Der Straßenverkehr auf Phuket – Die Probleme einer Touristeninsel

Verkehrschaos in Bangkok Phuket

Stau in Bangkok – Geht Phuket in die selbe Richtung?

 

 Verkehr, Verkehr, Verkehr – großes Chaos auf Phuket

Wenn es ein Problem auf Phuket gibt, das in den letzten Jahren wirklich massiv geworden ist, dann ist es der Verkehr.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Autos, Minibusse, Reisebusse und LKW´s auf der Insel dramatisch gestiegen. Leider wurde die Infrastruktur (noch) nicht im gleichen Masse ausgebaut.

Besonders im Süden der Insel, d.h. ab dem Heroines Monument ist der Verkehr zu einem echten Problem geworden. Zur Rush Hour staut sich hier der Verkehr kilometerlang. Die überforderte Verkehrspolizei trägt einen großen Teil dazu bei, die Situation zu verschlimmern. Durch wirklich idiotische Umleitungen versuchen sie den Verkehr zu regeln und erreichen genau das Gegenteil.

Während es vor einigen Jahren noch 40 Minuten mit dem Auto von Chalong zum Flughafen dauerte, kann es nun in der Rush Hour auch mal 90 Minuten dauern.

Als deutscher Großstädter mag das als Luxusproblem erscheinen, aber mit dem steigenden Verkehrsaufkommen kommen weitere Probleme hinzu.

 1. Unfälle

Es ist ja allgemein bekannt, dass es im thailändischen Strassenverkehr häufig zu Unfällen kommt. Doch besonders der dichte Verkehr und das rücksichtslose Fahren vieler Thais, die es nicht besser wissen und der Farangs, die meinen sich alles erlauben zu können, sorgen für Gefahr. Dazu kommt der freizügige Umgang mit Alkohol am Steuer und schon hat man eine tödliche Mischung auf der Straße.

Unfälle zu sehen ist in Phuket an der Tagesordnung. Besonders für Mopedfahrer verlaufen diese oft sehr schwer bis tödlich.

Das ist natürlich kein reines Phuket Problem, sondern ein Thailandweites. Thailand ist weltweit mit fast 30.000 Verkehrstoten im Jahr die Nummer 2!

2. Road Rage

Der zunehmende Verkehr sorgt für ein immer aggressiveres Verhalten auf der Straße. Massives Auffahren, bis hin zum Versuch andere Fahrzeuge von der Straße zu drängen nehmen zu. Die Fälle von körperlichen Übergriffen auf Fahrer, die es wagen auf das eigene Fehlverhalten hinzuweisen steigen ebenfalls. Viele Thais mögen es scheinbar gar nicht, wenn sie angehupt werden.

 3. Schlechte Strassen

Besonders in der Regenzeit verschlechtern sich die Straßenverhältnisse massiv. Besonders auf vielbefahrenen Nebenstraßen bricht der Asphalt auf und der Untergrund wird durch den Regen ausgewaschen. Metergrosse Löcher sind die Folge. Diese führen wiederum zu einer Häufung von Unfällen.

 4. Übertriebene Taxipreise

Die Taxipreise sind im thailändischen Vergleich die höchsten des Landes. Besonders in Patong ist dies bei den TukTuk Fahrern zu spüren. Da es dort viel zu viele Fahrer gibt hat die Mehrzahl nur ein bis zwei Fahrten am Tag. Um dennoch auf ihren Verdienst zu kommen verlangen sie exorbitante Summen selbst für kurze Strecken. 600 Baht für 5 Minuten Fahrt sind keine Seltenheit.

Zudem reagieren die Fahrer teilweise sehr aggressiv, wenn die übertriebenen Preise angezweifelt werden.

Hier findest du einige Tipps zum sicheren Taxifahren auf Phuket.

 

 Gründe für die massive Zunahme des Verkehrs

Es gibt v.a. 2 Gründe für die drastische Zunahme des Verkehrs auf Phuket

 1. Keine öffentlichen Verkehrsmittel

Durch Korruption und mafiöse Strukturen schaffen es die Taxifahrer seit Jahren den überfälligen Ausbau eines öffentlichen Nahverkehrs auf Phuket zu verhindern. Dadurch sind sowohl die Thais, als auch die hier lebenden Ausländer auf eigene Fahrzeuge oder Tuk Tuks angewiesen.

 2. Der steigende Wohlstand

Viele Thais sind durch den Tourismus und den Verkauf von Land und Immobilien zu Geld gekommen. Mit steigendem Wohlstand steigt automatisch die Zahl der Besitzer von Autos. Selbst diejenigen, die sich eigentlich kein Auto leisten können werden durch Aktionen der Autohändler und sogar durch Steuernachlässe für Erstkäufer zum Kauf bewegt.

3. Mehr chinesische & russische Touristen

Während früher vor allem europäische Urlauber nach Phuket kamen sind es heute zunehmend Chinesen. Im Gegensatz zu den in kleinen Gruppen oder alleinreisenden Westlern kommen die Chinesen in großen Reisegruppen. Diese werden dann in Reisebüros über die Inseln kutschiert. Diese Busse sind auf den Hauptstraßen allgegenwärtig.

 Stört der Verkehr beim Urlaub machen?

Für die meisten Urlauber ist der Verkehr auf Phuket eher eine Randerscheinung, die bei der Urlaubsplanung eine geringe Rolle spielt. Der Verkehr ist auffällig, bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel oder beim ein oder anderen Ausflug. Wenn es dabei mal 30 Minuten länger dauert spielt es im Urlaub eher kein Problem.

Wer allerdings hauptsächlich zum Tauchen nach Phuket kommt und zB in Patong wohnt, der wird morgens und abends im Stau stehen. Denn die Tauchboote legen alle auf der anderen Seite der Insel ab. Da lohnt es sich ein Hotel in der Nähe von Chalong zu wählen. Gleiches gilt ganz grundsätzlich für die Wahl des Hotels. Wer viele Bootsausflüge und Touren auf der Insel machen möchte sollte nicht zu weit im Norden buchen, denn von dort sind die Wege zu den Attraktionen im Süden sehr weit.

Weitere Tipps zur Wahl des richtigen Strandortes für den Urlaub gibt es hier

Fazit:

Für die meisten Urlauber spielt der Verkehr, zu dessen Entstehung sie ja ebenfalls einen Teil beitragen eine eher untergeordnete Rolle, wenn man von den Flughafentransfers und gelegentlichen Ausflügen absieht.

7 falsche Annahmen über Phuket

Zu touristisch, zu teuer, zu westlich. Das ist die Meinung vieler Backpacker, selbst ernannter Thailandkenner und auch von Expats in anderen Teilen von Thailand, auch wenn diese vielleicht noch nie selbst auf Phuket waren. Aber was ist wirklich dran an diesen Vorurteilen?

Die Antwort darauf kann sicherlich nicht so pauschal gegeben werden, wie geurteilt wird. Ganz klar muss gesagt werden Phuket ist nicht das billigste Reiseziel in Thailand und ein Teil der Insel ist fest in der Hand der Pauschaltouristen aus aller Welt. Ein Paradebeispiel dafür ist Patong, das El Arenal der Insel. Aber so wie Mallorca nicht nur aus Ballermann besteht, so hat auch Phuket noch mehr zu bieten.

Mit diesem Beitrag will ich meine Sicht auf einige typische, falsche Annahmen vermitteln. Du kannst mir in den Kommentaren gerne Deine Sicht näher bringen 😉

Falsche Annahme Nr. 1: Auf Phuket sind alle Strände überlaufen

Alle Welt redet von den Stränden in Patong, Kata und Nai Harn. Doch Phuket hat mehr als 30 Strände. Einige davon sind kaum bekannt und abseits der Touristenmassen andere sind als Nationalpark geschützt. Entsprechend ruhig geht es dort noch zu.
Hier zwei sehr unterschiedliche Strände, die aber beide zu den ruhigen Stränden zählen:

 

Mai Khao Beach – Ganz im Norden

Der längste Strand von Phuket mit über 11km Länge ist immer noch einer der am wenigsten besuchten der Insel. Außer einigen 5* Sterne Hotels, wie dem JW Marriott, befindet sich nichts in der Nähe. Im Süden schliesst der Strand direkt an den ebenfalls sehr schönen Naiyang Beach an. Beide sind Teil des Sirinath Nationalparks, wobei für den Besuch des Strandes kein Eintritt verlangt wird. Teilweise kann man hier noch für einige Kilometer laufen und trifft auf weniger als eine Handvoll Menschen.

Zu Songkran, dem thailändischen Neujahrsfest im April, werden an diesem Strand junge Meeresschildkröten ins Meer entlassen.

 

Ao Sane Beach – Ganz im Süden

Zwar nicht mehr ganz so ruhig wie früher, aber dennoch ein Tipp. Der Strand ist vom beliebten Nai Harn Strand aus gut zu sehen, aber dank der versteckten Zufahrt nur schwer zu finden. Um diesen kleinen Strand zu erreichen muss man über den Hof des The NaiHarn Hotels fahren und einer kleinen, schmalen Straße folgen.

Von dort bieten sich schöne Blicke auf die Küste. Der Strand liegt etwas tiefer als der Parkplatz und ist nicht sonderlich gross und von einigen Granitfelsen eingesäumt. Am Ao Sane Beach gibt es ein kleines Thai-Restaurant und auch einige der letzten Beachbungalows auf Phuket. Leider sind diese in einem eher schlechten Zustand.

Fazit: Die bekanntesten Strände sind, wie soll es auch anders sein die vollsten. Wer einen ruhigen Strand sucht, der findet diesen auf Phuket. Und das sogar während der Hochsaison.

Falsche Annahme Nr. 2: Es gibt keine günstigen und Traveller-freundlichen Unterkünfte mehr

Es stimmt, dass die Zeit der Billig Backpacker in Phuket vorüber ist. Dennoch gibt es noch immer preiswerte Unterkünfte für unter 1.000 Baht pro Nacht.

Die meisten Backpacker suchen sich Unterkünfte in Phuket Town in der Nähe des Busbahnhofs. Über Agoda gibt es eine große Auswahl von Hostels und Guesthäusern mit Preisen von 250 – 1000 Baht pro Nacht.

Hier einmal 5 empfehlenswerte Guesthäuser in dieser Preisklasse.

2W Cafe & Hostel
Lub Sbuy Guest House
Baan Sutra Guest House
– Backpacker Hostel

Phuket Old Town Hostel

Preiswerte Unterkünfte für Individualreisende

Nicht jeder Urlauber ist ein Backpacker und nicht jeder braucht auf der Reise das billigste Zimmer. Gerade im Bereich von 25-40 € pro Nacht und Zimmer gibt es auf Phuket eine unglaubliche Auswahl hervorragender Unterkünfte.

Hier unsere Empfehlungen für günstige Phuket Hotels, teilweise für unter 1000 Baht die Nacht

Fazit:
Phuket ist sicher nicht so billig, wie andere Inseln in Thailand. Die billigen Strandbungalows von klassischen Backpacker Inseln gibt es hier nicht. Aber, wer wirklich billig will, der bekommt es auch hier. Wer dagegen sehr gute Hotels zu einem fairen Preis sucht, der kommt auf jeden auf seine Kosten.

 

Falsche Annahme Nr. 3: Phuket ist viel zu westlich und nicht mehr wirklich Thailand

Ja, Phuket ist sicherlich in vielen Bereichen nicht mehr das Thailand, wie man es in anderen Ecken des Landes noch kennt. Doch auch hier gilt wieder: Die Strände an der Westküste sind nicht repräsentativ für die ganze Insel.

Ganz klar: Phuket ist ein touristisches Ziel. Speziell in den touristischen Zentren der Insel ist zu spüren, dass die Thais dort nicht mehr so freundlich sind, wie auf dem Land. Vielen stehen die Dollarzeichen in den Augen und sie sehen jeden vorbeikommenden Ausländer als einen laufenden Bankautomat, den es auszunehmen gilt.

Besonders in Patong und Kata sind die Schneider, TukTuk Fahrer, Massageanbieter und sonstige Verkäufer eine echte Plage.

ABER: Wer hat gesagt, dass Du in Patong Urlaub machen sollst?

Neben all den negativen Aspekten, die der Massentourismus und die Entwicklung der Insel mit sich gebracht hat, so hat es doch auch positive Seiten.

Es gibt wirklich gute Krankenhäuser. Es gibt Lebensmittel aus der Heimat in den Supermärkten, es gibt internationale Schulen. Es gibt hervorragende Restaurants mit internationaler Küche.

Vielleicht weniger interessant für Urlauber und Traveller, aber auf jeden Fall ein wichtiges Kriterium für Auswanderer und Langzeit-Urlauber.

Fazit:
Für Individualreisende, die vor allem Wert auf Kultur und unbekannte Gegenden legen, und Party Backpacker, die dem Banana Pancake Trail folgen ist Phuket eher weniger geeignet. Für alle anderen bietet Phuket auf jeden Fall einen guten Mix, mit allen Annehmlichkeiten.

 

Falsche Annahme Nr. 4: Auf Phuket ist das Thai-Essen für die Touristen angepasst

Das hat weniger mit Phuket zu tun, als mit den typischen Restaurants für Touristen(und ja Backpacker und andere Traveller sind auch Touristen). Und die sind fast überall in Thailand gleich schlecht. Es gibt immer die gleichen 10-15 Standardgerichte.

Von Chiang Mai über Koh Phangan bis Phuket und Koh PhiPhi war es immer das gleiche.

Wenn es eine grosse Karte mit bunten Bildern und den Namen der Gerichte in 3 Sprachen gibt, dann ist das Essen angepasst.

Wer wirklich authentisch Thai essen will, der muss in die kleinen Garküchen gehen oder von den kleinen, fahrenden Mopedküchen bestellen. Diese gibt es auch auf Phuket. Denn die Thais selbst essen ja auch irgendwo.

Fazit:
Touri-Thaifood gibt es überall auf Phuket, aber auch im Rest von Thailand. Richtig gutes Thaifood aber auch. Doch dafür muss man dort Essen gehen wo die Einheimischen essen.

 

Falsche Annahme Nr. 5: Phuket ist voller Sex-Touristen

Eigentlich ist Pattaya ja als der grösste Freiluft-Puff der Welt verschrien. Aber auch in Phuket gibt es mit der Bangla Road eine bekannte Partymeile. Ich könnte jetzt behaupten, dass sich die Szene nur auf Patong beschränkt, aber das stimmt nicht. In allen Touristenorten auf Phuket gibt es Bars mit käuflichen Damen.

Wer sich daran stört, ist selbst Schuld. Wer in Hamburg ist stört sich auch nicht an der Reeperbahn, und das Red Light District in Amsterdam gehört, wie der Coffeeshop auch zum Pflichtprogramm eines Besuches in Holland.

Die meisten Besucher kommen aber nicht wegen der Nutten nach Phuket sondern wegen der Strände und des guten Wetters. Der Großteil der Touristen sind Paare und Familien.

Fazit:
Sextourismus gibt es überall in Thailand, in unterschiedlicher Ausprägung. Das Zentrum der Aktivitäten ist Phuket aber ganz sicher nicht. Dies sind Bangkok, Pattaya und Hat Yai(für Thais).

 

Falsche Annahme Nr. 6: Phuket ist viel zu teuer

Teuer ist immer relativ. Im Vergleich zum Rest von Thailand ist Phuket teuer. Phuket ist die teuerste Provinz des Landes, wenn man von Downtown Bangkok absieht.

Im Vergleich zu Europa ist Phuket dagegen immer noch sehr billig.

Es hängt ganz davon ab, welches Budget man als Reisender hat und was man dafür haben möchte. Wie weiter oben beschrieben gibt es auch auf Phuket noch günstige Unterkünfte.
Hervorragende Hotels sind um 50% günstiger als in Europa. Hier unsere Hotelempfehlungen auf Phuket.
Das teuerste an Phuket ist der Transport. Wer nicht selbst mit einem Moped oder Auto fahren will, der ist den überteuerten Preisen der TukTuk Fahrer ausgeliefert. Da es kein öffentliches Nahverkehrsangebot gibt, sind diese alternativ los. In Relation zu Deutschland sind aber auch die TukTuks preislich immer noch im Rahmen.

Zum Leben ist Phuket die teuerste Provinz des Landes. Als Auswanderer sollte man da schon ein gutes Einkommen haben. Pattaya, Chiang Mai und natürlich kleinere Städte sind deutlich billger.

Allerdings gibt es auch in Phuket deutliche Unterschiede in den Preisen, zwischen den Stränden der Westküste und den weniger touristischen Orten der Ostküste.

Fazit:
Teuer ist relativ und es hängt von den eigenen Ansprüchen und dem Budget ab. Im Landesvergleich ist Phuket ganz klar, der teuerste Ort.

 

Falsche Annahme Nr. 7: Die Zeit von November bis April ist die beste Reisezeit

In jedem Reiseführer und auf jeder Webseite kann man es lesen. Die beste Reisezeit für Phuket ist November bis April. Zu dieser Zeit ist sicherlich das statistisch beste Wetter. Aber deswegen ist es nicht unbedingt die beste Reisezeit.

Ich persönlich finde die Regenzeit auf Phuket die viel bessere Zeit. Das hat ganz einfache Gründe:

Es ist weniger touristisch, die Strände sind leerer, ich kann zu meinem Lieblingsitaliener gehen und bekomme einen Platz, das Meer hat Wellen zum Surfen und die Atmosphäre ist insgesamt viel relaxter. Außerdem ist es nicht ganz so heiß.

Regenzeit heisst nicht wochenlangen Dauerregen. Es gibt sogar oftmals sehr lange Trockenphasen mit bestem Wetter. Besonders im Juli und August.

Aber wegen mir können gerne weiterhin alle in der Hochsaison kommen. Dann bleibt die Nebensaison umso schöner für alle anderen:)

Fazit: Ja, es stimmt.Die beste Reisezeit ist von November bis April. Bitte komm nicht in der Nebensaison!

 

Was zählt sind eigene Erfahrungen

Leider übernehmen zu viele Menschen einfach unreflektiert die Aussagen anderer, ohne diese mit eigenen Erfahrungen zu überprüfen. Alle die o.g. Annahmen habe ich mehrfach von Leuten gehört, die noch nie auf Phuket waren und auch niemand kannten, der dort war.

Wie Du vielleicht schon gemerkt hast gefällt es mir auf Phuket trotz der negativen Seiten und ich kenne einen ganz Haufen Leute, denen es genau so geht. Letztlich ist es vollkommen egal, ob diese Annahmen für mich stimmen oder nicht. Das einzige was zählt ist, ob Du während Deiner Reise eine gute Zeit hast oder nicht. Jeder muss selbst entscheiden, wie und wo er am meisten Spass hat.

Wie denkst Du darüber? Warst Du schon auf Phuket? Hat es Dir gefallen oder auch nicht? Warum? Lass mich Deine Meinung wissen!

 

So kommst Du an Thai Baht – Kreditkarten im Test

thai baht banknote 1000 geld wechseln thailand
Als ich 2004 nach Thailand flog, um Tauchlehrer zu werden folgte ich dem Ratschlag meines Reiseführers und besorgte mir einige Travellerschecks. Wie ich ganz schnell feststellen musste bringen Travellerschecks in Thailand  nicht undbedingt etwas. Denn:
Es ist viel einfacher Geld am Automaten zu ziehen. Das Kaufen der Travellerschecks kann man sich somit sparen.

Leider haben die thailändischen Banken die ausländischen Touristen als lukrative Einnahmequelle erkannt und verlangen 150 Baht(3,8€) Abhebegebühr pro Vorgang. Bisher war es möglich bis zu 20.000 Baht (ca. 515€) auf einmal abzuheben. Nach neuesten Erfahrungen ist zumindest bei einigen thailändischen Banken der maximal erlaubte Betrag pro Abhebung 5000 Baht (127 €).

Um 20.000 Baht abzuheben fallen nun also 4 x 150 Baht an Gebühren an, d.h. ca. 15 €. Zu diesen Gebühren kommen noch die Bearbeitungsgebühren der Bank in Deutschland.

Wie kann man die Gebühren umgehen oder zumindest niedrig halten?

Ich persönlich habe mehrere Konten in Thailand und kann mir größere Beträge aus Deutschland überweisen. Dabei fällt eine Überweisungsgebühr in Höhe von etwa 20 € an. Die weiteren Abhebungen in Thailand sind dann aber kostenfrei.

Diese Möglichkeit steht Dir als Urlauber aber vermutlich nicht zur Verfügung.

Von vielen Reisenden und Auswanderern weiss ich, dass sie das Konto der DKB* benutzen.Auch ich nutze dieses Konto und die zugehörige Kostenlose Kreditkarte.

Diese wirbt damit, weltweit kostenlose Geldabhebungen anzubieten.

Dies hat jahrelang einwandfrei funktioniert und alle Rückerstattungen wurden ohne Probleme rückerstattet und es gibt auch sonst keine weiteren Gebühren. In diesem Artikel beschreibe ich meine Erfahrungen mit dem DKB Konto in Thailand.

Leider hat die DKB Bank inzwischen die Rückerstattung der Gebühren eingestellt. Darum habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Anbieter gemacht und bin bei der Santander Bank fündig geworden.

Die Santander Bank bietet ebenfalls ein kostenloses Konto mit kostenloser Kreditkarte. Mit der Karte ist das Geld abheben im Ausland kostenlos. Auch die Gebühren der thailändischen Banken werden erstattet.

Aus diesem Grund empfehle ich derzeit die Kreditkarte der Santander Bank, um kostenlos an Bargeld in Thailand zu kommen.

Selbstverständlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten und auch der Wechsel von Bargeld in Thaibaht ist eine Option.

Diverse Möglichkeiten um in Thailand an Thaibaht zu kommen findest du auch in diesem Video:

Warum eigentlich Phuketastic?

Sonnenuntergang am Mekong

Willkommen auf Phuketastic.com!

Als ich vor vielen Jahren nach Phuket zog, um Tauchlehrer zu werden hatte ich keine Ahnung was mich erwarten würde, denn es war mein erstes Mal Thailand, es war mein erstes Mal Asien überhaupt. Umso begieriger war ich das Land, die Menschen und die Sprache kennenzulernen. Sehr schnell war ich begeistert von Thailand und Phuket, dieser so vielseitigen und gegensätzlichen Insel.

Immer schon hatte ich Spass daran an freien Tagen die Insel mit dem Moped oder Auto zu erkunden, neue Strände zu finden, alle Straßen abzufahren, in den Hügeln herumzulaufen und neue Wege zu entdecken. Genauso viel Spass wie das Erkunden machte mir aber auch immer das Teilen der Schönheit der Insel mit unseren Gästen.

Phuket ist so unglaublich vielseitig und bietet wirklich (fast) alles was ein Urlauber sich wünschen könnte:

  • Traumhaftes Wetter
  • Wunderschöne Strände
  • Gutes Tauchen
  • Wellenreiten in der Nebensaison
  • Dschungel
  • Berge (nicht besonders hoch aber ok zum Wandern)
  • Segeln
  • Golf
  • Unterkünfte von sehr billig, bis ultra-luxuriös
  • Essen: einfache Thaiküche bis Sternegastronomie
  • Weltklasse Krankenhäuser(Medizintourismus…)
  • Sehr gute Anbindung an Nachbarländer mit dem Flugzeug
  • Tempel
  • Festivals
  • viele fantastische Tagesausflüge in die Umgebung möglich
  • historische Altstadt von Phukettown
  • ich könnte noch weitermachen, aber ich glaube das genügt vorerst

So vielseitig die Insel auch ist, so wenig bekommen die meisten Touristen mit von Phuket. Außer dem Strand, einigen Bars und dem Hotel sehen viele Besucher nichts von der Insel. Gleichzeitig gibt es die Meinung vieler Touristen, dass Phuket nichts weiter als ein massentouristisch verseuchter Ort ist. Auch wenn dies in bestimmten Teilen der Insel zutrifft, so gilt das ganz sicher nicht für überall.
Denn, wie auch Mallorca nicht nur aus dem Ballermann besteht, gibt es auch in Phuket mehr als nur Patong.

Das andere Phuket

Und genau um dieses andere Phuket und die umliegenden Inseln und Regionen soll es in diesem Blog gehen.
Ich möchte Dir die weniger bekannten Ort auf Phuket näherbringen. Ich möchte Dir einen Einblick in das Phuket geben, das ich liebe. Ich möchte Dir Anregungen geben für Deinen nächsten Urlaub auf Phuket. Aber die Seite ist nicht nur für Urlauber sondern für alle an Phuket interessierten, insbesondere auch für alle Hier-Lebenden Farangs.

Darüber hinaus wird es hier auch einen kleinen, thailändischen Sprachkurs geben, ich zeige Rezepte von thailändischen Gerichten, teste Restaurants, spreche mit Auswanderern und nehme Dich mit auf Entdeckungstour rund um Phuket und darüber hinaus.

Mein Ziel für Phuketastic ist es die beste, größte und informativste Seite über Phuket und für alle Phuket-Liebhaber zu werden.

Woher der Name Phuketastic?

Der Name Phuketastic setzt sich zusammen aus dem Wort Phuket und dem englischen „fantastic“ also: fantastisch, umwerfend, grandios….

Das ist es was Phuket für mich ist: eine fantastische, vielseitige, traumhafte Insel, die ich trotz der negativen Seiten liebe und mein zu Hause nenne.

Ich freue mich über Kommentare, Anregungen und konstruktive Kritik. Lass mich wissen, was Dich interessiert!