Wohin auf Phuket? Welches ist der beste Strand für mich?

Welcher Strand auf Phuket? Welcher Ort ist der richtige für deinen Urlaub? Hier findest du eine Übersicht über alle Strände mit Vor- und Nachteilen. Continue reading

Phuket, das Militär und seine Liegen – Gedanken zum Strandchaos

nai harn beach keine liegen

Als die Proteste zwischen Regierungsgegnern und Befürwortern im letzten Jahr immer  mehr zu eskalieren drohten schritt das Militär (zum 12. Mal seit 1932!!) ein und übernahm die Führung des Landes. Über die genauen (politischen) Hintergründe und Auswirkungen auf die „Demokratie“ in Thailand kann man geteilter Meinung sein und ich möchte das hier auch nicht weiter thematisieren.

Positiv hervorzuheben ist, das zumindest vorübergehend Ruhe in das Land eingekehrt ist und das Befürworten die meisten Thais. Dass dies eine trügerische Ruhe ist, die mit Einschränkung diverser Bürgerrechte einhergeht ist unbestritten.

Dennoch: Hier im Süden sind die meisten Menschen froh, dass das Militär eingeschritten ist und die (in Südthailand) ungeliebte Shinawatra Regierung weg ist. Wie die Situation im Isaan, der Hochburg der Anhänger der ehemaligen Regierung, ist kann ich nicht sagen, vermutlich ist die Unzufriedenheit dort darüber, dass die von ihnen gewählte Regierung, mal wieder abgesetzt wurde, aber deutlich größer.

Einschränkungen im alltäglichen Leben sind für die überwiegende Mehrheit der Thais nicht zu spüren, sofern sie nicht journalistisch oder politisch aktiv sind. Und auch für mich und die meisten anderen Farangs in Thailand, so behaupte ich das jetzt mal einfach, hat sich durch die Militärregierung bislang im (Betonung liegt auf) Alltag absolut nichts verändert.

Während das Militär heimlich, still und leise im Hintergrund daran arbeitet die eigene Macht auszubauen und diverse Bürgerrechte einzuschränken, so wurden im Vordergrund viele öffentlichkeitswirksame Maßnahmen ergriffen.

Dazu zählen auch die Aktionen an den Stränden von Phuket, um die es in diesem Beitrag geht.

In meinem Artikel vor fast einem Jahr habe ich meine große Hoffnung geäußert, dass das Einschreiten des Militärs dazu führen könnte, dass diverse negative Auswüchse auf Phuket zum Positiven verändert werden.

Immerhin war vieles angekündigt wurden und es hatte den Anschein, als ob das Militär als externe Kraft es schaffen würde die Korruption und Selbstbedienungsmentalität auf Phuket eindämmen könnte. Die Hoffnung war wirklich groß, dass viele der massiven Probleme, wie die Taximafia mit ihren überteuerten Preisen, die Jetski Abzocke, die sich immer stärker ausbreitenden Liegestuhl und Schirmverleiher und die an allen Stränden auftauchenden Beachclubs eingedämmt würden.

Jetzt ein Jahr später zeigt sich, dass es durchaus einige Veränderungen gab. Allerdings nicht unbedingt die erhofften.

Hier einige Beispiele:

Die groß angekündigte Einführung von Metertaxen kann wohl als gescheitert bezeichnet werden. Zwar gibt es nun deutlich mehr Metertaxen, allerdings ist die überwiegende Mehrzahl aller Taxen nach wie vor ohne Meter unterwegs. Und selbst wenn sie ein Meter haben, so wird das entweder nicht eingeschaltet oder ist so manipuliert, dass die Fixpreise doch günstiger wären.

Insgesamt sind die Taxipreise nicht gesunken, sondern haben im Gegenteil noch einmal angezogen, a) weil es keine illegalen Taxen mehr gibt, die auch mal mit dem Preis runtergingen b) weil die Taxifahrer jetzt offiziell sind und Steuern und Abgaben bezahlen und das über die Preise wieder hereinholen und c) weil die Zahl der Touristen gesunken ist und es immer noch mehr legale Taxen gibt, so dass die Fahrer noch seltener fahren und das mit höheren Preisen ausgleichen.

Die Beachclubs und alle Strandrestaurants wurden abgerissen. Das ist einerseits erfreulich, weil zuviel Beton direkt auf dem Sand nun wirklich nicht sein muss. Schon gar nicht, wenn die Baugenehmigung nur durch Schmiergeldern an lokale Behörden ermöglicht wurden. Allerdings, gibt es jetzt keine oder kaum noch Möglichkeiten mit den Füßen im Sand und Blick aufs Meer gemütlich etwas zu essen. Und das ist sehr schade.

So sehr ich es auch begrüße, dass die Bauwut an den Stränden eingedämmt wurde, so schade ist es, dass ein Stück Komfort und Lebensgefühl verloren gegangen ist.

patong beach ohne liegen

Ganz ähnlich sieht die Situation mit den Liegestühlen und Sonnenschirmen aus.

Gerade dieses Thema ist es das für viel Unmut und Diskussion unter den Urlauber gesorgt hat und noch immer sorgt.

Persönlich war ich nie ein großer Fan der Massen an Liegestühlen und Sonnenschirmen an den Hauptstränden, wie Kata, Karon und natürlich Patong. Aber selbstverständlich gehörten die Liegen einfach dazu und sind für die meisten Urlauber auch notwendig, um den Tag mit Komfort und ohne von der Sonne verbrannt zu werden genießen zu können.

Was mich wirklich gestört hat war das immer weitere Ausbreiten der Liegestuhlbetreiber. Vor 10 Jahren gab es in Naiharn während der Hauptsaison eine Reihe Liegestühle vor dem Einschreiten des Militärs waren es 7 Reihen! Da blieb nicht mehr viel Strand übrig. Und wehe, man wagte es als Nichtmieter einer Liege in die Nähe der Liegen zu kommen…nicht wenige Strandbesucher machten schmerzhafte Erfahrungen mit den Strandboys.

Ganz besonders schlimm fand ich, dass auch die kleinen, versteckten Strände mehr und mehr kommerzialisiert wurden. Der kleine, feine Ao Sane Beach war 2013 auf einmal voller Liegen. Und das dortige Restaurant verlangte Eintritt!, um dort tauchen zu gehen.

ao sane beach phuket strände

Als ich hörte, dass das Militär die Liegen entfernt, um die Kommerzialisierung zu stoppen war ich begeistert. Und ich finde die Strände jetzt wirklich viel schöner als vorher. Speziell weil ich auch vorher schon meine eigene Matte mitgebracht habe und ohnehin erst am späten Nachmittag an den Strand gehe. Aber ich kann auch sehr gut verstehen, dass das für Urlauber anders ist.

Das eigentliche Problem war allerdings gar nicht das Verbot von Liegestühlen oder Sonnenschirmen, sondern der darauf folgende Affentanz. Da wurden Regeln erlassen, wieder verworfen, Verbotstafeln aufgestellt und Urlaubern die mitgebrachten Stühle durch die Polizei und das Militär wieder abegenommen.

Es wurde eine ominöse 10% Strandregel eingeführt in der es Liegen und Sonnenschirme geben darf. Aber diese Zonen reichen natürlich nicht aus.

Insgesamt ist es ein riesiges Chaos an den Hauptstränden und was das Schlimmste dabei ist:

Während die von den meisten Urlauber gewünschten Liegen, Massagedamen und Getränkeverkäufer verbannt wurden treiben die allseits gehassten und gefürchteten Kleinkriminellen von der Jetski-Mafia weiter ihr Unwesen.

Der Governeur von Phuket und diverse andere Offizielle verbannen die Liegestühle mit der Begründung die Strände müssten in ihren natürlichen Urstand versetzt werden und erlauben gleichzeitig weiterhin das Betreiben von Jetskis.

Verboten sind alle kommerziellen Aktivitäten, wie Liegestühle vermieten, Massagen anbieten, Getränke oder Essen verkaufen. Auch Hochzeiten sind kommerziell und dürfen nicht mehr veranstaltet werden.

Verboten ist auch alles das die gewünschte „natürliche Schönheit“ der Strände beeinträchtigen könnte. Also, Liegestühle – aber nicht Strandmatten ohne Liegen, Essen am Strand, Rauchen am Strand, Kitesurfen und Windsurfen.

Und dieses Verbot wird auch tatsächlich durchgesetzt.

patong keine liegen aber jetskis

Erlaubt ist dagegen Jetski fahren, trotz der Lärmbelästigung, obwohl in den vergangenen Monaten mehrfach Schwimmer durch Jetskis verletzt wurden und obwohl die Abzocke durch die Betreiber nicht abgenommen hat.  Erlaubt sind auch die Speedboote die an den Stränden auf und abfahren und Touristen mit Gleitschirmen hinter sich herziehen.

Verboten wurde also alles was der allergrößte Teil der Urlauber gerne hat und kaum jemanden beeinträchtigt. Erlaubt ist dagegen alles was stinkt, laut und gefährlich ist.

Thailändische Logik vom Feinsten!

Wie gesagt:

Ich persönlich habe kein großes Problem mit all den Änderungen. Ich war auch vorher schon nur am späten Nachmittag am Strand und hatte meine eigene Ausrüstung dabei. Ich fahre nicht Jetski, ich fahre auch nicht Taxi und wenn dann habe ich meine Fahrer dafür. Allerdings ist mein Hochzeitsbusiness dadurch durchaus beeinträchtigt und ich habe mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen.

Aber es geht hier nicht nur um mich und darum wollte ich einmal Urlauber zu ihrer  Meinung befragen. In einem letzten Newsletter habe ich die Frage gestellt, wie Phuketastic Leser die neue Situation empfinden. Herausgekommen ist dabei ein interessanter Mix an Meinungen, von denen ich einige hier vorstelle. Dabei  wird deutlich, dass es schwierig sein dürfte es jedem Recht zu machen.

Das sagen Phuketastic Leser zu der Situation auf Phuket!

Karin z.B begrüßt es, dass die Liegen weg sind und hätte auch eine Lösung:

„Wir gehören zu denjenigen, die sich freuen , dass die Liegen die immer alles versperren, nicht mehr da sind. Diese Tatsache war für uns der Grund, nach ca. 5 Jahren mal wieder nach Patong zu kommen.

Meiner Meinung nach sollten die Liegen nur dann aufgestellt werden dürfen, wenn sie auch verkauft worden ist.

Es geht meiner Meinung nach garnicht, dasss sämtliche Liegenbetreiber den ganzen Strand schon um 8 Uhr morgens zustellen.

Schaut man genauer hin, so sah man in der Nebensaison oft, dass viele Liegen leer waren, aber dennoch Platz weg nahmen.

Würde man es so regeln, hätten die Liegenliebhaber wieder ihre Liege und die anderen wieder Platz.
Denn so viele Liegen, wie aufgestellt werden, werden selten verkauft.

Wir gehören auch zu denjenigen, für die auch die Taximafia ein Grund dafür sein, dass Phuket nie unser Traumziel Nummer eins wird. Sie ist und bleibt ein Ärgernis. Ganz anders ist es z.B.  auf Mauritius, wo man mit kleinem Geld mit den öffentlichen Bussen in jeden Winkel der Insel fahren kann.Liegen die alles versperren gibt es dort natürlich auch nicht; wohl aber schöne weisse Sandstrände. “

 Ruth sieht die Strandsituation auch nicht so problematisch, weil sie ohnehin am liebsten in Phuket Town ist. Sorgen macht ihr die zunehmende Umweltverschmutzung, was ein Problem ist, das meiner Erfahrunge nach abseits der Touristenorte noch viel schlimmer ist. Denn wo Touristen sind wird meist versucht Ordnung zu schaffen.

 „Ich und mein Mann sind grosse Phuket-Fans und wir versuchen mindestens alle zwei Jahre u.a. nach Phuket zu reisen. … Auf Phuket geniessen wir vorwiegend Phuket-Town, da wir diese Stadt wirklich lieben und wir uns hier jedesmal fast wie zuhause fühlen. 2014 waren wir zweimal dort (am Anfang und am Ende der Reise). Abgesehen von der Gegend um Nai Harn bzw. Rawai-Beach, besuchen wir allerdings meist keine Strände auf Phuket, was wohl u.a. daran liegt, da es uns zu überfüllt vorkommt.
(….)
Als wir zuletzt im März und April 2014 auf Phuket waren, hatten wir von der Strand-Säuberungsaktion natürlich noch nichts mitbekommen. Unsere Nichte, die seit zwei (oder sind es schon drei) Jahre auf Phuket lebt (dive-instructor – du kennst das ja…), berichtete uns aber davon und meinte, es wäre jetzt viiiiel schöner! Also sie findet’s gut.
Wir gehören auch nicht zu den „Sonnenschirm-und-Liegen-Fans », aber es gibt auch andere Stimmen: meinem Cousin und seine kleine Familie (Frau und vierjähriges Kind), die jedes Jahr am Karon-Beach für drei oder vier Wochen logieren, hatten dieses Jahr so ihre Mühe, weil es ja kein Schatten mehr am Strand gibt... Die weissen Bäuche wurden nur zu schnell krebsrot! Die fanden’s halt doof ohne Liegen und Sonnenschirme… Strandbars finden wir natürlich eher positiv, wenn sie nicht überhand nehmen und alles zubauen.
Es stört uns natürlich NICHT, wenn es weniger Russen an Thailands Stränden gibt. Russen gehören meist leider nicht zu den diskreten Gästen… Den Chinesen kann man leicht aus dem Weg gehen, du hast es schon erwähnt: sie ziehen Schatten und Shopping vor und können meist nicht schwimmen – hahaha ;-D   Ausserdem lieben wir die chinesische Küche, was heisst, dass ein paar China-Restaurants mehr für uns immer willkommen sind. Ich hörte aber auch schon öfter, dass reiche Nicht-Thailänder durch das Nicht-Feilschen die Preise der Händler in die Höhe treiben, da sie ohne zu fragen sofort den Originalpreis (der ja angeblich künstlich hochgesetzt wurde) zahlen. (…)
Beängstigend empfinde ich in diesen Zusammenhang den Umweltschutz. bzw. in diesen Fall könnte man auch sagen « den Umweltschmutz », denn schon viele Thais (ebenso wie die Bewohner der angrenzenden Länder) sind auf diesem Gebiet nicht wirklich gut informiert bzw. überzeugt und handeln auf diesem Sektor eher naiv, um es mal nett auszudrücken.
Allerdings sind russische und chinesische Touristen diesbezüglich wesentlich auffälliger – diese Nationen sind es gewohnt in ihren riesigen Ländern alles was Dreck macht hinter irgendwelche Berge, Wüsten und Steppen zu verstecken und einfach zu vergessen, solange sie keine Atembeschwerden oder Krankheiten bekommen. Auf Phuket dürfte sich aufgrund des beschränkten Territoriums diese Scheuklappen-Politik schnell von selbst erledigen…
Jedenfalls könnten meiner Meinung nach sich zuviele Touristen mit derartigen umweltschädigendem Verhalten über kurz oder lang sehr negativ auf die Verschmutzung der Insel und deren Gewässer auswirken. Ich hoffe dies natürlich nicht und schliesse die Augen… Allerdings ob beten, Räucherstäbchen anzünden, Opfergaben und fester Glaube reichen, wage ich trotzdem zu bezweifeln… Ein heikles Thema – ich weiss. :-/“

Sebastian, mit dem ich erst vor kurzem ein Interview für seinen Podcast geführt habe, fand die fehlenden Liegestühle störend. Speziell mit Familie bzw für Personen ab einem gewissen Alter kann ich das Nachvollziehen.

„Uns war dieses mal irgendwie vieles zu touristisch – irgendwie klar, wenn man auf die beliebteste Ferieninsel Thailands fliegt. Aber genau deshalb hatten wir ja Rawai gebucht, und uns war es irgendwie dennoch zu wenig authentisches „land of smile“. Die fehlenden Liegestühle sind uns auch unangenehm aufgestoßen, zum einen genießen wir den Komfort der Liegen (meine Eltern mit über 60 können sich auch wirklich nicht mehr in den Sand legen, das geht körperlich nicht), zum anderen waren die Liegen am Hotelpool immer komplett belegt. Für nächstes Jahr ist vielleicht Kao Lak oder das Festland gegenüber von Koh Samui angefacht… mal sehen was wir für Angebote bekommen und was uns dann zusagt. „

Regina trauert den Liegestühlen nach  und es tut ihr leid um die liebgewonnen Massagemamas und andere Strandhändler, aber sie will Thailand treu bleiben:

„In diesem Jahr hat uns die Säuberungsaktion an den Stränden sehr überrascht, aber die Strände sind wirklich viel schöner geworden. Es tut uns nur sehr leid um unsere Freunde am Strand. Zum Beispiel unsere Massage Mama’s , unseren Liegenvermieter der uns auch mit Snacks und Getränken versorgt hat und auch  die kleinen Strandverkäufer machen kein Geschäft mehr. Diese Menschen haben in den letzten 8 Jahren viel dazu beigetragen unseren Urlaub zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Egal ob wir eine Tour geplant haben oder einfach nur am Strand faulenzen wollten, fühlten wir uns immer umsorgt und gern gesehen. Das diese Menschen jetzt eine ungewisse Zukunft haben werden tut uns sehr weh.

(…) Auf Liegen am Strand können wir zur Not verzichten( es gibt ja Alternativen), aber ein Sonnenschirm muss sein. Unser Stammhotel das Sunprime Kamala Beach ist wirklich toll, aber der Pool ersetzt nicht den Strand.

Wir glauben übrigens nicht, das die deutschen Urlauber langfristig ausbleiben werden. Einmal Thailand immer Thailand!“

 

Karin war mit Familie in Thailand (Phuket und Bangkok) unterwegs und ihre Erfahrungen sind eher durchwachsen:

„Heute möchte ich dir kurz unsere Erfahrungen mitteilen, die wir auf Phuket und in Bangkok gemacht haben.
Wir waren den ganzen November 2014 dort als Familie unterwegs, wobei unsere Erwachsenen Söhne in Hostels und wir ( 50 und 53 Jahre alt) in Hotels untergebracht waren.
Es steht nicht ausser Frage, das Thailand ein intessantes Land ist, das Essen ausgezeichnet schmeckt, wir aber als Europäer mittleren Alters alleine schon durch die lange Anreise und das Klima und die Zeitumstellung völlig fertig dort ankommen.
Um Erholung zu finden, muss man in erster Linie mit dem Klima zurechtkommen, für uns war es weder in den unterkühlten, nich steuerbaren klimatisierten Hotels ( egal ob 3 oder 5 Sterne) und Taxis noch in dieser feuchten Hitze zwischen 80 und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, nicht zum Aushalten bzw. zum Erholen, geschweige denn Ausflüge zu machen.
Dann kommt hinzu, dass man am Strand keinen Komfort genießt, keine Liegen und vor allem keine Sonnenschirme, das ganze Equipment noch Kaufen und zum Strand schleppen muss und dann noch dort lassen muss.
Ausflüge mit dem Taxi sind gerade in Phuket, mal ganz abgesehen vom Preis, einfach unmöglich wegen des Verkehrs, da ist dringend Handlung von Regierungsseite geboten. Allein vom Flughafen Phuket bis nach Karon Beach brauchten wir 1,5 Stunden. Oder Karon nach Phuket 1 Stunde.
Uns störte der Massen- und Billigtourismus auf Phuket und dass man noch nicht mal in 5 Sterne Hotels am Strand irgendeinen Komfort hat, so verkrault man die älteren und zahlungskräftigen Urlauber. Die Tourismusverantwortlichen sollten sich mal Anregungen für die Stränden in Griechenland oder Italien holen.“

Jürgen ist vor 8 Monaten nach Patong ausgewandert und fühlt sich grundsätzlich wohl äußert aber auch Kritik:

Ich bin nun 8 Monate in Patong und fühle mich noch immer sehr wohl. Das liegt in erster Linie daran, dass ich sehr schön wohne, nämlich im 15. Stock des Andaman Beach Suites Hotel, das übrigens dem derzeitigen Finanzminister gehört. Der Blick auf die Andaman See ist wunderschön, ganz im Gegensatz zu dem Blick, den man auf die Stadt Patong hat, wenn man zur anderen Seite blickt. Hier sieht man viele Hotelbauten, die zum großen Teil noch nicht fertig sind. Nicht auszudenken, wie Patong aussieht, wenn das mal alles fertig geworden ist.

Der Strand ist ja nun leer gefegt. Keine Liegen mehr, nur ein paar Stühle kann man mieten, die die Gäste gekauft und dann stehen gelassen haben. Dauergäste werden wohl Patong meiden, denn es war denen wichtig, den ganzen Tag am Strand zu verbringen. Auf Matten ist das ja unzumutbar, wenn man über 20 ist.

Zu bemängeln ist der disziplinlose Verkehr: In Patong gibt es überwiegend Einbahnstraßen, die aber als solche nicht gekennzeichnet sind.  Zebrastreifen werden überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Die erst installierten Ampelanlagen sind zum großen Teil bisher nicht in Betrieb gewesen. Die Fahrweise der Thais ist sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere wenn man, wie meine Frau und ich, mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Die Militärregierung ist nun über ein Jahr im Amt und ist mit dem, medienwirksamen Abriss von unberechtigten Bauten so beschäftigt, dass das, meiner Meinung nach, ganz wichtige Müllproblem bisher noch nicht in Angriff genommen werden konnte.“

Werner war jahrzehntelang Stammgast auf Phuket. Das ist jetzt vorbei:

Nach über 30 Jahren Phuket Urlaub haben wir bis auf weiteres Urlaub nach hier abgesagt. Die Mafia Methoden fangen schon am Flughafen an: 100 Baht und Du kannst schneller draußen sein, die nächste Überraschung die Taxen sind doppelt so teuer selbst in Bangkok sind diese preiswerter.

Keine Liegen am Strand, Sonnenschirme und nur 10% darf ich nutzen. Der Rest wird nach wie vor von Jet Ski und Paragliding beherrscht, ins Wasser gehen ist noch gefährlicher geworden. So macht Urlaub und Erholung keinen Spaß. Essen Trinken usw. teilweise verboten.
Eigne Stühle werden eingezogen. So kann man nicht mit den Urlaubern umgehen.  Die Quittung werden Sie nunmehr erhalten. Ich fahre nicht nach Thailand um am Pool des Hotels zu liegen. Flugpreise sind ebenfalls enorm treuerer geworden Teilweise bekomme ich nur für den Flugpreis schon Hotel mit 14 Tagen und Flug und Transfer.
Es war so schön an Phukets Stränden, aber man hat ja jeglichen Service verboten .Früher fühlte ich mich sicher am Strand, heute ich weiß es nicht. Einheimische Freunde und Bekannte ( Vermieter) gibt es ja nicht mehr. Ich bin alleine.  Würde gerne von Dir weiterhin hören was sich auf Phuket tut. Kommen die alten Zeiten wieder( Sonnenschirme  Liegen und der Service ) und die Sicherheit???
Ich gebe kein Geld aus um mich vor Ort zu überzeugen, dafür ist mir dies alles zu teuer und ungewiss. Drei Wochen am Pool , dies kann ich preiswerter und näher haben und auch mit gutem Wetter.
Wir sind oft im November und im Februar gekommen , aber dies ist nunmehr bei der Regierung nicht mehr möglich.“

Eric ist, unabhängig von der Situation an den Stränden nicht begeistert wie sich Phuket in den letzten Jahren entwickelt hat und hofft, dass sich etwas ändert.

„Ich war in den letzten 1,5 Jahren 2 mal auf Phuket. Ich hoffe doch sehr, dass es sich ändert! Die Abzocke nimmt immer mehr zu. Klar bezahlen wir als Ausländer immer mehr aber man muss es nicht so übertreiben. Wir Touristen lassen eine extreme Menge Geld in diesem Land und sollte der Abwärtstrend weitergehen, dann wird Thailand auch seine finanziellen und wirtschaftlichen Probleme damit bekommen.
Leider denken aber die Thailänder NIE an morgen, sie leben im hier und jetzt. Alles was Spaß (Sanuk) bringt wird gemacht, ohne einen weiteren Gedanken an die Zukunft zu verschwenden. Dazu zählt eben auch „heute kassiere ich von dem Tourist 1000 baht obwohl 500 auch genügen, es kommen ja morgen wieder andere“. Außerdem finde ich es echt zum kotzen wie die Einheimischen mit ihrer Natur umgehen. Überall liegen in irgendwelchen Wäldern ganze Müllberge. Klar verursachen die Touristen den ganzen Müll aber sie bezahlen ja auch gutes und viel Geld für ihren Aufenthalt. Also sollte dies mal investiert werden und nicht in den großen Taschen einzelner verschwinden. 
Die Russen haben die Preise in die Höhe getrieben, deswegen rufen die Thailänder auch die überhöhten Preise auf. Klar wurde es die letzten Jahre bezahlt aber die verstehen halt einfach nicht, dass sich die Zeiten geändert haben. Den Rest macht dann noch der extrem schlechte Wechselkurs, -25% in 1,5 Jahren.
Ich durfte in den letzten 1,5 Jahren 5 mal nach Thailand reißen. Wie gesagt 2 mal davon nach Phuket und den Rest im authentischen Thailand (Bangkok, Koh Chang, Koh Tao usw). Es war eine sehr schöne Zeit aber wie gesagt es gibt nunmal extrem viel Schatten in diesem Land.“

Steffen wird erst wieder nach Phuket zurückkommen, wenn es wieder Liegen gibt, die seiner Meinung nach gerade für die Generation Ü60 besonders wichtig sind.

„Für dieses Jahr ist unsere Urlaubsplanung abgeschlossen und wir werden nicht nach Phuket kommen.

Sollte das Problem mit den Liegen und Sonnenschirmen nicht bald gelöst werden, werden wir auch das nächsteJahr (geplant war für das Jahr 2016/2017 ein Aufenthalt von ca. 5 Monaten)
eine andere Destination suchen. Für uns „ältere“ ü60 ist es nicht zumutbar sich in den Sand zu legen, noch dazu ohne Sonnenschirm.

Sollte die Regierung an diesem Punkt festhalten, war 2014 das letzte mal, dass wir in Thailand für längere Zeit Urlaub gemacht haben.

Wir hoffen, dass sich hier bald eine Lösung findet.“

Herbert war erst vor kurzem wieder einmal auf Phuket und ihm gefällt es nach wie vor und er wird gegen Ende des Jahres wiederkommen.

„Ich war gerade 3 wochen auf Phuket,in Patong im K-Hotel.
Wir waren sehr zufrieden wie immer.Am Patong Beach an verschiedenen Hotel gibt es auch Liegen zu mieten(100 Baht).
Oder mit dem Tuk Tuk zu Paradise Beach(300Baht 4 Personen)da gibt es auch Liegen ein kleines Restaurant und ein super strand.
Man muss muss sich halt umschauen oder von anderen Tips holen.Freedom Beach,Leam Sing Beach.
Es war ruhiger als sonst bangla war richtig leer,im Tai Pan war auch nicht so viel los als sonst aber hat alles seine vor und nachteile.
Ich und meine Freunde gehen im spätjahr wieder hin.

Martin ist begeistert von den jüngsten Änderungen auf Phuket. Ihm gefällt es so gut wie nie zuvor!

Mir gefällt Phuket besser als je zuvor .war erst letzte Woche wieder da und habe gestern bereits wieder Flüge für Juli gebucht .die gesäuberten Strände finde ich auch klasse .die immer noch überfüllten Orte kata/ Karon meide ich bis auf Ausflüge .die nächste Saison wird für die Gastronomen und guesthouse Besitzer schwierig für mich besser .die Preise finde i h , trotz Erhöhung , noch angenehm .ist ja immer noch nur rund die Hälfte von Europa „

Auch für Helga sind die Liegestühle kein Thema und sie weist zurecht darauf hin, dass es viele Orte weltweit gibt, die keine Liegen haben!

„Ich werde wieder im Dezember nach Phuket fliegen und wahrscheinlich 4 Monate bleiben.

Das Liegestuhl Problem ist keines für mich, ich kaufe mir einen Stuhl und eine Schirm und damit ist alles geregelt, brauche nicht täglich bezahlen.
Es gibt viele Strände auf der Welt wo kein Liegestuhl angeboten wird, ich lebe momentan in Spanien auch hier muss man seinen eigenen Stuhl mitbringen. Ich bin auch gerne in Thailand, da ich die Wärme liebe, auch das Essen ist hervorragend.“

Udo hat einige Jahre auf Phuket gelebt und ist inzwischen so frustriert, dass es an der Zeit ist Phuket und Thailand zu verlassen, allerdings aus ganz anderen Gründen, als Liegestühlen….

„Ich war schon in vielen asiatischen Ländern unterwegs, aber dieser Fremdenhass, der einem auf Phuket begegnet ist schon bemerkenswert. Dem kann ich leider nichts Positives abgewinnen.
 
Nach jetzt drei Jahren auf der Insel und dem Rest des Landes komme ich zu dem Schluß, dass die Thai’s lange nicht bereit sind, dem Tourismus offen gegenüber zu stehen. Ich kann sagen, dass ich einige thailändische Freunde und Bekannte habe, die sich offen über ihre Landsfrauen- und Männer äußern. Und diese Meinungen sind das Gegenteil von positiv.
 
In vielen Situationen finde ich diesen (Hass) gegenüber den Ausländern schon bemerkenswert und es wird nicht einmal versucht, das zu verheimlichen.
 
Polizeikontrollen in Naiharn Harn ausschließlich für Ausländer: Spricht man die anwesenden Volontäre an, wollen diese das nicht so sehen. Fahren ohne Helm 500 Baht für Farangs, Thai’s werden erst garnicht angehalten, bzw. nach dem Anhalten und einer Minute Wartezeit wieder entlassen, ohne Ticket. Fahren mit Beiwagen (nicht erlaubt) 1000 Baht für Farangs, der Einheimische zahlt nichts.
 
Frage bei der Immigration: warum bist Du hier, geh nach Hause, wir wollen Dich nicht.
 
Die Liste ist unendlich. Wie wollen die Thai’s ihr Land in den Griff kriegen, wenn es schon bei Kleinigkeiten nicht funktioniert? Asiatische Union mit Thailand? Der Rest der Mitglieder lacht sich doch heute schon kaputt. Ausländische Arbeitnehmer werden einen Großteil der Thai’s ersetzen, zu noch niedrigeren Löhnen, was zur Folge hat, daß es noch mehr Einbrüche und Überfälle gibt.
 
Was ist Deiner Meinung nach auf Phuket noch schön, außer den vielen geschmacklosen Neubauten in allen Ecken? Das was Phuket mal ausgemacht hat, existiert schon lange nicht mehr. Schöne Landschaften, freundliche Menschen, etc. und das nur weil die Geilheit nach Geld, egal welche Währung, überhand genommen hat.
 
Nachdem überall zu hören ist: wir brauchen die Farangs nicht, geht nach Hause. Was wäre auf Phuket los ohne einen einzigen Farang. STEINZEIT.
 
Ich persönlich verschaffe den Einheimischen Arbeit, als da wären unsere Maid, den Gärtner, die Poolfirma, die Restaurants, den Geschäften, usw. Aber das wir hier nicht gesehen.
 
Es wird Zeit, das Land zu wechseln, Gott sei Dank bietet die Welt viele und bessere Möglichkeiten.“

Paul lebt bereits seit langer Zeit in Thailand und kennt Patong noch aus den 80ern. Die Entwicklung dort über die Jahrzehnte hat ihm nicht gefallen und auch die jetzigen Ereignisse sieht er kritisch und stellt dazu sehr berechtigte Fragen:

„Ich bin Deutscher, 73 Jahre alt, komme seit 1983 nach Thailand, verbrachte die meiste Zeit meiner Aufenthalte in Phuket/Patong Beach, 3-4 x im Jahr. Seit 1984 bin mit meiner thailändischen Frau immer noch glücklich verheiratet. Wir haben einige deutsche und auch thailändische Freunde in Phuket und deshalb zog es uns immer wieder in diesen Ort, allerdings mit jährlich schwindender Lust, denn die Bebauung, der Verkehr, die Lautstärke und die Abzocke nahmen von Jahr zu Jahr zu.(…)Von der Idylle von früher ist inzwischen gar nichts mehr übrig geblieben.

 Meine Fragen:

  1. Was soll ein Tourist mit seiner Zeit anfangen, wenn er sich keinen Liegestuhl oder Sonnenschirm mieten kann? Soll er sich in den Sand legen und sich von Sandflöhen anknabbern lassen?
  2. Dass der Strandverkäufer-und Liegestuhl-Mafia das Handwerk gelegt werden muss, findet meinen vollen Beifall, aber was hat sich Herr Prayut denn dabei gedacht, den ganzen Tourismus in Phuket lahmzulegen?
  3. In Pattaya und an anderen Stränden gibt es nach wie vor Liegestühle, weshalb auf Phuket nicht?
  4. Die Taximafia auf Phuket wollte Herr Prayut in den Griff bekommen, aber es ist so gut wie nichts passiert, die Drahtzieher dahinter sind doch wohl mächtiger als sich das der Herr General vorgestellt hat. Eine Fahrt mit dem TukTuk auf Phuket kostet ein Mehrfaches von dem, was eine gleichlange Fahrt in Bangkok oder Pattaya kostet.
  5. Weshalb können Speedbootbetreiber nach wie vor ungehindert ihr Gewerbe ausüben, ein Tourist aber keinen Liegestuhl bekommen? Was steckt da dahinter?
  6. Ein großer Teil der Expat’s wurde vergrault, die europäischen Touristen  kommen aufgrund der politischen Ausschreitungen, Restriktionen und der erhöhten Kriminalität nicht mehr. Die Russen kommen wegen des schwachen Rubels nicht mehr oder weniger, jetzt setzt Thailand auf die Chinesen, bedenkt aber dabei nicht, dass dieses Volk die Tourismuszahlen zwar schönt, aber kein Geld ins Land fließt, Chinesen bleiben in ihrer Gruppe, gehen nicht in Bars und geben auch kaum Geld in Geschäften aus.
  7. Das Ergebnis ist, dass die Thais, die vom früheren Tourismus lebten, notgedrungen in die Kriminalität absinken, die Polizei aber aus Gründen der Unterbesetzung, Ignoranz, Korruption oftmals nicht dagegen vorgehen kann.

 (….) Ein Tourist, und Thailand lebt zum Teil vom Tourismus, muss als Gast und nicht als Objekt der Abzocke betrachtet werden“

Der letzte Satz findet meine volle Zustimmung und auch alle gestellten Fragen haben ihre volle Berechtigung. Allein ich weiß die Antwort nicht. Vielleicht will ich sie auch gar nicht wissen. Mir geht es mit diesem Artikel nicht um eine „Lösung“ für die Situation oder um Antworten auf Fragen, die sich viele Menschen stellen.

Die Situation ist wie sie ist. Die thailändischen Behörden interessiert es (leider) herzlich wenig, was wir Ausländer zu sagen haben. Sie haben ihre eigene Logik und kommen zu ihren eigenen Schlüssen.

Was man bei all dem nicht vergessen darf: Wir sind hier Gäste, auch wenn wir nicht immer als solche behandelt werden, und müssen letztlich damit leben oder uns anderen Orten zuwenden. Wir können hier keine euopäische Masstäbe ansetzen.
Thailand ist und bleibt ein Entwicklungsland und hat eine gänzlich andere Mentalität und Denkweise als westliche Ländern.

Darum:

Einigen wird die neue Situation nicht gefallen und sie werden ausbleiben. Andere begrüßen die Veränderungen und wieder anderen gefällt es nicht aber sie arrangieren sich damit. That’s life.

Was auch immer in der Zukunft passiert man darf gespannt sein….

Wenn du diesen Artikel kommentieren willst dann nur zu! Bitte sei dir aber bewusst, dass es verschiedene Meinungen dazu gibt und man das Thema nicht nur schwarz oder weiß sehen kann. Darum bitte ich Dich Kommentare sachlich zu schreiben und vor allem Verallgemeinerungen, Finger zeigen und Beleidigungen zu unterlassen. Sollte es Kommentare geben, die in die falsche Richtung gehen nutze ich meine Macht als Diktator meines kleinen phuketastischen Reiches und zensiere ohne Rücksicht auf die Meinungsfreiheit;)

Alles rund ums Shopping und Einkaufen auf Phuket

shopping und einkaufen auf phuket

Viele Urlauber reisen nach Thailand und freuen sich neben den Stränden, dem Essen, den Menschen und der Kultur, ganz besonders auch darauf shoppen zu gehen. Denn Thailand hat den Ruf ein Einkaufsparadies zu sein. In erster Linie denkt man dabei an lokale Märkte mit exotischen Produkten und Speisen, an Einkaufszentren mit billiger Elektronik und natürlich die  vielen günstigen (weil gefälschten) Waren, die es an jeder Ecke gibt.

Falls Shopping und Schnäppchenjagd für Dich zum einem gelungenen Urlaub dazu gehört, dann ist dieser Beitrag für Dich. Ich habe die besten Tipps zum Einkaufen auf Phuket für Dich zusammengetragen und stelle Dir die besten Märkte und Einkaufszentren vor. Darüber hinaus gibt es noch ein paar Empfehlungen mit auf den Weg, wie Du am besten an Geld in Thailand kommst.

Dieser Beitrag ist sehr ausführlich und richtet sich dabei v.a. an Urlauber, die im Urlaub etwas shoppen wollen oder sich dafür interessieren, wo sie Lebensmittel für die Ferienwohnung oder Villa bekommen.  Für Expats oder Langzeiturlauber, die noch einmal etwas andere Bedürfnisse beim Einkaufen haben, also wo gibt es Möbel, Einrichtungsgegenstände, europäische/deutsche Lebensmittel usw. werde ich in Kürze noch einen separaten Artikel verfassen.

Shopping Malls – Einkaufszentren auf Phuket

Auf Phuket gibt es zwei große Einkaufscenter, in denen Du alles findest was das Herz begehrt. In beiden Malls findest Du neben den üblichen Verdächtigen international bekannter Marken, wie H&M, Zara, Calvin Klein, Samsonite usw auch zahlreiche kleinere Stände und Shops mit lokalen und importierten Waren, sowie Restaurants, Kino, Bowling und Massage, Wellness usw.

Darüber hinaus gibt es auf Phuket auch noch zahlreiche kleinere Einkaufscenter bzw überdachte Märkte und größere Supermärkte.

Aber aufgepasst: Da die Shopping Center zum einen internationale Marken bieten und viele der kleineren Stände gezielt auf Touristen ausgerichtet sind, solltest Du hier keine echten Schnäppchen erwarten. Viele der Preise sind ähnlich, wie in der Heimat, wenn es nicht gerade spezielle Angebote gibt.

Jungceylon in Patong

Die Jungceylon Mall in Patong ist, bis zur Fertigstellung des neuen Central Festivals im Jahr 2016, Phukets größter Shopping Komplex mit 200.000qm Fläche. Mehr als 250 Geschäfte bieten Waren aller Art, zahlreiche Restaurants und Cafes, insbesondere im überdachten Außenbereich sorgen für das leibliche Wohl.

Das Jung Ceylon befindet sich zentral in Patong, direkt gegenüber der berühmt-berüchtigten Bangla Road, und damit sehr günstig für die meisten Touristen, die in und um Phukets beliebtesten Urlaubsort untergebracht sind. Wer mit eigenem Fahrzeug zum Einkaufen fährt, der findet in der Tiefgarage unter der Mall für kleines Geld immer einen Parkplatz.

Das Shopping Center besteht aus vier Zonen, in zwei Flügeln und einem überdachten Außenbereich und erstreckt sich über 4 Etagen.

Neben dem Einkaufserlebnis und der großen Auswahl an Restaurants steht hier auch Spiel, Spaß und Entspannung auf dem Programm.

Es gibt ein großes Kino mit 5 Sälen, darunter auch ein 3D-Kino, eine Bowlingbahn mit insgesamt 16 Bahnen, eine Arkade-Game Area und einen Indoor Kinderspielplatz. Im Untergeschoß ist Wellness angesagt. Zahlreiche Massagesalons, Spas und auch die Fischspas gibt es dort zu finden.

An fast jedem Wochenende stehen zudem Veranstaltungen und Events auf dem Programm, so dass es im Jung Ceylon  sicherlich nicht langweilig wird. Und es ist auch eine gute Ausweichmöglichkeit auch an Regentagen in der Nebensaison.

Öffnungszeiten:  10-22 Uhr

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Central Festival Phuket

Das Central Festival ist die 2. größte Shopping Mall auf Phuket. Doch mit dem gerade entstehenden Neubau direkt gegenüber der jetzigen Location wird sich das Anfang 2016 ändern und das Central Festival, das JungCeylon vom Thron stoßen.

Auch jetzt schon muss sich das Central Festival mit über 120.000 Quadratmetern und über 120 Geschäften nicht hinter dem JungCeylon verstecken. Und ganz persönlich bevorzuge ich das Central Festival auch, da es näher von mir zu Hause ist und ich es vom Aufbau her übersichtlicher finde, aber das ist wohl auch Geschmackssache.

Im Central Festival findest Du auf 4 Stöcken alles was Du von einem modernen Einkaufszentrum erwartest. Internationale Marken, wie Samsonite, H&M, Zara, Calvin Klein, Apple, Victorias Secret usw sind hier ebenso vertreten, wie eine sehr große Buchhandlung mit großer Auswahl englischsprachiger Bücher, und einer kleinen Auswahl deutschsprachiger Bücher, ein Sportgeschäft, Spielwarenhandlung, Elektronikgeschäft und natürlich unzählige Shops mit Handys und Handyzubehör.  Nicht zu verachten ist auch der drei-stöckige Central Store, ein Kaufhaus in der Shopping Mall mit Kleidung, Wohnaccessoires, Kosmetik und Parfüms und allem was es eben in einem Kaufhaus so gibt.

Im 3. Stock diverse Restaurants, darunter mehrere Japaner, MK Suki, einen koreanischen BBQ und diverse Cafes. Im UG und im Außenbereich zudem einige weitere Restaurants und die üblichen Fastfood Läden. Im 3. Stock gibt es zudem ein Kino mit 6 Sälen, das Filme auf Englisch und Thai zeigt.

Die Anfahrt zum Central Festival, das etwas außerhalb von Phuket Town liegt ist problemlos mit jedem Taxi möglich. Falls Du mit dem eigenen Fahrzeug anfährst gibt es Motobike Stellplätze außerhalb und eine Tiefgarage, die bis zu 3 Stunden kostenlos genutzt werden kann. Das kann gerade am Wochenende zum Problem werden, wenn die Parkplätze oftmals knapp werden.

Central Festival Ost – (bzw Homeworks)

Über eine Brücke, die über die große Hauptstraße führt, gelangst Du in den Ostflügel des Central Festivals. Dort gibt es einige weitere Geschäfte, die v.a. Wohnungseinrichtung und Baumaterialien führen. Im Obergeschoß befindet sich aber auch ein recht großer Toys R Us. Solltest Du also auf der Suche nach Spielwaren für Deine Kinder sein, so könnte sich ein kleiner Abstecher auf die andere Seite des Central Festivals lohnen. Den Zugang zur Brücke findest Du im 3 Stock des Central Festivals.

Öffnungszeiten: 10.30 – 22 Uhr

central phuket shopping

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Premium Outlet Mall

Dieses Einkaufszentrum hätte deutlich mehr Potential, wenn die Lage nicht so schlecht wäre. Es befindet sich abseits der Strandorte an der Westküste, abseits von Phuket Town und ist nur mit dem Taxi oder eigenem Fahrzeug erreichbar. Dabei ist die Auswahl an Geschäften nicht schlecht. Es finden sich etwa 90 internationle Marken, v.a. Bekleidung, Sportartikel und Kinderspielzeug, die zu reduzierten Preisen angeboten werden. Da es sich hierbei um Originalwaren handelt sind die Preis aber ähnlich mit denen in der Heimat.

Das Outlet besteht aus zahlreichen kleineren Geschäften, die in mehreren nicht überdachten Verkaufsstraßen angesiedelt sind. Beim Bummeln von Geschäft zu Geschäft befindet man sich im Freien, wodurch es doch etwas heiß werden kann.

Durch die ungünstige Lage ist hier meist ziemlich wenig los, was dem Outlet auch den spöttischen Spitznamen „Ghosttown“ eingebracht hat. W

Ein Abstecher lohnt sich, wenn Du ohnehin in der Nähe bist, aber ganz gezielt würde ich als Urlauber dort nicht hinfahren, denn Du bekommst wohl die meisten Waren zum gleichen Preis auch zu Hause.

Öffnungszeiten: 10-21 Uhr

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Kleinere Einkaufscenter auf Phuket

Neben den genannten drei größeren Shopping Malls gibt es auch noch zahlreiche kleinere Einkaufscenter auf Phuket, die ich Dir im folgenden kurz vorstelle.

Bangla Mall

Einst die größte Mall in Patong lebt die Bangla Mall seit der Eröffnung des Junk Ceylon nur noch von ihrer Lage mitten in der berühmt-berüchtigten Bangla Road. Große Auswahl an Geschäften gibt es nicht mehr, die besten Läden sind allesamt ins Junk Ceylon umgezogen, aber ein paar Shops gibt es natürlich immer noch.

Meine Meinung: Eine kleine Runde, wenn ihr ohnehin in der Bangla Road seid ist ok, aber erwartet nicht zuviel.

Promenade Mall

Die Promenade Mall ist neben Junk Ceylon und Bangla Mall die dritte Mall mitten in Patong. Sie liegt gegenüber des Junk Ceylon und ist über eine kleine Gasse auch direkt aus der Bangla Road zu erreichen.

Es gibt einige Läden mit Bekleidung, Massage- und Friseursalon und einen Food Court unter dem Dach. Alles nicht sonderlich spektakulär. Was die Promenade Mall aber interessant macht ist: der Kids Club!

Dieser Indoorspielplatz ist perfekt für Eltern, die ihre jüngeren Kinder einmal ein paar Stunden ungestört spielen lassen möchten. Da der Spielplatz betreut ist und der Ein- und Ausgang gesichert kann man die Kinder auch alleine zurück lassen, während man selbst im Junk Ceylon einkauft, essen geht oder ein Bier in der Bangla Road trinkt.

Mit einem Preis von 350 Baht für den ganzen Tag ist das zudem noch wirklich bezahlbar.

Ich selbst bin regelmäßig dort mit meinem Sohn und nutze dann meist das kostenlose WLAN, um ein bisschen in der Lounge zu arbeiten, während mein Sohn am spielen ist.

Öffnungszeiten: 10-21 Uhr

Mehr Infos zum Kids Club mit aktuellen Preisen und Öffnungszeiten findest Du hier.

kids club patong spielplatz

kids club patong

Banana Walk Patong

An der Strandstraße in Patong, direkt neben der Bananadisko, nur 100m von der Bangla Road entfernt, befindet sich die Neueste der Shopping Malls in Patong. In modernem Design gehalten gibt es hier auf über 4000qm und 3 Stöcken diverse Shops und Restaurants. Zu den Restaurants und Cafes gehören bekannte thailändische und internationale Ketten, wie Sizzlers, Swensens, Wine Connection, Segafredo und KFC

In den Shops findest Du u.a. Kleidung von Quiksilver und einen Apple Store. Außerdem gibt es hier auch eine Filiale des Villa Markets mit großer Auswahl an westlichen Lebensmitteln.

Öffnungszeiten: 11-23 Uhr

Limelight Avenue

Eine der neuesten Einkaufsmöglichkeiten auf Phuket ist die Limelight Avenue. Ein kleines Einkaufszentrum im Herzen der Provinzhauptstadt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Auf über 7000qm und zwei Stöcken findest Du zahlreiche Läden und Restaurants. Dabei sind hier weniger internationale Marken als mehr lokale und Brands aus Asien vertreten.

In der kleinen Gasse neben dem Einkaufscenter gibt es zudem einen kleinen Markt, an dem 2nd Hand und selbstgemachte Waren verkauft werden. Dieser findet Donnerstags und Freitags statt, siehe weiter unten.

Empfehlenswert ist das Lemongrass Restaurant im EG der Mall zur Straße hin. Geboten wird moderne Thaiküche in einem schicken Ambiente.

Öffnungszeiten: 10-22 Uhr (Restaurants bis 24 Uhr)

Die Webseite der Limelight Avenue findest Du hier.

limelight avenue

Robinson Phuket Town

Robinson ist eine bekannten Kaufhauskette in Thailand. Sozusagen der Karstadt von Thailand. Auf Phuket gibt es einen Robinson im Junk Ceylon in Patong und den originalen Robinson mitten in Phuket Town. Auf 5 Stöcken findest Du dort alles, was Du von einem Kaufhaus erwarten würdest. Bekleidung und Schuhe, Supermarkt, Schreibwaren, Parfüms und Make up, Spielwaren, Haushaltswaren und einen Foodcourt.

Die Preise hier sind moderat und meist gibt es irgendeinen Sale mit dem Du 20-70% Rabatt auf bestimmte Marken erhältst.

Öffnungszeiten: 10.30 – 22 Uhr

Hier findest Du die Webseite des Robinson mit einer Lagebeschreibung und einer Übersicht aller Robinsons in Thailand.

Ocean Plaza Phuket Town

Das Ocean Plaza ist ein kleines Einkaufszentrum direkt neben dem Robinson in Phuket Town. Hier findest Du zahlreiche kleine Läden und Stände mit günstigen Waren, wie Schmuck, Accessoires und Bekleidung. Sehr beliebt bei Einheimischen Jugendlichen sind hier neben den Ständen auch das kleine Kino und die Bowlingbahn.

Öffnungszeiten: 10 – 22 Uhr

Homepro Village Chalong

Das Homepro Village in Chalong bietet neben einem großen Baumarkt auch einige Restaurants und Fastfood Lokale, ein Sportgeschäft und einige kleinere Stände mit Wohnaccessoires und Textilien und mit Banana IT auch einen gut geführten Computer und Elektronikhandel.

Hervorzuheben ist hier aber besonders der Villa Market. Ein Supermarkt, der sich auf importierte Waren spezialisiert hat. Hier findest Du alles was Du aus der Heimat evtl. vermissen könntest, inkl. Schokolade, Süßigkeiten und Chips aller Art, Fleisch-, Käse-, und Wurstwaren. Auch eine gute Auswahl an Bioprodukten ist vorhanden. Das Sortiment ist wirklich sehr groß, die Preise für die importieren Produkte aber recht hoch.

Dennoch bin ich hier sehr regelmäßig um meine diversen Gelüste nach Essen aus der Heimat zu befriedigen…;)

Öffnungszeiten: 10 – 22 Uhr

Canal Village

Das Canal Village befindet sich im Laguna Komplex im Zentrum von Phuket. Laguna Phuket ist eine riesige Anlage am Bangtao Beach mit mehreren Hotels, Ferienvillen, Golfplätzen und vielem mehr. Der Phuket Marathon und Triathlon findet ebenfalls hier statt.

Das Canal Village ist das Shopping Center für Gäste des Laguna steht aber allen Besuchern offen. Hier findest Du in etwa 3ß Geschäften v.a. Designprodukte, Kunst und Kunsthandwerk. Darüber hinaus Bekleidung, einen Schneider und einige weitere Läden. Aber auch ein Cafe, eine Bäckerei und ein Restaurant sind vorhanden.

Alle Läden liegen in einer grünen, sauberen Anläge im Kolonialstil. Das Ambiente ist wirklich angenehm und man kann hier problemlos einen ruhigen Nachmittag verbringen. Übrigens gibt es auch die Möglichkeit für eine kleine Bootsfahrt über den Kanal und durch die Laguna Phuket Anlage.

Turtle Village

Der Mai Khao Beach im äußersten Norden von Phuket ist fernab vom meisten Trubel der Insel. Wer hier Einkaufen wollte, der war immer darauf angewiesen bis nach Phuket Town oder Patong zu fahren. Seit einigen Jahren ist das anders, denn das Turtle Village wurde, v.a. für die Gäste des JW Marriot und Marriot Vacation Club, aber auch der anderen Hotels vor Ort eröffnet.

Seitdem gibt es ganz im Norden der Insel ebenfalls einige Möglichkeiten zum Einkaufen. Zugegeben es ist nicht viel, eine Handvoll kleiner Boutiquen, ein paar Restaurants und Cafes sowie ein Supermarkt, aber dennoch eine schöne Abwechslung zum ruhigen Strandalltag am Mai Khao Beach. Zudem in angenehmer Atmosphäre, denn wirklich viel los ist hier meist nicht.

Öffnungszeiten: 9-21 Uhr

Expo Market Phuket Town

Expo in Phuket Town ist ein Paradies für Schnäppchenjäger und sehr beliebt bei Einheimischen. Touristen verirren sich hierhin seltener. In einem großen, überdachten Areal findest Du auf einem Stock mehrere hunderte kleinere und größere Stände v.a. mit Bekleidung, Schuhen, Accessoires und Schmuck.

Da es sich fast ausschließlich um NoName Produkte oder gefälschte Waren handelt sind die Preise hier sehr, sehr günstig. Zudem kannst Du überall problemlos handeln.

Problematisch sind dagegen eher die Größen der Kleidung, die sich eher an thailändische Körpergrößen orientieren. In den Größen S, M, L solltest Du aber auf jeden Fall fündig werden.

Lage: hinter dem Robison Department Store, in der Nähe des alten Busbahnhofs, gegenüber des Thavorn Grand Plaza Hotel.

Öffnungszeiten: 10-21 Uhr

expo market phuket town

Banzaan Fresh Market in Patong

Hinter dem Junk Ceylon in Patong befindet sich dieser große, stationäre und überdachte Markt. Dort findest Du neben Ständen mit frischem Obst, Gemüse und anderen Lebensmittel auch viele Stände mit Bekleidung und anderen Waren. Im ersten Stock ist ein großer Foodcourt mit zahlreichen Ständen an denen Du günstig essen kannst.

Der Banzaan Market ist wie ein überdachter, stationärer Markt in einem Einkaufszentrum. Er bietet also die Vorzüge eines Marktes, was Auswahl und Preise angeht, aber in angenehmer und klimatisierter Atmosphäre.

Öffnungszeiten: 7-17 Uhr

Karon Bazaar

Ähnlich wie der Banzaan Market in Patong ist der Karon Bazaar kein Einkaufszentrum in dem Sinne, sondern ein überdachter stationärer Markt. Hier findest Du v.a. Kleidund,  darunter natürlich auch die ganze Palette an T-Shirts mit Sprüchen, die man eben so an thailändischen Ständen findet: „No Money No Honey“ „Singha Beer“ etc….

Dazu diverse Stände mit Schmuck, Accesscoires und Souvenirs.

Natürlich dürfen auch einige Stände mit Essen nicht fehlen.

Der Karon Markt liegt an der Strandstraße in Karon zwischen Wanaburi Resort und dem Moevenpick Resort*.

Öffnungszeiten: später Vormittag bis etwa Mitternacht

karon bazaar

Supermärkte

Überall auf Phuket findest Du auch kleinere und größere Supermärkte. Damit meine ich nicht die kleinen 7Elevens und Family Marts, die es wirklich alle paar Meter gibt, sondern die größeren Märkte, wie BigC und Tesco Lotus.

Diese sind v.a. interessant zum Einkaufen von Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs, aber es gibt meist auch noch einige weitere Läden, die andere Produkte anbieten, wie Handys und Zubehör.

Tesco Lotus

Tesco Lotus ist eine große Supermarktkette, die es überall in Thailand gibt. Auf Phuket gibt es drei große Tesco Lotus, einen in Thalang, einen in Chalong und den größten an der Bypass Road, außerhalb von Phuket Town.

Neben den großen Märkten gibt es an zahlreichen Orten auf Phuket auch noch die kleineren Lotus Parks, z.B. südlich vom Kreisverkehr in Chalong auf dem Weg nach Rawai. Allen gemeinsam ist der Supermarkt, in dem Du alle Produkte des täglichen Bedards findest.

Die Auswahl variiert mit der Größe des Supermarkts. Die größte Auswahl findest Du deshalb im großen Lotus an der Bypass Road. Bei den großen Tesco Lotus und den meisten Lotus Parks findest Du neben dem Supermarkt meist auch noch eine Reihe weitere Shops, Banken, einige Restaurants oder Fastfoodlokale und einen Foodcourt.

Big C

Big C ist eine weitere thailändische Supermarktkette, die auf Phuket einen großen Store nur wenige hundert Meter vom Central Festival entfernt hat.

Der Big C auf Phuket ist ein großer Supermarkt mit allen typischen Produkte des täglichen Bedarfs und zudem einem guten Sortiment an der Wurst und Käsetheke, das es so z.B. beim Tesco Lotus nicht gibt. Dazu gibt es Elektronik, Bekleidung, Spiel- und Schreibwaren, in typischer Supermarktqualität.

Außerhalb des Supermarkts gibt es einige weitere Shops und Stände sowie diverse Fastfoodrestaurants.

Einen kleineren Big C gibt übrigens auch im Junk Ceylon.

Makro

Makro ist eine internationale Großmarktkette, die v.a. auf Großhandelskunden ausgerichtet ist. Allerdings kann man dort problemlos auch als Endkunde einkaufen. Neben vielen Produkte in Großpackungen gibt es auch sehr vieles in normalen Verbrauchsmengen zu kaufen.

Besonders attraktiv bei Makro ist das große Sortiment von importierten Fleisch-Wurst- und Käsewaren zu Preisen, die deutlich günstiger sind, als bei Tesco/BigC und ganz besonders im Vergleich zu Villa Market.

Das Einkaufen bei Makro lohnt sich besonders für alle, die hier auf der Insel leben oder wenn Du eine Ferienvilla angemietet hast und selbst kochst oder Wurst und Käse zum Frühstück möchtest.

Es gibt drei Makros auf Phuket: den originalen und größten Makro in der Nähe des Central Festival auf dem Weg nach Kathu, einen im Norden der Insel in Thalang, an der Hauptstraße Richtung Flughafen und einen südlich des Kreisverkehrs in Chalong auf dem Weg nach Rawai.

Villa Market

Wie bereits weiter oben erwähnt ist Villa Market ein Supermarkt, der sich v.a. auf importierte Qualitatswaren spezialisiert hat. Neben dem bereits erwähnten Villa Market in Chalong gibt es auch noch einen Villa Market außerhalb von Laguna Phuket, in der Boat Lagoon und im Banana Walk an der Strandstraße in Patong.

Supercheap

Der Supercheap ist eine lokale Besonderheit bzw war es für sehr lange Zeit. Ein Großmarkt, der durch seine riesige Auswahl, fehlende Klimatisierung und burmesischen Angestellten sehr, sehr billig operieren konnte und dadurch v.a. bei den unteren Einkommensschichten auf Phuket unglaublich beliebt war. Aber auch bei vielen Expats und Urlaubern war er äußerst beliebt, weil es dort Dinge gab, die so anderswo nicht zu finden waren und die Atmosphäre sehr speziell.

Leider ist der ursprüngliche Supercheap im Oktober 2013 vollständig ausgebrannt, siehe mein Bericht. Doch inzwischen ist der Markt an gleicher Stelle wieder eröffnet und bietet ein ähnliches Sortiment wie zuvor. Allerdings wurde der Markt bei der Wiedereröffnung auch modernisiert, so dass er nun nicht mehr das gewisse, heruntergekommene Etwas hat, wie vor dem Brand.

Supercheap Supermarkt Phuket Town

Märkte auf Phuket

Auf Phuket gibt es an jedem Wochentag mehrere Märkte. Die meisten davon sind kleine, lokale Märkte die vor allem von Einheimischen aus der Umgebung genutzt werden, um dort frische Waren zum Kochen zu kaufen. Im folgenden habe ich die Märkte vorgestellt, die neben Lebensmitteln auch andere Produkte zu bieten haben und von Interesse für Urlauber sind.

Wochenendnachtmarkt Phuket Town

Jeden Samstag und Sonntag findet der große Wochenendmarkt etwas außerhalb von Phuket Town statt. Dieser Markt ist der größte auf Phuket und bietet eine unglaubliche Vielfalft an Produkte, darunter Bekleidung, CD’s und DVD’s, Schmuck und Accessoires und vieles, vieles mehr. Sehr interessant ist auch der gesamte Bereich mit vielen Garküchen und Ständen, an denen Du Dich einmal kreuz und quer durch die thailändische Straßenküche futtern kannst.

Mehr zum Wochenendmarkt habe ich bereits in diesem Artikel geschrieben.

markt essen gehen phuket

grashüpfer essen gehen phuket

Lard Yai – Sonntagsmarkt in der Altstadt von Phuket Town

Jeden Sonntag wird die schönste Straße Phukets, die Thalang Road im Herzen der historischen Altstadt von Phuket Town, gesperrt und zum Straßenmarkt. Die schönen, alten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert werden illuminiert und zahlreiche Händler bieten ihre Produkte und Speisen an.

Der Markt ist v.a bei Thais sehr beliebt und es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre.

Mehr zum Sonntagsmarkt in Phuket habe ich in bereits in diesem Artikel geschrieben.

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Lard Ploy Kong – Indie Market in Phuket Town

Ebenfalls in Phuket Town findet Donnerstags und Freitags der Indiemarkt statt. Dieser Markt ist ein kleiner Flohmarkt der direkt neben der bereits oben erwähnten Limelight Avenue stattfindet.

Die Verkäufer hier sind v.a. junge Thais, die 2nd Hand Waren oder selbstgemachtes verkaufen. Ist gibt Stände mit Essen und Getränken und meist auch kleine Konzerte.

Der Markt ist äußerst beliebt bei der thailändischen Jugend und Du wirst dort sehr viele Thais in  den Uniformen ihrer Schulen oder Universitäten antreffen.

Wann: Jeden Donnerstag und Freitag von ca. 16 – 23 Uhr

indy market phuket town

indy market

Lighthouse Market – Boat Lagoon

Diese Veranstaltung gibt es erst seit Anfang des Jahres und findet einmal im Monat am letzten Wochenende des Monats statt. Es ist eine stylisher, kleiner Markt direkt am Boardwalk neben den kleineren und größeren Yachten, die dort vor Anker liegen.

Geboten werden v.a. Speisen und Getränke in sehr schönem Ambiente mit Livemusik, aber auch einige Stände mit Edelsteinen, Schmuck und Designerwaren.

Wann: Letztes Wochenende im Monat von 16.30-22 Uhr, allerdings nur während der Hauptsaison, November bis Mai

Kleinere, lokale Märkte

Zudem gibt es überall auf Phuket auch kleinere, lokale Märkte, die entweder abends oder morgens zu bestimmten Wochentagen stattfinden. Hier gibt es hauptsächlich frische Lebensmittel und fertig gekochte Gerichte zum Mitnehmen zu Kaufen.

Ich werde evtl zu einem späteren Zeitpunk noch eine separate Aufstellung mit allen Märkten auf Phuket veröffentlichen.

Straßenstände und kleinere Shops und Läden in den Orten

In allen touristischen Orten an der Westküste und in Phuket gibt es neben richtigen Märkten und Einkaufszentren auch noch jede Menge Straßenstände und kleinere Läden, die Waren aller Art verkaufen.

Solche kleinen Stände und Läden gibt es überall auf Phuket. Die Auswahl ist je nach Shop etwas unterschiedlich aber im großen und ganzen findest Du einen Mix aus Souvenirs, T-Shirts, Badekleidung und Strandutensilien, jede Menge Zubehör für Smartphones, gefälschte Beats by Dre, Uhren, DVDs und immer auch etwas Schmuck. Da auch in Thailand der Handel mit gefälschten Waren verboten ist und dies gelegentlich auch einmal kontrolliert wird, wirst Du inzwischen oftmals auch in ein Hinterzimmer gebracht, in dem Du das ganze Sortiment zu sehen bekommst.

straßenstände shopping phuket

In Patong sind diese an der gesamten Strandpromenade und auch in der mittleren Straße, der 200 Pee Road, zu finden. In Karon und Kata, ebenfalls entlang der Straßen, in Kamala entlang des Strandes.

Die Preise sind bei diesen Ständen meist recht hoch angesetzt, aber Handeln ist immer möglich.

In Phuket Town gibt es in der Altstadt mehrere Möglichkeiten um einzukaufen:

– in der Thalang Road findest Du diverse Geschäfte mit Textilien und Batik

– in den Straßen Dibuk Road, Phang Nga Road und Krabi Road weitere Geschäfte mit Textilien, Accessories, Kunstgallerien und Designprodukten.

– in der Ranong Road findest Du neben dem Frischmarkt auch diverse Geschäfte mit lokalen Erzeugnissen, Souvenirs und den einen oder anderen Bekleidungsladen.

Weitere Tipps zum Einkaufen und Shoppingmalls auf Phuket findest Du in komprimierter Form auch hier, und auf Englisch auch hier.

Einige Tipps mit denen Du zusätzlich Geld beim Einkaufen in Thailand sparen kannst

Wie bezahlst Du am besten beim Einkaufen?

Grundsätzlich ist das Bezahlen in bar die beste Variante. Warum? Weil das Bezahlen mit Kreditkarte im Ausland fast immer teurer ist. Denn Du bist dem Umrechnungskurs Deiner Kreditkartenfirma ausgeliefert, die meist schlechter ist als Geld abheben am Automat, darüber hinaus verlangen viele Kreditkarten auch noch Gebühren für die Nutzung im Ausland.

Und viele thailändische Geschäfte berechnen Dir 3% Servicegebühre für die Bezahlung mit Kreditkarte. Das ist die Gebühr, die dem Händler von VISA, MASTER oder AMEX berechnet wird und er gibt sie einfach an den Kunden weiter. Das darf er zwar offiziell nicht, aber das interessiert in Thailand natürlich niemand.

Und auf den Märkten und in vielen kleineren Geschäften kannst Du sowieso nicht mit Karte bezahlen.

Besser also ist die Bezahlung in bar mit Thai Baht. Die Bezahlung mit Euros ist in ganz wenigen Ausnahmefällen ebenfalls möglich wird aber nicht gerne gesehen und ich würde mich auf keinen Fall darauf verlassen!

So kommst Du – kostenlos – an Bargeld!

In diesem Beitrag habe ich bereits über die diversen Möglichkeiten geschrieben an Bargeld zu kommen.
Kurz zusammengefasst, es gibt Travellerschecks, EC-Karten, Kreditkarten, EUROS mitbringen und tauschen.

Meiner Meinung nach, und damit bin ich nicht alleine, ist die beste und günstigste Art um in Thailand an Bargeld zu kommen das Abheben mit einer Kreditkarte.

Und das nicht mit irgendeiner Kreditkarte, sondern mit der kostenlosen Kreditkarte der DKB*. Die Karte kommt mit kostenlosem Internetkonto, kostenloser Kreditkarte und Du kannst damit weltweit kostenlos Geld abheben. Die Bank erstattet Dir sogar die von ausländischen Banken erhobenen Gebühren wieder. Ich selbst nutze diese Karte seit Jahren. Hier liest Du meine Erfahrungen mit der DKB Kreditkarte, inkl. exakter Beschreibung, wie ich meine Gebühren wiederbekomme.

Falls Du noch kein Kunde der DKB bist kannst Du hier ganz einfach und unverbindlich ein Konto eröffnen*.

Selbstverständlich ist die DKB nicht die einzige Bank, die Kreditkarten anbietet und auch andere Banken haben kostenlose Karten, mit denen Du weltweit, kostenfrei Geld abheben kannst. Eine Übersicht zu diversen Kreditkarten findest Du auf dieser Seite.

Persönlich bin ich aber sehr zufrieden mit der DKB Karte.

 

Ein paar Worte zu den Preisen in Einkaufszentren und Märkten

Oftmals wird davon ausgegangen, dass Thailand vieeeel billiger sein müsste als Deutschland (oder Österreich und Schweiz). Und in vielen Bereichen ist das auch der Fall. Aber nicht bei allem! Und das hat nicht nur etwas mit den, teilweise, überzogenen Preisen für Touristen zu tun.

Manche Waren, wie importierte Lebensmittel oder ganz speziell Wein!, sind deutlich teurer, weil sie nicht in Thailand produziert werden und nur in kleinen Mengen importiert werden. Das macht die Waren teuer. Im Falle von Wein sind es zusätzlich noch diverse Steuern, die dafür sorgen, das selbst billige Weine, die in Deutschland 2 Euro kosten in Thailand mind 10 Euro kosten. Eine Flasche trinkbaren Wein bekommst Du in Thailand, selbst im Weinhandel, nicht wirklich unter 20 Euro, also etwa 800 Baht! Für gute Weine entsprechend mehr.

Wirklich billig sind dagegen alle lokal produzierten Waren oder auch aus China oder anderen asiatischen Ländern importierte Produkte und speziell natürlich alle gefälschten Produkte.

Andere Waren, wie Kleidung, Uhren oder Schmuck von internationalen Marken kosten in Thailand genauso viel wie in anderen Ländern. Warum? Weil es globale Unternehmen sind mit relativ einheitlichen Preisen.

Dennoch kann sich der Kauf von Markenprodukten durchaus lohnen, denn zum einen ist die Mehrwertsteuer in Thailand nur 7%, so dass Du im Vergleich zu Deutschland 12% und im Vergleich zu Österreich 20% sparst. Und zum anderen kannst Du Dir diese Mehrwertsteuer als Tourist zurückerstatten lassen. Dazu gleich mehr.

Handeln oder nicht!?

Auch wenn es nicht jeder wahr haben möchte, aber nicht überall in Thailand sind die Preise verhandelbar. In Supermärkten und in den Geschäften der Einkaufszentren sind die Preise fest und können nicht verhandelt werden.

Auf den Märkten und an den Straßenständen dagegen kannst Du immer handeln. Wieviel lässt sich so pauschal nicht sagen.

Wenn ein Preis angeschrieben ist, so ist dieser meist nur noch um etwa 10%, manchmal auch nur 10-20 Baht verhandelbar. Denn fest angeschriebene Preise gelten dann sowohl für Thais, wie auch für Ausländern.

Wenn KEIN Preis angeschrieben ist, dann kannst Du davon ausgehen, dass Dir als Tourist ein deutlich höherer Preis genannt wird, als einem Thai oder einem Ausländer, der Thai spricht. Und darum kannst Du in diesem Fall immer noch einiges am Preis machen.

Je weniger Du das Gefühl vermittelst ein vollkommen unwissender Tourist zu sein, umso besser die Chancen, dass Du nicht völlig übers Ohr gehaut wirst. Ein bisschen Thai sprechen zu können, kann dabei sehr hilfreich sein.

Übrigens sind viele Produkte, wie Kleidung und Kunsthandwerk in Phuket deutlich teurer als in Bangkok oder Chiang Mai. Ganz einfach, weil diese Waren in Bangkok oder Chiang Mai hergestellt werden und die Händler auf Phuket diese dort zu Großhandelspreisen einkaufen. Solltest Du also in Deinem Urlaub auch in Bangkok oder Chiang Mai unterwegs sein, dann würde ich Dir raten eher dort einzukaufen, wenn Du die Preisunterschiede ausnutzen möchtest.

So bekommst Du als Tourist die Mehrwertsteuer erstattet!

Wie bereits erwähnt kannst Du Dir unter Umständen die Mehrwertsteuer für Deine Einkäufe erstatten lassen und damit 7% des Kaufpreises einsparen.

Hier eine kurze Anleitung wie das funktioniert:

1. Rückerstattung gibt es nur unter folgenden Voraussetzungen:

– Du bist nicht Thai. Und benutzt keinen Diplomatenpass
– Du hast bei einem Shop eingekauft, der das offizielle „VAT REFUND For Tourists“-Schild trägt– Mindesteinkaufswert von 5000 Baht pro Tag, wobei Du das auf mehrere Shops aufteilen kannst sofern Du pro Laden mind. 2000 Baht nachweisen musst.
– Beim Einkaufen muss der Reisepass vorgelegt werden und ein Formular für die Rückerstattung (P.P.10)ausgefüllt und vom Laden gestempelt werden
– Die Ausreise erfolgt über einen internationalen Flughafen
– Eine Rückerstattung ist max bis 60 Tage nach Einkauf möglich

2. So erhältst Du die Rückerstattung am Flughafen

– Du musst das ausgefüllte und gestempelte Formular zusammen mit dem Reisepass und dem Boardingpass beim Zoll vorlegen.
– Güter ab 10,000 Baht, die sich im Handgepäck befinden werden inspiziert
– Nach Passkontrolle gehst Du zum VAT Refund Büro des Flughafens
– Du erhältst die Mehrwertsteuer in bar abzgl. einer Gebühr von 100 Baht ausgezahlt

Aufpassen musst Du dann allerdings bei Ankunft in der Heimat, denn dort müsstest Du eigentlich Zollgebührer für die im Ausland erworbenen Waren bezahlen, sofern Du diese angibst oder sie vom Zoll gefunden werden, zumindest dann wenn sie einen Warenwert von 430 Euro übersteigen. Und das kann dann doch teuer werden.

Einkaufen in Thailand gehört für die meisten Urlauber einfach zu einer gelungenen Reise dazu. Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Beitrag bei der Planung Deiner Shopping und Einkaufstouren auf Phuket weiterhelfen konnte. Wenn der Beitrag für Dich hilfreich war, dann würde ich mich freuen, wenn Du ihn über Facebook, Twitter oder auch via Email teilst, damit auch andere davon profitieren können. Ich danke Dir!

Warum Thailands Militärregierung die Rettung für Phuket sein könnte

Bislang habe ich mich mit Kommentaren zur politischen Situation in Thailand, zum Militärputsch und den seitdem stattfindenden Veränderungen im Land zurück gehalten.

Aus gutem Grund.

Denn am Anfang war einfach noch nicht abzusehen, wie sich die Situation entwickeln würde. Zwar war ich von Beginn ein Befürworter eines militärischen Einschreitens, um die angespannte Situation und die politische Pattsituation zu lösen. Aber bei einem so kontroversen Thema wollte ich meine private Meinung dennoch lieber erst einmal für mich behalten.

Auch den zahlreichen Säuberungsaktionen auf Phuket sah ich anfangs skeptisch entgegen. Als langjähriger Phuketianer bin ich groß angekündigte Aktionen, die nach einigen Wochen im Sand verlaufen gewöhnt und habe einen gewissen Pessimismus entwickelt, wenn es um die Fähigkeiten von lokalen Behörden und Polizei geht.

Doch scheinbar ist diesmal wirklich einiges anders und es besteht eine reale Chance, dass sich Dinge zum besseren ändern. Allerdings lösen diese Veränderungen auch einiges an Unmut und Unsicherheit bei Urlauber aus. Und ich finde es ist an der Zeit mal meine Sicht darzustellen.

Das Einschreiten des Militärs war notwendig und absolut richtig

In diesem Beitrag hole ich etwas weiter aus und beginne mit dem Militärputsch, der von den westlichen Medien so verteufelt wurde und schließe mit den Veränderungen auf Phuket, wie der gegenwärtigen Säuberungsaktion.

Zum Zeitpunkt als das Militär sich dazu entschloss, die Macht im Land zu übernehmen war Bangkok zum wiederholten Male von Demonstranten lahm gelegt worden. Die Regierung war handlungsunfähig, das Land politisch im Stillstand und auch die Wirtschaft drohte nach längerem Aufschwung wieder abzustürzen. Eine politische Lösung war nicht abzusehen.

Auslöser der Proteste war zunächst ein umstrittenes Amnestiegesetz, das dem gestürzten und wegen Amtsmissbrauch zu einer Haftstrafe verurteilten Ex-Regierungschef Thaksin Shinawatra und Bruder der Regierungschefin Yingluck Shinawatra die Rückkehr aus dem Exil ermöglicht hätte.

Zu Beginn allerdings waren die Demonstrationen der Regierungsgegner noch große Volksfeste mit Musik, Tanz und guter Laune. Die Menschen strömten vor allem aus den Provinzen rund um Bangkok und dem Süden Thailands in die Hauptstadt um gegen die von ihnen ungeliebte und als korrupt bezeichnete Shinawatra Regierung zu demonstrieren.

Im Laufe der Wochen kamen mehr und mehr regierungstreue Demonstrationen nach Bangkok, um die Regierungsgegner aus der Stadt zu vertreiben. Es kam zu ersten Zusammenstößen mit Verletzten. Dann erste Tote.

Die Stimmung schlug mehr und mehr um.

Die Proteste zwischen Regierungsgegnern und Befürwortern wurden zunehmend gewalttätiger. Es gab Tote und unzählige Verletzte. Auf beiden Seiten. Bei Kontrollen wurden immer häufiger große Mengen an Kriegswaffen gefunden.

Die Regierung selbst zeigte sich zu Beginn der Proteste unfähig irgendetwas dagegen zu unternehmen und war bereits seit Monaten handlungsunfähig. Das Kabinett wurde bereits im Dezember 2013 aufgelöst, geplante Neuwahlen von der Opposition boykottiert und Regierungschefin Yingluck Shinawatra im Mai 2014 per Gerichtsbeschluss wegen Vorteilsnahme aus dem Amt enthoben.

Dass sich im Laufe der Monate herausstellte, dass diverse Wahlversprechen mit denen die ländliche Bevölkerung im Nordosten geködert wurden nicht eingehalten worden waren und die Reisbauern über Monate nicht bezahlt wurden verärgerte dann selbst langjährige Anhänger der Regierungspartei und des Shinawatra Klan.

Verhandlungen zwischen beiden Seiten waren unmöglich. Keiner wich auch nur einen Millimeter von seiner Position ab. Die Forderungen teilweise nicht umsetzbar bzw. ein klarer Zukunftsplan nicht vorhanden.

Das Militär tat das einzig richtige, um einen zu diesem Zeitpunkt wirklich möglichen Bürgerkrieg abzuwenden.

Es übernahm die Macht im Land, verhängte das Kriegsrecht und damit eine landesweite Ausgangssperre. In den folgenden Tagen wurde zunächst einmal Bangkok wieder in den Normalzustand versetzt, Demonstrationen wurden verboten, die Meinungsfreiheit eingeschränkt.

Ja, all das klingt nicht gerade nach westlichem Demokratieverständnis.

Aber erstaunlicherweise, oder wenn man seit Jahren in Thailand lebt eigentlich nicht erstaunlich, begrüßten die meisten Thais den Militärputsch. Der größte Teil der thailändischen Bevölkerung will einfach nur ganz normal leben. Die meisten Thais in Bangkok waren einfach nur genervt von den Demonstrationen, die sie in ihrem täglichen Leben beeinträchtigten.

Das Militär sorgte wieder für Ruhe und Ordnung. Das Militär und die Ausgangssperre verunsicherte außer einigen Urlaubern, die Angst um ihr nächtlichen Barbesuche hatten eigentlich niemand.

Im Gegenteil. Die Menschen strömten auf die Straßen um sich mit den Soldaten fotografieren zu lassen.

Selfies mit Soldaten waren der neue Trend der Stunde

Eigentlich ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass die Thais im großen und ganzen positiv auf den Militärputsch reagieren.

Denn zum einen genießt das Militär im Land ein hohes Ansehen und zum anderen war Thailand noch nie eine wirkliche Demokratie. Vor allem aber ist Thailand ein Land mit ausgeprägten Hierarchien und die Menschen sind straffe Strukturen mit übergeordneten Befehlsgebern von Kindesbeinen an gewohnt.

Thailand war noch nie eine Demokratie

Zumindest keine Demokratie nach westlichem Verständnis.

Natürlich gibt es in Thailand, zumindest im Ansatz, freie Wahlen. Und ein Parlament. Und prinzipiell auch die Gewaltenteilung.

Allerdings ist das Kaufen von Stimmen auf dem Lande in Thailand eine gängige Vorgehensweise der großen Parteien vor wichtigen Wahlen.

Und auch einige Voraussetzungen für eine echte Demokratie, wie Meinungs- und Pressefreiheit sind hier nicht gegeben.

Denn zum einen ist Thailand nicht gerade für seine Pressefreiheit bekannt und nimmt Platz 130 von 180 Ländern ein. Die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit zeigt sich nicht nur in den drastischen Gesetzen gegen Majestätsbeleidigung, sondern auch in der Zensur von Medien, und der Sperrung von unerwünschten (politischen) Internetseiten.

Problematisch ist aber auch die Verwendung einer offiziellen Sprache in den Fernsehnachrichten und politischen Berichterstattung, die so stark von der Umgangssprache der einfachen Bevölkerung abweicht, dass Millionen von wenig gebildeten Thais, diese Sprache nur in Bruchstücken verstehen.

Überhaupt ist die fehlende Schulbildung von großen Teilen der Bevölkerung, nicht nur auf dem Land, ein Problem um eine wirklich funktionierende Demokratie zu entwickeln.

Dabei ist es nicht nur der Fakt, dass Millionen von Thais die Schule vorzeitig verlassen, sondern auch das schlechte Niveau der Schulen allgemein, das sich negativ auf die „Demokratiefähigkeit“ auswirkt.

Das thailändische Schulsystem, an den öffentlichen Schulen, ist total veraltet und basiert auf Drill, straffen Hierarchien und Nationalismus. Der Tag beginnt mit Ansprachen durch die Schulleitung und Lehrer während die Schüler in Reihen stehen oder sitzen. Dann wird die thailändische Flagge gehisst und die Nationalhymne gesungen bevor es in die überfüllten Klassen geht, wo die Lehrer mit strenger Hand und Frontalunterricht die Schüler zum Auswendig lernen erziehen. Eigenständiges Denken wird bestraft, nicht gefördert.

Solange sich am Schulsystem und der hierarchischen Struktur in Thailand nichts ändert wird es auch keine Demokratie nach westlichem Verständnis geben.

Aber vielleicht muss es das auch gar nicht?!

Im Westen gehen wir immer davon aus, dass Demokratie die einzig wahre Gesellschaftsform ist. Dabei wird aber gerne übersehen, dass es durchaus Länder gibt in denen die Menschen in Frieden, Wohlstand und relativ großer Freiheit leben, die nach westlichem Verständnis nicht demokratisch sind, wie z.B. Singapur.

Ich bin der Meinung, dass, zumindest bevor es umfassende Reformen in Thailand gibt, ein autoritär geführter Staat wie in Singapur das Beste für Thailand wäre. Für die Masse der Bevölkerung würde dies ohnehin ihrem von hierarchischen Strukturen geprägten Denken besser entsprechen.

Ein autoritär geführter Staat bietet den Vorteil, dass Entscheidungen schneller umgesetzt werden können. Dass notwendige Reformen auch gegen Widerstände durchgeführt werden können. Und sie bietet der Regierung mehr Handlungsspielraum um Missstände im Lande zu beseitigen.

Und genau das ist es was die Militärregierung gerade macht.

Es scheint, dass die führenden Köpfe des Militär die Missstände des Landes schon sehr lange beobachtet haben und nun rigoros dagegen vorgehen. Das Erstaunliche ist dabei die Geschwindigkeit der Veränderungen im Land. Und es scheint, dass zum ersten Mal tatsächlich auch vor großen Fischen nicht Halt gemacht wird.

Die größte Baustelle für das Militär – Die Korruption

Korruption ist in Thailand allgegenwärtig. Vom einfachen Straßenpolizisten über Beamte bei der Immigrationbehörde bis hin zur Regierung gibt es kaum offizielle Stellen, deren Angestellte nicht korrupt wären. Mit den nötigen Kleingeld lässt sich geltendes Recht immer irgendwie zu den eigenen Gunsten biegen.

Die Korruption in Thailand hat mittlerweile solche Ausmaße erreicht, dass Bestechungsgelder mittlerweile 2,6% des Bruttoinlandsprodukts ausmachen!

Kein Wunder, dass in Thailand jeder irgendwie macht was er will. Das Land ist zu einem riesigen Selbstbedienungsladen verkommen. Und die meisten Thais vertreten dabei die Einstellung: „Korruption ist nur schlecht, wenn sie mir keinen persönlichen Vorteil verschafft“

Und genau um diese allgegenwärtige Korruption und Selbstbedienungsmentalität geht es auch bei den großen Säuberungsaktionen auf Phuket, aber auch in anderen Landesteilen.

Die Säuberung von Phuket ist vor allem ein Kampf gegen die Korruption

Über Jahrzehnte bediente sich jeder selbst. Und die Polizei und lokale Behörden schauten gegen kleinere und größere Zahlungen gerne weg oder änderten bewusst bestehende Bestimmungen oder Dokumente.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich eine Taximafia entwickeln konnte, die von Jahr zu Jahr mehr Einfluss gewinnt, Zufahrten zu Hotels kontrollieren, sogar Wegezoll für die Abholung von Gästen aus „ihrem Hotel“ verlangen und jahrelang erfolgreich die Einführung von preisgünstigen Metertaxis oder gar öffentlichen Verkehrsmittel verhindern.

Es ist auch nicht verwunderlich, dass mit gefälschten Landtiteln Hotels oder Villen in Nationalparks oder über der 80m Grenze gebaut werden.

Und genauso wenig ist es verwunderlich, dass die öffentlichen Strände, die dem König gehören und jedermann frei zugänglich sein sollten von einigen wenigen Geschäftsleuten unter sich aufgeteilt wurden. Liegestuhlvermieter, Restaurantbetreiber, Jetskibetreiber und andere besetzten jeden freien Meter der Strände und sorgten dafür, dass von den Stränden vieler Orts nicht mehr zu sehen war.

Denn alle diese illegalen Machenschaften wurden von der lokalen Polizei und Behörden abgesegnet und geschützt. Dafür flossen über die Jahre Milliarden von Baht in die Taschen von korrupten Beamten.

Normale Bürger hatten davon herzlich wenig. Natürlich entstanden an den Stränden und durch den über Jahre boomenden Tourismus zahlreiche Arbeitsplätze, die vor allem von Thais aus anderen Landesteilen besetzt wurden. Doch der allergrößte Teil der Gelder ging an einige wenige Geschäftsinhaber und korrupte Beamte.

Steuereinnahmen für die Nutzung von öffentlichen Flächen oder gar für die auf diesen öffentlichen Flächen erwirtschafteten Gewinne dürften wohl kaum erzielt worden sein.

Die große Säuberungsaktion auf Phuket

Auf Phuket wurden in den letzten Wochen zahlreiche lokale Politiker verhaftet, ebenso wie illegale Taxifahrer, die Pläne für ein inselweites Metertaxisystem sind weit fortgeschritten. Illegale Taxistände wurden abgerissen. Alle neuen Taxen werden mit Metern ausgestattet, wie ich vor ein paar Tagen bei der Zulassungsbehörde selbst sehen konnte.

Und an den Stränden werden nach und nach alle Gebäude, darunter Restaurants, Beachclubs und Bungalows abgerissen, die sich auf öffentlichem Land befinden. Liegestühle und Sonnenschirme wurden von den Stränden verbannt. Die Strände werden nach und nach in ihren Originalzustand versetzt.

Dabei wurde auch vor großen Namen, wie dem Catch Beach Club am Surin Beach nicht halt gemacht. An einigen Stränden widersetzen sich Geschäftsleute den Anordnungen und weisen auf Verträge hin, die ihnen das Recht auf Nutzung geben. Auch das zeigt wieder das Ausmaß der Korruption, denn es zeigt, dass lokale Behörden öffentliches Land vermietet haben, wozu sie nicht das Recht hatten.

Schlimm für einzelne aber absolut notwendig für die Zukunft von Phuket und Thailand

Selbstverständlich ist es schlimm, dass Menschen Arbeitsplätze an den Stränden verlieren, wie die Massagedamen oder Angestellte in den Restaurants. Und auch für kleinere Familienunternehmen die nun ihre Restaurants oder andere Geschäfte direkt am Meer schließen müssen ist das sicherlich tragisch.

Dabei darf man aber nicht vergessen, dass ihre Geschäfte und immer größer und massiver werdenden Bebauungen an den Stränden von Beginn an illegal waren. Vielleicht trifft nicht alle eine Schuld daran, denn es wurde ihnen ja, wenn auch gegen Schmiergeldzahlungen, von lokalen Behörden gestattet. Aber das ändert nichts daran, dass sie illegale Geschäfte betrieben haben.

Die Korruption und die unkontrollierte Selbstbedienungsmentalität in Thailand und speziell auf Phuket haben sich zu einem riesigen Problem entwickelt, dass die Zukunft der Insel bedroht. Der westliche Tourismus ist schon deutlich geschrumpft und durch „billige“ Pakettouristen aus Russland, China und Indien ersetzt worden. Eine Entwicklung, die stark mit den Problemen zu tun haben, die durch die Taxi- und Jetskimafia, mit Liegestühlen zugestellte Strände und unkontrolliertes Bauen zu tun haben.

Durch die von der Militärregierung angeschobenen Veränderungen besteht eine reelle Chance Phuket zu retten. Dazu muss die Korruption ausgemerzt werden, die Strände renaturiert werden, die Taximafia zerschlagen und ein preisgünstiges Metertaxisystem sowie ein öffentliches Nahverkehrssystem eingerichtet werden. Und das alles sehr zügig.

Vor allem müssen die jetzt begonnen Veränderungen gegen den Widerstand von einigen wenigen auch über die kommende Hochsaison verteidigt werden. Sollte dies scheitern dann wird auf Phuket wohl für immer die Korruption und Mafia das Sagen haben.

Was bedeuten die Veränderungen für Urlauber?

Derzeit gibt es so viele Nachrichten aus Thailand, dass keiner mehr so recht durchblickt. Grundsätzlich ändert sich für Urlauber nicht viel. Das Land ist sicherer denn je. Und dies gilt insbesondere auch für Phuket.

Die neuen Visabestimmungen sind eigentlich gar nicht so neu, sondern vielmehr die konsequente Umsetzung der bestehenden Bestimmungen. Hier gibt es mehr Infos zum Thailand Visum.

Auf Phuket wurden alle Liegestühle und Sonnenschirme von den Stränden verbannt. Die Strände sind so schön, wie schon seit dem Tsunami nicht mehr. Was mich und viele hier lebende Thais und Expats sehr freut ist für viele Touristen allerdings ein Ärgernis.

Die große Frage ist wo soll ich sitzen und mich vor der Sonne schützen.

Ich denke, dies ist eine berechtigte Sorge. Allerdings gibt es weltweit unzählige Urlaubsorte, deren Strände ohne Liegen auskommen. Wer nicht im Sand sitzen will bringt einfach ein Handtuch oder eine vor Ort erworbene Strandmatte mit. Und gegen die Sonne hilft eine Strandmuschel* oder Reisesonnenschirm*. Und Getränke bringt man einfach vom 7/11 selbst mit.

Auch das es nun keine Strandbars, Strandrestaurants oder Massagebuden mehr gibt, übrigens auch nicht in Khao Lak, stößt bei einigen ebenfalls auf Unverständnis. Ich persönlich finde das bei dem einen oder andern Lokal in dem ich gerne gegessen habe ebenfalls schade. Allerdings sehe ich hier einfach das größere Bild und freue mich, dass ich am Strand jetzt vor allem Sand und Palmen bzw Kasuarinen sehe und nicht ein Gebäude neben dem anderen.

Ja, die Säuberungsaktion hat viele Veränderungen mit sich gebracht und es wird sich zeigen, wie die Entwicklung weiter geht.  Aber die größten Herausforderungen, wie der Kampf gegen die Taximafia, die täglich Korruption auf lokalen Behörden, die Einführung von Insel weiten Metertaxen und einem Nahverkehrssystem etc. stehen noch an.

Und vor allem ist zu hoffen, dass das Momentum nicht verpuff und einzelnen Forderungen nachgegeben wird, wie leider bereits bei den Jetskibetreibern geschehen.. Sonst ist mit der kommenden Hochsaison wieder alles beim Alten.

Und dabei bin ich zwar so optimistisch wie nie, dass es klappen kann aber ich glaube es erst, wenn ich es sehe.

Wie ist Deine Meinung zur momentanen Situation in Thailand und der Säuberungsaktion auf Phuket?

Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Was haltet ihr von Patong!?

patong beach bangla road

Patong ist vermutlich der umstrittenste Ort in ganz Thailand.

Für viele Jahre war da wohl Pattaya die unangefochtene Nummer 1.

Doch in den letzten Jahren hat sich das stark geändert. Patong ist nicht nur der (massen-)touristischste Ort auf Phuket, sondern auch der Ort, der am häufigsten mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht.

Ob TukTuk Mafia, Jetski Betrüger, oder die PingPong Shows in der Bangla Road. Wenn es schlechte Nachrichten aus Phuket gibt dann kommen die meist, aber nicht ausschließlich,  aus Patong.

Und dennoch zieht es jährlich Millionen von Besuchern in diesen Ort und seinen Strand, der aus allen Nähten platzt.

Auch unter den Phuketastic Lesern ist Patong ein beliebtes Ziel. Bei meiner letzten Umfrage gaben mehr als 20% aller Teilnehmer an, dass sie in Patong untergebracht wären.

Das hat mich ganz ehrlich doch etwas erstaunt.

Und dann auch wieder nicht.

Patong hat sehr viele Unterkünfte und die Preise sind auf Grund des großen Angebots recht günstig. Speziell, wenn man pauschale Angebote wahrnimmt.Und dann bieten natürlich viele Reisebüros Patong bevorzugt als Reiseziel auf Phuket an, vermutlich da sie dort langjährige Beziehungen haben. So dass es für viele Neulinge auf der Insel die scheinbar nahe liegendste Option ist.

Dann ist natürlich das Angebot an Restaurants, Kneipen, Shopping und Entertainment unglaublich vielfältig. Es gibt einen langen Sandstrand, sowie einige weitere Strände, die in 10-20 Minuten Fahrtzeit erreicht werden können.

Patong hat also so gut wie alles zu bieten, was das Urlauberherz begehrt. Mit der Ausnahme von Ruhe, Abgeschiedenheit.

Patong ist sicher nicht für jeden und dennoch zieht es auch sehr viele langjährige Phuketreisende Jahr für Jahr wieder nach Patong, um dort 1,2 Wochen oder gar einige Monate zu verbringen.

Trotz aller Schattenseiten.

Und genau da möchte ich einmal eine kleine Diskussion anregen.

Gerne würde ich von Euch den Phuketastic Lesern wissen, was ihr von Patong haltet.
Speziell von denen, die ihren Urlaub dort verbracht haben. Warum habt Ihr Euch für Patong entschieden und wie hat es Euch gefallen?

Natürlich auch von allen, die ihren Urlaub anderswo auf Phuket verbracht haben. Habt ihr Euch den Ort angesehen? Habt Ihr Euch vielleicht sogar bewusst gegen Patong entschieden?

Und sehr gerne würde ich auch von denen hören, die dort leben und vielleicht sogar eigene Geschäfte haben. Was macht für Euch den Reiz an Patong aus?

Wie ist Deine Meinung zu Patong? Schreib mir in den Kommentaren!