markt muss mit eingeplant werden! Bangkok hat darüber hinaus auch eine sehr große und abwechslungsreiche Restaurant- und Barszene.

2. Mein absolutes kleines Paradies ist Ton Sai Beach in der Provinz Krabi. Gelegen zwischen dem Hauptstraße von Krabi (Ao Nang) und Railay Beach liegt dieser kleine Strand mit seinen paar Hütten und Bars und ist nur mit dem Boot erreichbar! Hier kann man tagsüber klettern, mit dem Boot rausfahren, zum Nachbarstrand Railay wandern und kayaken oder einfach nur den ganzen Tag am Strand liegen und entspannen! Die Barkeeper an dem Strand sind einige der entspanntesten Jungs die ich in Thailand getroffen habe! Sehr empfehlenswert!

 Conni Biesalski von Planet Backpack

 Bei Conni dreht sich alles um Backpacking und Langzeitreisen und wie das auch ohne viel Geld möglich ist. Sie ist auch auf Facebook  sehr aktiv und teilt regelmässig Bilder auf Instagramm, @conniblue. Oder folge ihr auf Twitter.

1. Ich bin absoluter Fan von der Insel Koh Lanta. Zwar kein absoluter Geheimtipp mehr, aber dennoch bei weitem nicht so überlaufen wie Koh PhiPhi oder Phuket. Alles sehr relaxed und entspannt dort. Eines meiner Highlights dort war ein Tagesausflug zum Schnorcheln. Einfach ein paar Leute zusammen trommeln und ein Boot mieten – viel billiger als mit offiziellen Touren! In der Gegend gibt es tolle kleine Inseln zu entdecken und eine sensationelle Unterwasserwelt! Auch sehr empfehlenswert sind Koh Lipe und Koh Bulon weiter südlich!

2. BANGKOK, BANGKOK, BANGKOK! Für mich eine der faszinierendsten und aufregendsten Städte der Welt, und ein Ort den man mindestens einmal im Leben gesehen haben muss!! Ich krieg von der Stadt nie genug, obwohl ich bestimmt schon zehn Mal da war!

 

Gabriele Dünwald von Soi Blossom

 Gabriele hat über 14 Monate in Bangkok gelebt und beschreibt auf Soi Blossom ihre Eindrücke untermalt mit schönen Fotos. Ausserdem gibt es einen kleinen, sehr feinen Onlineshop für Armbänder und Talismänner aus Thailand. Du findest sie auch auf Facebook.

pu chee fah chiang kong

1. mh, möchte ich den wirklich verraten? aber gut, auf einer motorradtour durch den norden thailands hab ich den puh chee fah entdeckt, einen 1628m hohen berg, südlich von chiang kong. der ausblick vom gipfel nimmt einem den atem, es sieht eher aus wie irland aber man sieht den mekong und kann rüber nach laos gucken.

2. den khao sok national park, ein gigantischer stausee von der grösse des chiemsees, in mitten von riesigen kalksteinfelsen, ein fantastischer, magischer ort.

 

 Robert Fischer vom Kahuna Blog

 Robert ist als Reiseblogger ständig in der Weltgeschichte unterwegs und berichtet darüber auf seinem Blog, mit Videos und auf Google+. Du kannst ihm auch auf Twitter folgen.

1. DEN Geheimtipp gibt es eigentlich nicht, genausowenig wie es DEN Thailandreisenden nicht (mehr) gibt. Zu vielfältig sind die Eindrücke, die man bei einer Reise durch die verschiedenen Regionen des Landes machen kann und zu divers die Ansprüche der Besucher. Generell kann ich aus >8 Monaten Reisen durch Thailand in den letzten 5 Jahren empfehlen, möglichst individuell unterwegs zu sein, sich vorab zu informieren und seine Reise selbst zu planen, um Thailand auf eigene Faust zu entdecken. Die Infrastruktur dafür (= Züge, Flüge, sonstiger Transport, Unterkünfte jeder Art) ist vorhanden und wird immer besser, das Reisen in Thailand ist unkompliziert und meist noch recht günstig.

Ich finde es daher immer wieder sehr erstaunlich, wie sich die Masse der Touristen (und seit meinem ersten Thailand-Trip 2007 hat sich die Anzahl der Touristen sehr stark erhöht, 14 Mio. internationale Gäste in 2007, >20 Mio. in 2012) fast nur in immer denselben Orten und selbst innerhalb der Orte an nur wenigen Punkten zusammenballt. Da werden die im Reiseführer geschilderten Stationen kurz überflogen und es geht weiter oder aber Land und Leute werden weitestgehend ignoriert, man hat sein Ressort am Strand, verköstigt sich im Hotel und fliegt ohne wirklich etwas gesehen zu haben, dann wieder den langen Weg gen Heimat. Dies trifft dabei nicht nur auf viele Pauschaltouristen zu, sondern auch auf Backpacker, die sehr häufig unter ihresgleichen bleiben (Khao San Road, Koh Phi Phi, Koh PhaNgan), non-stop Party machen und im Großteil des Landes kaum anzutreffen sind.

Das eigentliche Thailand bekommt man aber ganz sicher nicht in Patong auf Phuket, in der Khao San Road in Bangkok oder touristischen Orten auf Koh Samui zu sehen. Dafür sollte man schon kleinere Orte wie Kanchanaburi, Si Satchanalai, Nakhon Ratchasima (Khorat) oder Nakhon Si Thammarat aufsuchen. Selbst Orte ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten, dafür mit aktivem  Marktleben wie in Surat Thani (Nachtmarkt) oder traditionelle Veranstaltungen wie das Elephant Festival in Surin oder das Monkey Festival in Lopburi sind allemal lehrreicher. Die besten Erlebnisse ergeben sich dabei aber völlig ungeplant. Z.B. wenn man stundenlang auf einen 3.-Klasse-Zug wartet und sich dabei mit einem buddhistischen Mönch über „Gott und die Welt“ unterhält, in abgelegenen Orten bei einer Frage nach dem Weg spontan eine private Motorradtour erhält und sich super versteht, obwohl beide Seiten die jeweils andere Sprache nicht sprechen und generell indem man sich mit möglichst unterschiedlichen Leuten über ihr Leben unterhält und etwas neues dazulernt.

In meinen Beiträgen zu Thailand im KAHUNABLOG habe ich einige solche Situationen geschildert. Diese Ziele finden sich auch in der dazugehörigen Thailand-Karte.

2. Weniger Ort als Ereignis: Das „Elephant Round-Up/Breakfast“ im sonst sehr verschlafenen Örtchen Surin im Issan im Osten des Landes, von Bangkok aus einfach per Zug zu erreichen. In jedem Jahr finden sich dort im November bis zu 300 Elefanten mit ihren Mahouts zum großen Festmahl entlang einer Promenade ein und es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm in einem Stadion. Zu diesem Festival kommen natürlich zahlreiche Touristen nach Surin, allerdings nur wenige Hundert Ausländer. Und das Gefühl was man hat, wenn man inmitten der Elefanten auf einer Kreuzung im „Stau“ steht, diese mächtigen Tiere nur wenige Zentimeter neben sich und dennoch sehr ruhig: Einfach unvergleichlich. Wenige Tage vorher findet in Phimai nördlich von Khorat das Phimai-Festival mit Langbootrennen auf dem Fluss statt und dergleichen findet man auch in vielen anderen Orten das ganze Jahr über.

Und wer keine sonderlich schwachen Nerven hat, dem kann ich auf Phuket einen Besuch des „Phuket Vegetarian Festival“ empfehlen. Ein sehr blutiges, verstörendes Festival voller Selbstkasteiung der Teilnehmer, aber umso beeindruckender. Man muss sicherlich nicht gutheißen, was dort passiert, aber Reisen bedeutet (für mich) letztendlich auch, vorurteilsfrei sich so etwas anzuschauen und zu versuchen, es zu verstehen.

Kurzgefasst: Wer als Pauschaltourist nur Urlaub machen möchte, findet sicherlich zahlreiche Reiseziele, die näher an Deutschland gelegen sind. Wer aber Reisen möchte, für den hält Thailand die unterschiedlichsten Eindrücke und Erlebnisse bereit. Man muss nur bereit sein, dass Land selbst zu erkunden.

 

 Jürgen Scholz von Thaiminator

 Jürgen betreibt mit Thaiminator seit über 10 Jahren eine der umfangreichsten und informativsten Thailandseiten im Netz. Dazu veröffentlicht er Videos auf Youtube.

tiger tempel krabi geheimtipp

Der Geheimtipp ist keineswegs geheim, schließlich berichte ich seit über 5 Jahren unverdrossen auf allen Kanälen darüber:

1. Der Tempel auf dem Berg über der Tiger Cave bei Krabi Town.

Der Aufstieg ist brutal, aber ein Erlebnis durch und durch, das man nie vergisst.

Oben ist es für Thailändische Verhältnisse erstaunlich still. – Weit weg von jeder Lärmquelle und der Ausblick ist grandios.

Tipp dazu: auf keinen Fall den Bericht bei thaiminator.de lesen, besser überraschen lassen und 2 Liter Trinkwasser mitnehmen. – Die brauchst du.

2. Was muss man gesehen haben: die Khao San Road in Bangkok. Nee echt, die Tempel brauchst du nicht; die Road schon.

 

Claudia Ottilie von Claudi um die Welt

 Claudi ist Reisejournalistin und bloggt sich um die Welt. Sie schreibt auf ihrem eigenen Blog, untermalt mit tollen Bildern. Du kannst ihr auf Twitter und Google+ folgen.

1. Neben den mittlerweile sehr bekannten Similan-Inseln sind die nur ein paar Kilometer entfernten Surin Inseln für mich noch etwas geheimes. Hier werden zwar auch schon die Touris mit Schnorchelausrüstung angekarrt, verschwinden aber am Nachmittag und dann hat man da seine absolute Ruhe mit maximal 30 anderen Leuten, die sich über den Camping-Strand verteilen. Bei entsprechendem Wasserstand fahren die Camp-Betreiber manchmal auf eine der Nebeninseln, wo die thailändische Regierung nach dem Tsunami 2004 die Seenomaden (Moken) angesiedelt hat.

2. Bangkok ist ein Moloch. Laut, stickig, heiß und kitschbunt. Dennoch gehört es zu Thailand und da man sowieso kaum drumherum kommt: nehmt euch ein Tuk-Tuk und lasst euch eine Weile durch die Altstadt (um den Königspalast) kutschieren. Der schönste Platz ist am Chao Phraya, direkt gegenüber des Wat Arun, erreichbar über eine Seitengasse vom Wat Pho aus.

 

 Paul Martini von Thailandprivat.com

Paul lebt seit 2001 in Hua Hin und bereist von dort aus die weniger bekannten Orte Thailands. Seine Webseite ist eine echte Fundgrube für alle, die gerne die ausgetretenen Pfade verlassen.

1. Das Wort „Geheimtipp“ geht mir gemeinhin sehr, sehr schwer über die Lippen, um nicht zu sagen: ich vermeide es. Thailand ist touristisch bestens erschlossen, da sind die Geheimtipps schon schwer auszumachen. Zwar mag es noch unentdeckte Ecken geben, aber sie eignen sich halt auch nicht für jeden.

2. Ähnlich gehts mir mit der zweiten Frage. Es ist doch so, dass für jeden Touristen andere Präferenzen gelten. Der eine will schnorcheln, der andere will shoppen, welche wollen trekken und welche wollen baden.

Ich stelle auf meiner Webseite Ausflüge in die eher weniger bekannten Ecken dar, und möchte die Leute anregen, Dinge und Gegenden zu entdecken, an denen der Mainstream-Tourismus eigentlich vorbeigeht. Und alle Ausflüge haben ihren eigenen Charme. Es fällt mir schwer, da etwas herauszupicken.

 

  Dennis Fink von Lookin for Jonny

 Dennis ist Reiseblogger und schreibt über seine Reisen in die ganze Welt. Ausserdem gibt er Tipps und Tricks zur Planung und Durchführung von Reisen. Er ist nicht nur auf dem Blog, sondern auch auf Facebook und Twitter zu finden.

haad rin koh phangan

1. Für mich persönlich war Had Rin Beach auf Koh Phangan eine echte Überraschung. Ein 1A-Strand, der täglich akribisch gesäubert wird. Schöner heller Sand, klares türkisgrünes Wasser, eine tolle Strandkulisse und eine absolut relaxte Atmosphäre auf der gesamten Insel. Dazu junges, hippes Publikum aus der ganzen Welt, das hat mir sehr gut gefallen.

2. Da bleibe ich doch direkt am gleichen Strand. Jedoch zu einer ganz besonderen Zeit, Vollmond! Hier am Had Rin Beach findet die legendäre Full Moon Party statt. Bis zu unfassbare 30.000 Menschen finden sich hier am nur ca. 300 Meter langen Sandstrand jeden Monat zum Vollmond ein. Die Meute malt sich am ganzen Körper mit Neon Farben an und tanzt gemeinsam und friedlich durch die Nacht und den nächsten Morgen. Dieses Event ist einfach spektakulär, einzigartig, und…ja, muss man einfach gesehen haben.

Yvonne Zagermann von Just Travelous

 Yvonne ist Reisebloggerin und schreibt auf deutsch, englisch und manchmal auch auf schwäbisch über ihren Weg zu Travelosity. Du kannst Ihr bei Facebook, Twitter und Google+ folgen.

1. Mein Tipp ist ein Trip nach Sukothai, das von den meisten etwas links liegen gelassen wird. Am besten in der Nebensaison hinfahren, ein Fahrrad mieten und den ganzen Tag KOMPLETT UNGESTÖRT von anderen Touristen durch die alten Tempelanlagen radeln.

2. Auch wenn es vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist, den Patpong Nachtmarkt in Bangkok mit seinen Stripclubs und Ping Pong Shows sollte man sich auf jeden Fall antun, um zu sehen, was Massentourismus aus einem Ort wie Bangkok machen kann.

 

 John Rüth von Reisetyp

 John schreibt auf Reisetyp Reiseberichte über diverse Länder. Sein eigentliches Steckenpferd sind aber die Philippinen.Du findest ihn auch auf Facebook und Twitter.

wasserbüffel am strand in philippinen

1. Was mich bei meiner letzten Thailandreise absolut begeistert hat, war die Fahrt durch den Khao Sok National Park, als ich mit dem Bus von Phuket in Richtung Ostküste unterwegs war. Leider hatte ich keine Zeit, um mir die Natur genauer anzusehen, doch mein nächster Thailand-Trip wird mit Sicherheit auch durch diesen Dschungel führen:)

2. Auch wenn Koh Phangan genauso wie die Nachbarinseln wie Koh Tao absolut überlaufen ist, so kann ich doch den Sabai Beach empfehlen. Dort befindet sich auch das „Sabai Beach Resort“, welches über einen schönen Strand verfügt, an dem man nachts – am besten zu zweit – den Sternenhimmel bewundern und träumen kann.

 

 Patrick Hundt von 101places

Patrick ist für 6 Monate auf Weltreise und besucht dabei 101 Plätze. Darüber berichtet er auf seinem Blog. Seine Reise verdient er mit Affiliate Marketing Projekten. Ein echter digitaler Nomade. Du findest ihn auch auf Facebook.

1. Am liebsten erinnere ich mich an meine Übernachtung unter freiem Sternenhimmel auf Koh Phi Phi Leh. Diese unbewohnte Insel ist ja als „The Beach“ bekannt geworden und wird jeden Tag von Tausenden Touristen besucht. Die Maya Bay ist zwar wunderschön, aber eben auch völlig überlaufen. Es gibt jedoch eine Agentur (mayabaycamping.com), die Camping auf Phi Phi Leh anbietet.

Mit dieser Gruppe erreicht man die Insel erst zum Sonnenuntergang und kurz darauf ist sie komplett leer. Geschlafen wird am Strand unter freiem Himmel. Gegen 5.30 Uhr kann man auf der anderen Seite der Insel den Sonnenaufgang beobachten. Ein wirklich toller Ausflug, der im Gedächtnis bleibt.

2. In Erzählungen von anderen Reisenden höre ich selten von Kanchanaburi und doch ist das ein Ort, an dem man gewesen sein sollte. Dort steht die berühmte Brücke am River Kwai und in der Umgebung gibt es viel Prisoner of War Geschichte rund um den Death Railway. Außerdem ist der Tiger Tempel einen Besuch wert, wenn man schon immer mal einen Tiger streichen wollte.

(!Ergänzung:)
Mehrfach wurde in den Beiträgen auf Bangkok hingewiesen, dass mehr zu bieten hat als nur einen kurzen Aufenthalt bevor es weiter geht an die Strände oder in die Berge des Nordens. Tim vom Earth City Blog hat einen Monat in Bangkok gelebt und beschreibt dies in seinem Artikel: 1 Monat, 1 Stadt: Bangkok

Was sind Deine Geheimtipps und Must-See Orte in Thailand?

Du hast hier wunderbare Anregungen bekommen. Aber ich bin mir sicher, dass Du Deine eigenen speziellen Orte in Thailand hast. Was ist DEIN Geheimtipp? Was muss man Deiner Meinung nach umbedingt gesehen haben? Oder, wenn Du noch am planen Deiner ersten Thailandreise bist, was willst Du auf jeden Fall sehen?

Schreib uns in den Kommentaren!

Wenn Dir der Beitrag gefallen hat dann teile ihn auf jeden Fall auch auf Facebook, Twitter und Google+!

Der Straßenverkehr auf Phuket – Die Probleme einer Touristeninsel

Verkehrschaos in Bangkok Phuket

Stau in Bangkok – Geht Phuket in die selbe Richtung?

 

 Verkehr, Verkehr, Verkehr – großes Chaos auf Phuket

Wenn es ein Problem auf Phuket gibt, das in den letzten Jahren wirklich massiv geworden ist, dann ist es der Verkehr.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Autos, Minibusse, Reisebusse und LKW´s auf der Insel dramatisch gestiegen. Leider wurde die Infrastruktur (noch) nicht im gleichen Masse ausgebaut.

Besonders im Süden der Insel, d.h. ab dem Heroines Monument ist der Verkehr zu einem echten Problem geworden. Zur Rush Hour staut sich hier der Verkehr kilometerlang. Die überforderte Verkehrspolizei trägt einen großen Teil dazu bei, die Situation zu verschlimmern. Durch wirklich idiotische Umleitungen versuchen sie den Verkehr zu regeln und erreichen genau das Gegenteil.

Während es vor einigen Jahren noch 40 Minuten mit dem Auto von Chalong zum Flughafen dauerte, kann es nun in der Rush Hour auch mal 90 Minuten dauern.

Als deutscher Großstädter mag das als Luxusproblem erscheinen, aber mit dem steigenden Verkehrsaufkommen kommen weitere Probleme hinzu.

 1. Unfälle

Es ist ja allgemein bekannt, dass es im thailändischen Strassenverkehr häufig zu Unfällen kommt. Doch besonders der dichte Verkehr und das rücksichtslose Fahren vieler Thais, die es nicht besser wissen und der Farangs, die meinen sich alles erlauben zu können, sorgen für Gefahr. Dazu kommt der freizügige Umgang mit Alkohol am Steuer und schon hat man eine tödliche Mischung auf der Straße.

Unfälle zu sehen ist in Phuket an der Tagesordnung. Besonders für Mopedfahrer verlaufen diese oft sehr schwer bis tödlich.

Das ist natürlich kein reines Phuket Problem, sondern ein Thailandweites. Thailand ist weltweit mit fast 30.000 Verkehrstoten im Jahr die Nummer 2!

2. Road Rage

Der zunehmende Verkehr sorgt für ein immer aggressiveres Verhalten auf der Straße. Massives Auffahren, bis hin zum Versuch andere Fahrzeuge von der Straße zu drängen nehmen zu. Die Fälle von körperlichen Übergriffen auf Fahrer, die es wagen auf das eigene Fehlverhalten hinzuweisen steigen ebenfalls. Viele Thais mögen es scheinbar gar nicht, wenn sie angehupt werden.

 3. Schlechte Strassen

Besonders in der Regenzeit verschlechtern sich die Straßenverhältnisse massiv. Besonders auf vielbefahrenen Nebenstraßen bricht der Asphalt auf und der Untergrund wird durch den Regen ausgewaschen. Metergrosse Löcher sind die Folge. Diese führen wiederum zu einer Häufung von Unfällen.

 4. Übertriebene Taxipreise

Die Taxipreise sind im thailändischen Vergleich die höchsten des Landes. Besonders in Patong ist dies bei den TukTuk Fahrern zu spüren. Da es dort viel zu viele Fahrer gibt hat die Mehrzahl nur ein bis zwei Fahrten am Tag. Um dennoch auf ihren Verdienst zu kommen verlangen sie exorbitante Summen selbst für kurze Strecken. 600 Baht für 5 Minuten Fahrt sind keine Seltenheit.

Zudem reagieren die Fahrer teilweise sehr aggressiv, wenn die übertriebenen Preise angezweifelt werden.

Hier findest du einige Tipps zum sicheren Taxifahren auf Phuket.

 

 Gründe für die massive Zunahme des Verkehrs

Es gibt v.a. 2 Gründe für die drastische Zunahme des Verkehrs auf Phuket

 1. Keine öffentlichen Verkehrsmittel

Durch Korruption und mafiöse Strukturen schaffen es die Taxifahrer seit Jahren den überfälligen Ausbau eines öffentlichen Nahverkehrs auf Phuket zu verhindern. Dadurch sind sowohl die Thais, als auch die hier lebenden Ausländer auf eigene Fahrzeuge oder Tuk Tuks angewiesen.

 2. Der steigende Wohlstand

Viele Thais sind durch den Tourismus und den Verkauf von Land und Immobilien zu Geld gekommen. Mit steigendem Wohlstand steigt automatisch die Zahl der Besitzer von Autos. Selbst diejenigen, die sich eigentlich kein Auto leisten können werden durch Aktionen der Autohändler und sogar durch Steuernachlässe für Erstkäufer zum Kauf bewegt.

3. Mehr chinesische & russische Touristen

Während früher vor allem europäische Urlauber nach Phuket kamen sind es heute zunehmend Chinesen. Im Gegensatz zu den in kleinen Gruppen oder alleinreisenden Westlern kommen die Chinesen in großen Reisegruppen. Diese werden dann in Reisebüros über die Inseln kutschiert. Diese Busse sind auf den Hauptstraßen allgegenwärtig.

 Stört der Verkehr beim Urlaub machen?

Für die meisten Urlauber ist der Verkehr auf Phuket eher eine Randerscheinung, die bei der Urlaubsplanung eine geringe Rolle spielt. Der Verkehr ist auffällig, bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel oder beim ein oder anderen Ausflug. Wenn es dabei mal 30 Minuten länger dauert spielt es im Urlaub eher kein Problem.

Wer allerdings hauptsächlich zum Tauchen nach Phuket kommt und zB in Patong wohnt, der wird morgens und abends im Stau stehen. Denn die Tauchboote legen alle auf der anderen Seite der Insel ab. Da lohnt es sich ein Hotel in der Nähe von Chalong zu wählen. Gleiches gilt ganz grundsätzlich für die Wahl des Hotels. Wer viele Bootsausflüge und Touren auf der Insel machen möchte sollte nicht zu weit im Norden buchen, denn von dort sind die Wege zu den Attraktionen im Süden sehr weit.

Weitere Tipps zur Wahl des richtigen Strandortes für den Urlaub gibt es hier

Fazit:

Für die meisten Urlauber spielt der Verkehr, zu dessen Entstehung sie ja ebenfalls einen Teil beitragen eine eher untergeordnete Rolle, wenn man von den Flughafentransfers und gelegentlichen Ausflügen absieht.

7 falsche Annahmen über Phuket

Zu touristisch, zu teuer, zu westlich. Das ist die Meinung vieler Backpacker, selbst ernannter Thailandkenner und auch von Expats in anderen Teilen von Thailand, auch wenn diese vielleicht noch nie selbst auf Phuket waren. Aber was ist wirklich dran an diesen Vorurteilen?

Die Antwort darauf kann sicherlich nicht so pauschal gegeben werden, wie geurteilt wird. Ganz klar muss gesagt werden Phuket ist nicht das billigste Reiseziel in Thailand und ein Teil der Insel ist fest in der Hand der Pauschaltouristen aus aller Welt. Ein Paradebeispiel dafür ist Patong, das El Arenal der Insel. Aber so wie Mallorca nicht nur aus Ballermann besteht, so hat auch Phuket noch mehr zu bieten.

Mit diesem Beitrag will ich meine Sicht auf einige typische, falsche Annahmen vermitteln. Du kannst mir in den Kommentaren gerne Deine Sicht näher bringen 😉

Falsche Annahme Nr. 1: Auf Phuket sind alle Strände überlaufen

Alle Welt redet von den Stränden in Patong, Kata und Nai Harn. Doch Phuket hat mehr als 30 Strände. Einige davon sind kaum bekannt und abseits der Touristenmassen andere sind als Nationalpark geschützt. Entsprechend ruhig geht es dort noch zu.
Hier zwei sehr unterschiedliche Strände, die aber beide zu den ruhigen Stränden zählen:

 

Mai Khao Beach – Ganz im Norden

Der längste Strand von Phuket mit über 11km Länge ist immer noch einer der am wenigsten besuchten der Insel. Außer einigen 5* Sterne Hotels, wie dem JW Marriott, befindet sich nichts in der Nähe. Im Süden schliesst der Strand direkt an den ebenfalls sehr schönen Naiyang Beach an. Beide sind Teil des Sirinath Nationalparks, wobei für den Besuch des Strandes kein Eintritt verlangt wird. Teilweise kann man hier noch für einige Kilometer laufen und trifft auf weniger als eine Handvoll Menschen.

Zu Songkran, dem thailändischen Neujahrsfest im April, werden an diesem Strand junge Meeresschildkröten ins Meer entlassen.

 

Ao Sane Beach – Ganz im Süden

Zwar nicht mehr ganz so ruhig wie früher, aber dennoch ein Tipp. Der Strand ist vom beliebten Nai Harn Strand aus gut zu sehen, aber dank der versteckten Zufahrt nur schwer zu finden. Um diesen kleinen Strand zu erreichen muss man über den Hof des The NaiHarn Hotels fahren und einer kleinen, schmalen Straße folgen.

Von dort bieten sich schöne Blicke auf die Küste. Der Strand liegt etwas tiefer als der Parkplatz und ist nicht sonderlich gross und von einigen Granitfelsen eingesäumt. Am Ao Sane Beach gibt es ein kleines Thai-Restaurant und auch einige der letzten Beachbungalows auf Phuket. Leider sind diese in einem eher schlechten Zustand.

Fazit: Die bekanntesten Strände sind, wie soll es auch anders sein die vollsten. Wer einen ruhigen Strand sucht, der findet diesen auf Phuket. Und das sogar während der Hochsaison.

Falsche Annahme Nr. 2: Es gibt keine günstigen und Traveller-freundlichen Unterkünfte mehr

Es stimmt, dass die Zeit der Billig Backpacker in Phuket vorüber ist. Dennoch gibt es noch immer preiswerte Unterkünfte für unter 1.000 Baht pro Nacht.

Die meisten Backpacker suchen sich Unterkünfte in Phuket Town in der Nähe des Busbahnhofs. Über Agoda gibt es eine große Auswahl von Hostels und Guesthäusern mit Preisen von 250 – 1000 Baht pro Nacht.

Hier einmal 5 empfehlenswerte Guesthäuser in dieser Preisklasse.

2W Cafe & Hostel
Lub Sbuy Guest House
Baan Sutra Guest House
– Backpacker Hostel

Phuket Old Town Hostel

Preiswerte Unterkünfte für Individualreisende

Nicht jeder Urlauber ist ein Backpacker und nicht jeder braucht auf der Reise das billigste Zimmer. Gerade im Bereich von 25-40 € pro Nacht und Zimmer gibt es auf Phuket eine unglaubliche Auswahl hervorragender Unterkünfte.

Hier unsere Empfehlungen für günstige Phuket Hotels, teilweise für unter 1000 Baht die Nacht

Fazit:
Phuket ist sicher nicht so billig, wie andere Inseln in Thailand. Die billigen Strandbungalows von klassischen Backpacker Inseln gibt es hier nicht. Aber, wer wirklich billig will, der bekommt es auch hier. Wer dagegen sehr gute Hotels zu einem fairen Preis sucht, der kommt auf jeden auf seine Kosten.

 

Falsche Annahme Nr. 3: Phuket ist viel zu westlich und nicht mehr wirklich Thailand

Ja, Phuket ist sicherlich in vielen Bereichen nicht mehr das Thailand, wie man es in anderen Ecken des Landes noch kennt. Doch auch hier gilt wieder: Die Strände an der Westküste sind nicht repräsentativ für die ganze Insel.

Ganz klar: Phuket ist ein touristisches Ziel. Speziell in den touristischen Zentren der Insel ist zu spüren, dass die Thais dort nicht mehr so freundlich sind, wie auf dem Land. Vielen stehen die Dollarzeichen in den Augen und sie sehen jeden vorbeikommenden Ausländer als einen laufenden Bankautomat, den es auszunehmen gilt.

Besonders in Patong und Kata sind die Schneider, TukTuk Fahrer, Massageanbieter und sonstige Verkäufer eine echte Plage.

ABER: Wer hat gesagt, dass Du in Patong Urlaub machen sollst?

Neben all den negativen Aspekten, die der Massentourismus und die Entwicklung der Insel mit sich gebracht hat, so hat es doch auch positive Seiten.

Es gibt wirklich gute Krankenhäuser. Es gibt Lebensmittel aus der Heimat in den Supermärkten, es gibt internationale Schulen. Es gibt hervorragende Restaurants mit internationaler Küche.

Vielleicht weniger interessant für Urlauber und Traveller, aber auf jeden Fall ein wichtiges Kriterium für Auswanderer und Langzeit-Urlauber.

Fazit:
Für Individualreisende, die vor allem Wert auf Kultur und unbekannte Gegenden legen, und Party Backpacker, die dem Banana Pancake Trail folgen ist Phuket eher weniger geeignet. Für alle anderen bietet Phuket auf jeden Fall einen guten Mix, mit allen Annehmlichkeiten.

 

Falsche Annahme Nr. 4: Auf Phuket ist das Thai-Essen für die Touristen angepasst

Das hat weniger mit Phuket zu tun, als mit den typischen Restaurants für Touristen(und ja Backpacker und andere Traveller sind auch Touristen). Und die sind fast überall in Thailand gleich schlecht. Es gibt immer die gleichen 10-15 Standardgerichte.

Von Chiang Mai über Koh Phangan bis Phuket und Koh PhiPhi war es immer das gleiche.

Wenn es eine grosse Karte mit bunten Bildern und den Namen der Gerichte in 3 Sprachen gibt, dann ist das Essen angepasst.

Wer wirklich authentisch Thai essen will, der muss in die kleinen Garküchen gehen oder von den kleinen, fahrenden Mopedküchen bestellen. Diese gibt es auch auf Phuket. Denn die Thais selbst essen ja auch irgendwo.

Fazit:
Touri-Thaifood gibt es überall auf Phuket, aber auch im Rest von Thailand. Richtig gutes Thaifood aber auch. Doch dafür muss man dort Essen gehen wo die Einheimischen essen.

 

Falsche Annahme Nr. 5: Phuket ist voller Sex-Touristen

Eigentlich ist Pattaya ja als der grösste Freiluft-Puff der Welt verschrien. Aber auch in Phuket gibt es mit der Bangla Road eine bekannte Partymeile. Ich könnte jetzt behaupten, dass sich die Szene nur auf Patong beschränkt, aber das stimmt nicht. In allen Touristenorten auf Phuket gibt es Bars mit käuflichen Damen.

Wer sich daran stört, ist selbst Schuld. Wer in Hamburg ist stört sich auch nicht an der Reeperbahn, und das Red Light District in Amsterdam gehört, wie der Coffeeshop auch zum Pflichtprogramm eines Besuches in Holland.

Die meisten Besucher kommen aber nicht wegen der Nutten nach Phuket sondern wegen der Strände und des guten Wetters. Der Großteil der Touristen sind Paare und Familien.

Fazit:
Sextourismus gibt es überall in Thailand, in unterschiedlicher Ausprägung. Das Zentrum der Aktivitäten ist Phuket aber ganz sicher nicht. Dies sind Bangkok, Pattaya und Hat Yai(für Thais).

 

Falsche Annahme Nr. 6: Phuket ist viel zu teuer

Teuer ist immer relativ. Im Vergleich zum Rest von Thailand ist Phuket teuer. Phuket ist die teuerste Provinz des Landes, wenn man von Downtown Bangkok absieht.

Im Vergleich zu Europa ist Phuket dagegen immer noch sehr billig.

Es hängt ganz davon ab, welches Budget man als Reisender hat und was man dafür haben möchte. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch auf Phuket noch günstige Unterkünfte.
Hervorragende Hotels sind um 50% günstiger als in Europa. Hier unsere Hotelempfehlungen auf Phuket.
Das teuerste an Phuket ist der Transport. Wer nicht selbst mit einem Moped oder Auto fahren will, der ist den überteuerten Preisen der TukTuk Fahrer ausgeliefert. Da es kein öffentliches Nahverkehrsangebot gibt, sind diese alternativ los. In Relation zu Deutschland sind aber auch die TukTuks preislich immer noch im Rahmen.

Zum Leben ist Phuket die teuerste Provinz des Landes. Als Auswanderer sollte man da schon ein gutes Einkommen haben. Pattaya, Chiang Mai und natürlich kleinere Städte sind deutlich billger.

Allerdings gibt es auch in Phuket deutliche Unterschiede in den Preisen, zwischen den Stränden der Westküste und den weniger touristischen Orten der Ostküste.

Fazit:
Teuer ist relativ und es hängt von den eigenen Ansprüchen und dem Budget ab. Im Landesvergleich ist Phuket ganz klar, der teuerste Ort.

 

Falsche Annahme Nr. 7: Die Zeit von November bis April ist die beste Reisezeit

In jedem Reiseführer und auf jeder Webseite kann man es lesen. Die beste Reisezeit für Phuket ist November bis April. Zu dieser Zeit ist sicherlich das statistisch beste Wetter. Aber deswegen ist es nicht unbedingt die beste Reisezeit.

Ich persönlich finde die Regenzeit auf Phuket die viel bessere Zeit. Das hat ganz einfache Gründe:

Es ist weniger touristisch, die Strände sind leerer, ich kann zu meinem Lieblingsitaliener gehen und bekomme einen Platz, das Meer hat Wellen zum Surfen und die Atmosphäre ist insgesamt viel relaxter. Außerdem ist es nicht ganz so heiß.

Regenzeit heisst nicht wochenlangen Dauerregen. Es gibt sogar oftmals sehr lange Trockenphasen mit bestem Wetter. Besonders im Juli und August.

Aber wegen mir können gerne weiterhin alle in der Hochsaison kommen. Dann bleibt die Nebensaison umso schöner für alle anderen:)

Fazit: Ja, es stimmt.Die beste Reisezeit ist von November bis April. Bitte komm nicht in der Nebensaison!

 

Was zählt sind eigene Erfahrungen

Leider übernehmen zu viele Menschen einfach unreflektiert die Aussagen anderer, ohne diese mit eigenen Erfahrungen zu überprüfen. Alle die o.g. Annahmen habe ich mehrfach von Leuten gehört, die noch nie auf Phuket waren und auch niemand kannten, der dort war.

Wie Du vielleicht schon gemerkt hast gefällt es mir auf Phuket trotz der negativen Seiten und ich kenne einen ganz Haufen Leute, denen es genau so geht. Letztlich ist es vollkommen egal, ob diese Annahmen für mich stimmen oder nicht. Das einzige was zählt ist, ob Du während Deiner Reise eine gute Zeit hast oder nicht. Jeder muss selbst entscheiden, wie und wo er am meisten Spass hat.

Wie denkst Du darüber? Warst Du schon auf Phuket? Hat es Dir gefallen oder auch nicht? Warum? Lass mich Deine Meinung wissen!

 

So kommst Du an Thai Baht – Kreditkarten im Test

thai baht banknote 1000 geld wechseln thailand
Als ich 2004 nach Thailand flog, um Tauchlehrer zu werden folgte ich dem Ratschlag meines Reiseführers und besorgte mir einige Travellerschecks. Wie ich ganz schnell feststellen musste bringen Travellerschecks in Thailand  nicht undbedingt etwas. Denn:
Es ist viel einfacher Geld am Automaten zu ziehen. Das Kaufen der Travellerschecks kann man sich somit sparen.

Leider haben die thailändischen Banken die ausländischen Touristen als lukrative Einnahmequelle erkannt und verlangen 150 Baht(3,8€) Abhebegebühr pro Vorgang. Bisher war es möglich bis zu 20.000 Baht (ca. 515€) auf einmal abzuheben. Nach neuesten Erfahrungen ist zumindest bei einigen thailändischen Banken der maximal erlaubte Betrag pro Abhebung 5000 Baht (127 €).

Um 20.000 Baht abzuheben fallen nun also 4 x 150 Baht an Gebühren an, d.h. ca. 15 €. Zu diesen Gebühren kommen noch die Bearbeitungsgebühren der Bank in Deutschland.

Wie kann man die Gebühren umgehen oder zumindest niedrig halten?

Ich persönlich habe mehrere Konten in Thailand und kann mir größere Beträge aus Deutschland überweisen. Dabei fällt eine Überweisungsgebühr in Höhe von etwa 20 € an. Die weiteren Abhebungen in Thailand sind dann aber kostenfrei.

Diese Möglichkeit steht Dir als Urlauber aber vermutlich nicht zur Verfügung.

Von vielen Reisenden und Auswanderern weiss ich, dass sie das Konto der DKB* benutzen.Auch ich nutze dieses Konto und die zugehörige Kostenlose Kreditkarte.

Diese wirbt damit, weltweit kostenlose Geldabhebungen anzubieten.

Dies hat jahrelang einwandfrei funktioniert und alle Rückerstattungen wurden ohne Probleme rückerstattet und es gibt auch sonst keine weiteren Gebühren. In diesem Artikel beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem DKB Konto in Thailand.

Leider hat die DKB Bank inzwischen die Rückerstattung der Gebühren eingestellt. Darum habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Anbieter gemacht und bin bei der Santander Bank fündig geworden.

Die Santander Bank bietet ebenfalls ein kostenloses Konto mit kostenloser Kreditkarte. Mit der Karte ist das Geld abheben im Ausland kostenlos. Auch die Gebühren der thailändischen Banken werden erstattet.

Aus diesem Grund empfehle ich derzeit die Kreditkarte der Santander Bank, um kostenlos an Bargeld in Thailand zu kommen.

Selbstverständlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten und auch der Wechsel von Bargeld in Thaibaht ist eine Option.

Diverse Möglichkeiten um in Thailand an Thaibaht zu kommen findest du auch in diesem Video:

Warum eigentlich Phuketastic?

Sonnenuntergang am Mekong

Willkommen auf Phuketastic.com!

Als ich vor vielen Jahren nach Phuket zog, um Tauchlehrer zu werden hatte ich keine Ahnung was mich erwarten würde, denn es war mein erstes Mal Thailand, es war mein erstes Mal Asien überhaupt. Umso begieriger war ich das Land, die Menschen und die Sprache kennenzulernen. Sehr schnell war ich begeistert von Thailand und Phuket, dieser so vielseitigen und gegensätzlichen Insel.

Immer schon hatte ich Spass daran an freien Tagen die Insel mit dem Moped oder Auto zu erkunden, neue Strände zu finden, alle Straßen abzufahren, in den Hügeln herumzulaufen und neue Wege zu entdecken. Genauso viel Spass wie das Erkunden machte mir aber auch immer das Teilen der Schönheit der Insel mit unseren Gästen.

Phuket ist so unglaublich vielseitig und bietet wirklich (fast) alles was ein Urlauber sich wünschen könnte:

  • Traumhaftes Wetter
  • Wunderschöne Strände
  • Gutes Tauchen
  • Wellenreiten in der Nebensaison
  • Dschungel
  • Berge (nicht besonders hoch aber ok zum Wandern)
  • Segeln
  • Golf
  • Unterkünfte von sehr billig, bis ultra-luxuriös
  • Essen: einfache Thaiküche bis Sternegastronomie
  • Weltklasse Krankenhäuser(Medizintourismus…)
  • Sehr gute Anbindung an Nachbarländer mit dem Flugzeug
  • Tempel
  • Festivals
  • viele fantastische Tagesausflüge in die Umgebung möglich
  • historische Altstadt von Phukettown
  • ich könnte noch weitermachen, aber ich glaube das genügt vorerst

So vielseitig die Insel auch ist, so wenig bekommen die meisten Touristen mit von Phuket. Außer dem Strand, einigen Bars und dem Hotel sehen viele Besucher nichts von der Insel. Gleichzeitig gibt es die Meinung vieler Touristen, dass Phuket nichts weiter als ein massentouristisch verseuchter Ort ist. Auch wenn dies in bestimmten Teilen der Insel zutrifft, so gilt das ganz sicher nicht für überall.
Denn, wie auch Mallorca nicht nur aus dem Ballermann besteht, gibt es auch in Phuket mehr als nur Patong.

Das andere Phuket

Und genau um dieses andere Phuket und die umliegenden Inseln und Regionen soll es in diesem Blog gehen.
Ich möchte Dir die weniger bekannten Ort auf Phuket näherbringen. Ich möchte Dir einen Einblick in das Phuket geben, das ich liebe. Ich möchte Dir Anregungen geben für Deinen nächsten Urlaub auf Phuket. Aber die Seite ist nicht nur für Urlauber sondern für alle an Phuket interessierten, insbesondere auch für alle Hier-Lebenden Farangs.

Darüber hinaus wird es hier auch einen kleinen, thailändischen Sprachkurs geben, ich zeige Rezepte von thailändischen Gerichten, teste Restaurants, spreche mit Auswanderern und nehme Dich mit auf Entdeckungstour rund um Phuket und darüber hinaus.

Mein Ziel für Phuketastic ist es die beste, größte und informativste Seite über Phuket und für alle Phuket-Liebhaber zu werden.

Woher der Name Phuketastic?

Der Name Phuketastic setzt sich zusammen aus dem Wort Phuket und dem englischen „fantastic“ also: fantastisch, umwerfend, grandios….

Das ist es was Phuket für mich ist: eine fantastische, vielseitige, traumhafte Insel, die ich trotz der negativen Seiten liebe und mein zu Hause nenne.

Ich freue mich über Kommentare, Anregungen und konstruktive Kritik. Lass mich wissen, was Dich interessiert!