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Samstag, Januar 28, 2023
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Welche Kamera nehme ich für den Thailand-Urlaub?

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kamera für thailand urlaub

Wer nicht nur mit dem Handy fotografieren möchte, steht bald vor der Frage: „Welche Kamera nehme ich in den Thailandurlaub mit?“

Während man in früheren Zeiten schwere Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven mit sich schleppen musste, sind die Fotoapparate heute kleiner geworden und selbst mit einfachen Kompaktkameras kann man schon schöne Ergebnisse erzielen.

Die Auswahl der richtigen Kamera hängt u.A. von Deinen eigenen Ideen und Wünschen ab. Suchst Du eine Kamera, die ohne große Erfahrung leicht zu bedienen ist, oder möchtest Du die gesamte Welt der Fotografie ausprobieren und vielleicht mit den Bildern auch Geld verdienen. Soll es sich um ein leichtes, handliches Modell handeln, dass man immer dabei hat, oder darf die Fototasche auch etwas schwerer sein?

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Unser Überblick zu den verschiedenen Modellen mit ihren Vor- und Nachteilen soll Dir hier Hilfestellung leisten:

Die Kompaktkamera

Die kleinsten Kameramodelle passen in jede Hosen- oder Jackentasche und Du kannst sie schnell für einen Schnappschuss zücken. Ein fest eingebautes Objektiv bietet meist einen kleinen Zoom. Über den mehr oder minder großen Bildschirm auf der Rückseite wird das Bild mittels des Menüs bearbeitet. Die Ausstattung kann je nach Preislage von Touchscreen, großer Brennweite, GPS-Empfänger bis zum wasserdichten Outdoor-Gehäuse für Unterwasserfotos reichen. Durch das kleinere Objektiv mit kleinem Sensor sind gute Schlechtwetterbilder oder Fotos mit schneller Bewegung bei wenig Licht nicht möglich.

Diese Kameras sind mit ihren vollautomatischen Aufnahme- sowie zusätzlichen Motiv- und Effektprogrammen ideal für den Einsteiger.

 Vorteile

  • preiswert
  • klein und handlich
  • einfach zu bedienen
  • kein technisches Wissen notwendig

 Nachteile

  • meist kleines, billiges Objektiv
  • schlechtere Bildqualität mit Bildrauschen
  • kein richtiger Sucher
  • kann nicht erweitert werden z.B. durch Filter

 Tipp:

Die Canon IXUS 155 Digitalkamera – die Preisgünstige

Sie bietet 20 Megapixel für großformatige Drucke bis DIN A 4 und hochwertige Ausschnittvergrößerungen sowie einen DIGIC 4+ Prozessor für mehr Geschwindigkeit. Der Bildstabilisator schützt vor dem Verwackeln. Durch das Automatikprogramm Smart Auto musst Du nur noch das Motiv auswählen und fotografieren. Mittels der Movie-Taste sind HD-Movies möglich. Mit einem Gewicht von ca. 142 Gramm liegt sie leicht in der Hand. Akku und Ladegerät sind inklusive. Das Display ist mit 6,8 cm (2,7 Zoll) genügend.

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Die Bridgekamera

Bei einer sogenannten Bridgekamera verbinden sich die Eigenschaften von Kompakt- und Spiegelreflexkameras. Sie bestehen aus einem größeren Kameragehäuse mit einem fest eingebauten hochwertigeren Objektiv, welches auch größere Brennweiten bietet.

Bei diesen Kameras handelt es sich um ein Zwischenmodell, das noch preiswert in der Anschaffung und genau so einfach zu bedienen ist wie eine Kompaktkamera. Wenn Du mit leichtem Gepäck wie z.B. einem Rucksack in Thailand auf Reisen geht, solltest Du diese Modelle in Erwägung ziehen.

 Vorteile

  • reisetauglich
  • flexibel
  • einfach zu bedienen
  • Videoaufzeichnung möglich

 Nachteile

  • einfachere Ausstattung als eine Spiegelreflexkamera
  • kleiner Bildsensor
  • kein richtiger Sucher
  • kann nicht erweitert werden

 Tipp:

Nikon Coolpix L830 Digitalkamera – günstige Reisekamera

Das Modell L830 von Nikon bietet einen 16.1 Megapixel CMOS Sensor mit zuschaltbaren Bildstabilisator, einen 34-facher-optischen Zoom sowie einen neigbaren 7,5-cm (3,0 Zoll) Monitor, auf dem man schon etwas mehr sieht. Videoaufnahmen sind in Full-HD-Qualität mit Stereoton möglich. Die Kamera läuft über handelsübliche AA-Batterien und Akkus. Es ist kein Akku im Gerät enthalten, der die Kamera mittels Ladegerät auflädt. Mit 508 Gramm ist sie etwas schwerer als die Kompaktkamera liegt aber gut in der Hand. Mit der Easy-Panorama-Funktion kann man die Weite der Landschaft wahlweise in 180- oder 360-Grad-Panoramaaufnahmen festhalten. So wirken die Tempel, dramatische Felslandschaften oder Reisfelder noch eindrucksvoller.

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Die Kompakte Systemkamera

Bei einer Kompakten Systemkamera können Wechselobjektive des gleichen Herstellers auf das Gehäuse geschraubt werden. Sie hat die Maße einer Kompaktkamera, ist klein und leicht und einfach in der Handhabung. Das Bild wird ohne Spiegeltechnologie erstellt. RAW-Format, also in der von der Kamera unbearbeiteten Rohversion aufgenommen und später individuell feingeschliffen werden.

Diese spiegellosen Systemkameras werden seit 2008 zum Kauf angeboten und sind ein Mittelweg zwischen der einfachen Kompaktkamera und der Spiegelreflexkamera, bei dem man auch mit wechselnden Objektiven spielen kann. Sie eignen sich für den anspruchsvollen Fotografen, der sich nicht zu viel mit der Bedienung befassen möchte.

 Vorteile

  • kompakt und handlich
  • flexibel
  • einfach zu bedienen
  • großer Bildsensor
  • gute Bildqualität
  • durch Objektive und Zubehör erweiterbar
  • Raw-Format vorhanden
  • Videofunktion

Nachteile

  • höherer Preis
  • größeres Kameraformat
  • Bindung an Hersteller bei Kauf von Objektiven

 Tipp:

Canon EOS M kompakte Systemkamera – die Vielseitige

Die kompakte 18-Megapixel-Systemkamera von Canon mit Wechselobjektiven ist mit 299 Gramm klein und leicht und macht doch gute Fotos. Dank der automatischen Motiverkennung und Touchscreen LCD im 7,7 cm (3 Zoll) großen Display ist die Steuerung des Menüs intuitiv. Für Freunde der bewegten Bilder sind HD-Videoaufzeichnungen und Videoschnappschüsse möglich. Im Lieferumfang ist ein kompaktes, lichtstarkes Weitwinkel-Pancake-Objektiv, ein Canon Mount Adapter als Verbindung zu den weiteren Objektiven, ein Blitzgerät Speedlight 90EX, eine abnehmbare Stativbefestigung sowie ein Akku-Ladegerät enthalten.

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Die Digitale Spiegelreflexkameras

Für Profifotografen ist sie das Nonplusultra. Der bedeutend höhere Preis in der Anschaffung wird durch die vielseitige Einsatzmöglichkeit und hochwertige Bildqualität wettgemacht. Bei einer Spiegelreflexkamera wird das durch das Objektiv einfallende Licht über einen Spiegel auf den Bildsensor geleitet. Die Blende, Belichtungszeit und Brennweite können manuell eingestellt werden. Auch bei schlechtem Licht sind hochwertige Bilder durch den großen Bildsensor möglich, ebenso Sportaufnahmen mit schneller Bewegung.

Um die vielfältigen Raffinessen einer Spiegelreflexkameras wirklich ausnutzen zu können, sollte man tief in die Welt der Technik einsteigen. Durch den Sucher kann man mit dem Motiv spielen und fotografiert genau den Ausschnitt, den man im Objektiv sieht.

Wer nicht bereit ist, sich in die technischen Feinheiten einzuarbeiten, kann von einer Spiegelreflexkamera auch enttäuscht sein, wenn er mit der Bedienung nicht zurechtkommt. So manch einer hat das Modell aus Frust wieder zurückgegeben bzw. verkauft.

 Vorteile

  • durch Objektive und anderes Zubehör endlos erweiterbar
  • Flexibilität
  • hohe Bildqualität durch große Sensoren
  • Bildkontrolle mit echtem Sucher
  • RAW-Format vorhanden

Nachteile

  • höherer Preis
  • höheres Gewicht durch Zubehör und größeres Gehäuse
  • Bedienung erfordert technische Kenntnisse

Tipp:

Sony SLT-A77V SLR-Digitalkamera – die robuste mit höchster Ausstattung

Die Sony Alpha 77 beeindruckt mit 24-Megapixeln und APS-C-Sensor, höchster Auflösung, umfangreicher Ausstattung und rasantem Tempo bei der Serienbildgeschwindigkeit (12 Aufnahmen in der Sekunde). Sie verfügt über einen elektronische Sucher, integrierten Bildstabilisator und GPS. Das 7,6 cm (3 Zoll) Display ist in drei Richtungen schwenkbar. Die Kamera kann mit unterschiedlichen Objektiven erworben werden. Das Magnesiumgehäuse ist ergonomisch, robust und wetterfest gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet.

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Lass uns doch wissen, welche Kamera du verwendest und wie zufrieden Du damit bist!